Motivation

Purer Motivationsschub: Zu dieser Musik trainieren die desired.de-Redakteurinnen

am 13.03.2015 um 15:04 Uhr

Man hat acht Stunden vor dem Bildschirm verbracht, saß acht Stunden auf einem Bürostuhl und hat sich acht Stunden lang körperlich nicht einmal minimal an seine Leistungsgrenze herangearbeitet – auch wir kennen diese Büro-Phänomen. Und trotzdem scheint die Couch nach der Arbeit weitaus näher als das nächste Fitnessstudio. Nicht so mit der richtigen Musik im Ohr. Wir haben Ihnen eine absolut motivierende Workout-Playlist zusammengestellt, die sämtlichen Trainings-Typen gerecht werden sollte: Über den gemütlichen Sportler, die Kraft-Frau und den Freigeist bis hin zur Marathon-Läuferin und Kurs-Besucherin. Kopfhörer ins Ohr und los gepowert! Erfahren Sie hier und in unserer Fotoshow , welche Beats die desired.de-Redakteurinnen auf Hochtouren bringen.

Keine Frage, bei einem guten Workout gehört Musik unumgänglich dazu. Sie erhört den Spaßfaktor und steigert sogar nachweisbar das Leistungslevel. Allein das gemeinsame Brainstorming in der Redaktion hat uns schon so motiviert, dass wir am liebsten schnurstracks ins nächste Fitnessstudio spaziert wären.

Bergauf ohne Langeweile

Unsere Redakteurin Laura hält sich am liebsten mit Incline-Walking fit. Das bedeutet, dass sie bei einer geringen Geschwindigkeit über eine stattliche Zeitspanne hinweg bergauf läuft. Mit dieser beliebten Trainingsmethode verbrennt man nicht nur mehr Fett als beim Joggen auf gerader Strecke, sondern fördert aufgrund der hohen Steigung auch den Muskelaufbau, da die Muskeln eben gegen jene Steigung arbeiten müssen.

Lauras Training findet also überwiegend im Fitnessstudio statt, auf dem Laufband und das für mindestens 45 Minuten. Ganz schön langweilig. Motivierende Musik ist hier also absolut notwendig, um nicht schon nach 20 Minuten die Flucht zu ergreifen: „Für meine Sportroutine ist es wichtig, einen guten Mix zu haben, der das Workout auf dem Laufband nicht zu langweilig werden lässt. Da kann es auch schon einmal vorkommen, dass Kelly Rowland auf die Kooks trifft.“

Lauras Top-Songs fürs Incline-Walking:

Kelly Rowland -Work
The Whitest Boy Alive – Burning
Lescop – La Forêt
Cajun Dance Party – Amylase
The Kooks – Junk of the Heart (Happy)

Individueller Antrieb beim Ausdauerlauf

Unsere Susi gehört zu den Damen, die ein Fitnessstudio nicht allzu gern von innen sehen – zu viele Menschen, zu viel Hektik und kaum Platz. Verständlich. Dennoch liegt auch sie nicht nur auf der faulen Haut herum – natürlich nicht. Susi klemmt sich lieber regelmäßig ihre Kopfhörer ins Ohr und läuft eine gemütliche Parktour – keine Pulsuhr, kein Kilometermesser, mal schneller, mal langsamer. Entspanntes Laufen, bis ihr die Puste ausgeht.

Da Susi eben kein Mensch ist, der voller Motivation seine Sportschuhe anschnallt und sich mit breitem Grinsen auf die Spur macht, braucht sie Musik, die richtig reinhaut und pusht: „Da ich beim Sport immer etwas Antrieb brauche, ist Rock genau das Richtige für mich. Die lauten E-Gitarren, das donnernde Schlagzeug und der kräftige Gesang helfen mir dabei, motiviert und mit Nachdruck bei der Sache zu bleiben. Besonders gut ist diese Musik auch durch die regelmäßigen Tempowechsel, durch die ich eine Art Intervalltraining einlegen kann. Mal laufe ich langsamer, dann ziehe ich die Geschwindigkeit etwas an, dann jogge ich wieder gemächlicher.”

Susis Top-Songs für individuelle Ausdauerläufe:

Foo Fighters – Bridge Burning
Kings of Leon – Black Thumbnail
The Black Keys – Lonely Boy
The Subways – Oh Yeah
Oasis – Shock of the Lightning

You’ve got to pump it up

Nein, auch unsere Adela hält sich in ihrer kostbaren Freizeit nicht bevorzugt im Fitnessstudio auf. „Kurz und schmerzvoll“ lautet ihre Devise. 15 Minuten Cardio und ein kurzes Stretching zum Warmwerden und ab geht’s an die Geräte, etwas für den Muskelaufbau tun. Motivation braucht auch sie unbedingt, um ihren aufgestellten Trainingsplan regelmäßig in die Tat umzusetzen.

