What To Wear? Die New Yorker zelebrieren die populärsten Winter-Items

am 22.12.2012 um 15:21 Uhr

Die Temperaturen sinken und die Kleidung verhüllt die weibliche Silhouette beinahe bis zur Unkenntlichkeit? Nein! Die New Yorker setzen feminine Trends in Sachen Winter-Styles – hier die Top 3, direkt von der Upper East Side Manhattans adaptiert.

Platz 3: Kontroverser Klassiker – UGG Boots

Bereits in den sechziger Jahren in Australien kreiert, erreichte der Trend in den späten neunziger Jahren die USA und wurde 2003, als Supermodel und Stilikone Kate Moss ihre Skinny Jeans in Kombination mit Lammfellstiefeln von UGG präsentierte, zum weltweiten Mode-Phänomen: Der flache, bequeme Stiefel aus Schafsleder – mit Merino-Schafswolle gefüttert – bietet einen kaum übertreffbaren Tragekomfort. Die Frage, ob der Trend noch aktuell ist, muss mit Nachdruck bejaht werden: UGG Boots gehören in jedem Fall auch im Winter 2012/2013 zum festen Repertoire von Stars,wie Mischa Barton und Sarah Jessica Parker. Besonders Blake Lively soll am Set von Gossip Girl in den Drehpausen stets ihre luxuriösen High Heels gegen UGG Boots eingetauscht haben. Insbesondere von Männern als klobiger und unförmiger Hausschuh kritisiert, siegt doch letztlich auch die Vernunft bei der weiblichen Schuhauslese: An einem gewöhnlichen Samstag in der Madison Avenue/Ecke 58 Straße findet sich nämlich eine irritierend lange Warteschlange vor dem begehrten UGG Geschäft ein – die Kombination aus Qualität, Bequemlichkeit und Stil-Statement siegt. Und so passiert man auch wenig überraschend bei einem Shoppingtrip die Fifth Avenue entlang unzählbar vielen UGG-Modellen – primär mit Strumpfhosen und Skinny Jeans kombiniert. Weiblichkeit und exzellenter Tragekomfort schließen sich eben nicht aus. Wir danken UGG für diese ausgezeichnete Innovation.

Platz 2: Brit-Chic – New York City loves Burberry

Es vergeht kaum ein Tag, an dem sich ein New Yorker nicht den Kopf von einem klassischen Mantel aus dem britischen Traditionshaus Burberry verdrehen lässt. Das Label ist seit Mitte der fünfziger Jahre Hoflieferant der Queen und besonders die Mäntel mit dem typischen Burberry-Karo-Innenfutter gehören definitiv zu den herausragenden Lieblingsstücken selbstbewusster New Yorkerinnen, die Wert auf ausgezeichnete Qualität und feminine Schnitte legen. Die typischen Merkmale der Trenchcoats – wie Schulterklappen, Ärmelriegel und der Taillengürtel – kreieren eine einzigartige, weibliche Silhouette und wirken trotz des klassischen Designs äußerst modern. Ob man nun ein Modell aus der London-, Brit- oder Prorsum-Line auserwählt – bei Letzterem sind besonders die extravaganten Stücke aus Baumwolle und Tweed zu empfehlen – ein Burberry-Mantel ist ein Luxusgut, das man sich einmal im Leben leisten sollte.

Platz 1: Luxuriöse Taschen-Designs von Michael Kors

Der Klassiker 2.55 von Chanel mit praktischen Schulterriemen – damit eine Frau stets beide Hände frei hat – und die Kulttasche Neverfull MM aus Monogram Canvas von Louis Vuitton sind ihr messerscharf auf der Schliche, doch ein Luxus-Accessoire auf den Straßen New York Citys verteidigt den Thron besonderen Stils und einzigartiger Attitüde wie keine Zweite: Die sensationellen Handtaschen-Kreationen von Michael Kors. Ob im extravaganten Design mit Pailletten besetzt, wie die besonderen Flap Bags-Modelle der Fulton oder die klassische Hamilton – beispielsweise aus feinstem Leder mit Reptilien- oder Straußen-Prägung versehen – die schönsten Frauen in New York City veredeln ihren Look mit einem Schmuckstück des amerikanischen Designers. Auch die Jet-Set-Reisetasche für Notebooks besticht durch handgefertigtes Saffiano-Leder von Spitzenqualität und lässt so manche Upper East Sider zur Office-Hour im Starbucks an der Lexington Avenue neidisch werden. Zudem scheinen die femininen Taschen nicht ausschließlich eine Frage des Prestigewertes zu sein, sondern sind viel mehr als exklusives Stil-Statement zu interpretieren – denn der Hype um die ausgesprochen wertigen Taschen, Portemonnaies und Handy-Cases reicht von der Wall Street über die Upper East Side bis in die Bronx.

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