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Neues Buch von Wolfang Joop: „Dresscode – Stilikonen zwischen Kult und Chaos“

am 20.04.2015 um 15:16 Uhr

Mit seiner spitzen Zunge und seinen legendären Sprüchen ist Modedesigner Wolfgang Joop als Jury-Mitglied von „Germany’s next Topmodel“ längst zu einer Kult-Figur avanciert. Nun hat er sein neuestes Buch „Dresscode – Stilikonen zwischen Kult und Chaos“ veröffentlicht, in dem er sich berühmte Stilikonen vorknöpft und dessen Styling-Geheimnisse auseinander nimmt. Wir haben uns für Sie das Buch etwas näher angeschaut und wissen, wer es in das Buch geschafft hat und welche Ratschläge Joop für uns parat hat. Erfahren Sie hier und in der Bildergalerie alles rund um die unterhaltsame und lesenswerte Lektüre.

Wenn Wolfgang Joop ein Buch schreibt, darf man davon ausgehen, dass es persönlich und vor allem ehrlich und direkt wird. Der deutsche Modezar nimmt kein Blatt vor den Mund und trifft mit seiner offenen, kritischen Art stets den Zahn der Zeit. Den Stil seiner liebsten zwölf Stilikonen hat er in seinem Werk genauestens analysiert:

Zum Buch: Lernen von den Stilikonen

„Wenn ihr mich fragt: ich will meinen Stil nicht unbedingt erkennen, um lebenslänglich der Gleiche zu sein. Ich möchte immer so aus aussehen wie der, der mir gerade gefällt. Aber nicht so, wie ich vom lieben Gott oder der bösen Mutternatur zu recht geschubst wurde. Soll ich mich dauernd mit diesem Kompromiss abfinden? Denke gar nicht daran.“

Dieses Zitat aus Joops neuem Buch lässt bereits vermuten, wie er bei der Wahl seiner zwölf Stilikonen vorgegangen ist. Denn Joop hat sich nicht etwa die glatten, vermeintlich perfekten Models, Schauspielerinnen oder It-Girls rausgesucht, sondern viel mehr nach Frauen gesucht, die Ecken und Kanten haben. Sie alle besitzen das gewisse Etwas, den viel zitierten It-Faktor, polarisieren und wissen es, sich zu inszenieren. Kleine Makel werden von diesen Frauen nicht etwa versteckt oder kaschiert, sondern, ganz im Gegenteil, hervorgehoben und zum persönlichen Markenzeichen erkoren.

Damit auch die Leser von diesem Können der Selbstinszenierung profitieren und sich selbst mit einem geheimnisvollen Charisma umhüllen können, hält Joop in „Dresscode“ wertvolle Tipp und Tricks zu jeder Ikone fest und erläutert die jeweiligen Dos and Don’ts rund um Mode und Beauty. Das Buch ist zudem mit Illustrationen des Designers bespickt, die alle seine Handschrift tragen, Ironie besitzen und Humor beweisen.

Zwölf Stilikonen: Von Rihanna bis Alexa Chung

Und wer sind nun seine fabulösen Zwölf? Nach einer kurzen Einleitung wird das Buch mit der ersten Stilikone, Carine Roitfeld, eröffnet, die ehemalige Chefredakteurin der französischen Vogue, die Joop als „Madame très cool“ beschreibt. „Ich verstehe gut, warum junge Frauen ihrem Stil erliegen. Er ist souverän. No Farce, no Firlefanz. Ihr Look ist immer à point,“ schwärmt Joop in seinem Buch. „Madame trägt vorzugsweise Bleistiftrock, Bluse und High Heels, am liebsten Dunkelblau oder Schwarz. Stimmt, das ist safe, aber casual ist es nicht“, stellt Joop weiterhin fest. „Um den simplen Roitfeld-Look zu tragen, muss man eine astreine Körperbeherrschung haben. (…) Das schmale Oberteil, das sie trägt, erlaubt nur wenig Fast Food. Darin kann man nicht einfach so rumhängen“, analysiert Joop in „Dresscode“.

Wie auch wir so sexy, selbstbewusst und stilsicher wie Carine Roitfeld auftreten können? Dazu rät Joop folgendes: „Röcke stets mit nackten Beinen tragen“, „Bewahrt Haltung wie eine Ballerina! Damit wird ein 08/15-Outfit zum Unikat“, sowie „Verzichtet auf It-Bags & Logo-Gürtel“.

Neben Roitfeld finden noch andere, ganz verschiedene Stilikonen Platz auf den rund 256 Seiten. Darunter Alexa Chung, das ewige „High-School-Girl“, Lena Dunham, das „Smart Girl“, Virgina und Claire Coutin-Clarins, die extravaganten „Bohème-Girls“, Iris Apfel, die junggebliebene „Anti-Aging-Lady“, Lauren Santo Domingo, das New Yorker „High-Society-Girl“, Diane Keaton, der „Fashion Kumpel“, Caroline de Maigret, das „Existentialismus Girl“, Tilda Swinton, der „Fashion Dandy“, Rihanna, die „Pop Prinzessin“, Chloë Sevigny, das „Indie Girl“ sowie Kate Middleton, die „No-Drama-Queen“. Das Buch ist am 20. April 2015 im Gräfer und Unzer Verlag erschienen und kostet etwa 18 Euro.

Entdecken Sie in der Fotoshow weitere Details sowie Skizzen aus dem Buch „Dresscode – Stilikonen zwischen Kult und Chaos“ von Modedesigner Wolfgang Joop .

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