Hier sind eindeutig härtere Beats gefragt, um sich in der Muckibude bis an seine Grenzen zu bringen. Bei Adela schafft das nur Hiphop: „Prinzipiell höre ich beim Sport die Musik, die ich auch privat am liebsten höre, zu der ich tanze und Spaß habe. Allerdings sollte es beim Training schon ein bisschen in den Ohren dröhnen, vor allem beim Kraftsport, ansonsten würde mir definitiv der Ansporn fehlen.“

Adelas Top-Songs fürs Gerätetraining:

Kelis – Millionaire
Ty Dolla Sign feat. B.O.B. – Paranoid
Ginuwine – Pony
Disclousre – When A Fire Starts To Burn
Jeremih feat. 50 cent – Down on me

Freigeist beim Freestyle

Routine gibt es in Lisas Trainingsplan nicht wirklich, außer, dass sie eben vier bis fünf Mal die Woche ran muss oder eher will. Kurse und angeleitete Trainings passen ihr nicht in den Kram. So wird der Rucksack beim Training im Freien eben kurzerhand mit Gewichten gefüllt und beim Treppenlaufen auf den Rücken gespannt, die Schaukel zum TRX-Band umfunktioniert und das eigene Körpergewicht als Gegenspieler für ein HIIT-Training (High Intensiv Interval Training) genutzt – Freeletics werden diese Workouts genannt.

An der Motivation scheitert es bei Lisa also nicht, sie braucht die Musik, um bei Laune zu bleiben – auch bei nicht idealen Witterungsbedingungen: „Manchmal komme ich auch ganz ohne Musik aus, dennoch ist etwas positive Beschallung im Ohr ab und zu ganz gut, um die Übungssätze mit einem Grinsen im Gesicht durchzuziehen. Die Musik muss, genau wie der Sport, einfach Spaß machen.“

Lisas Top-Songs fürs Freeletics-Workout:

Oliver Koletzki – Warschauer Straße
Fatboy Slim – I See You Baby
Awolnation – Sail
Roisin Murphy – Ramalama
Kenny and the Scots – I would walk 500 Miles

Motivation durch Gruppendynamik

Im Gegensatz dazu trainiert Silja am liebsten in Gesellschaft zu lauter Gute-Laune-Musik und lässt sich von einer professionellen Trainerin einheizen. Sie hat sich einen Kursplan aufgestellt und schwitzt beim Step-, Body-Pump- oder Spinning-Kurs mehrfach wöchentlich. Bei Kurseinheiten braucht man definitiv keinen Stecker im Ohr, denn hier wird für ohrenbetäubende Stimmung gesorgt, Hauptsache Spaß kommt auf und man zieht einander mit.

Siljas persönliche Lieblinge sind dabei Klassiker aus den 90er-Jahren. So witzig das auch klingen mag, die alten Schinken sorgen auf jeden Fall für eine Menge Lockerheit. So bleibt das Lächeln im Gesicht, trotz Schweißperlen auf der Stirn: „90’s Beats und der typische 90er-Jahre-Trash gehören für den Spaßfaktor einfach dazu – zumindest beim Sport.“

Siljas Top-Songs für Fitness-Kurse:

Corona – The Rhythm of The Night
Vengaboys – Boom Boom Boom
Daft Punk – Around the World
Robin S – Show Me Love
Culture Beat – Mr. Vain

Cardio-Queen im Marathon-Fieber

Bei Matea geht nichts unter 7 Kilometern und selbst dann muss sie die zurückgebliebenen Mitläufer auf dem Rückweg einsammeln. Beim Dauerlauf kann ihr so schnell also niemand etwas vormachen. Nach ihrer Paradedistanz wird das Tempo dann noch einmal richtig angehoben, um dem Körper auch die allerletzten Reserven zu entlocken.

Matea zählt nicht zu den Hobby-Läufern, die sich mit 9 km/h zufrieden geben. Bei ihr muss das Tempo stimmen. Für diese Power-Disziplin sind Elektro-Sets genau das Richtige, um das Tempo über lange Zeit hinweg aufrechtzuerhalten: „Musik ist für mich insofern wichtig, weil sie Spaß ins lange Laufen bringt. Der Rhythmus muss sich dabei aber meiner Laufgeschwindigkeit anpassen, nicht anders herum. Das heißt, für mich funktioniert beim Laufen nur eine Upbeat-Eletronica. Alles andere würde mich aus dem Laufrhythmus bringen. Ich würde lieber ganz ohne Musik als zu langsamer Musik laufen.“

Mateas Top-Songs für schnellen Dauerlauf:

The Fader Mixtape – Pete Tong
Deep House Amsterdam – Mixtape #140 Stimming
The Boom Boom – Jan Blomqvist (Deep House Amsterdam)
Powersongs:
Robyn/Röyksopp – Do it again
Mapei – Change
HNNY – No

Auf was es den desired.de-Redakteurinnen bei der Workout-Musik ankommt, können Sie in unserer Fotoshow noch einmal nachlesen.

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