Liebesleben

Etwas Om für mehr Oh: Besserer Sex durch Yoga

am 12.05.2015 um 15:27 Uhr

Wer immer noch glaubt, dass Yoga nur etwas für Alt-Hippies und Esoterik-angehauchte Frauen ist, der ist wohlmöglich noch nicht im Jahr 2015 angekommen. Yoga hat sich mittlerweile nämlich als eine der beliebtesten Trendsportarten etabliert, die nicht nur Körper und Geist in Einklang bringt, Stress abbaut, die Hormonproduktion anregt, den Körper strafft und ihn gelenkiger trainiert, sondern (Achtung!) auch noch zu besserem Sex verhilft. Durch welche Yoga-Übungen Sie Ihrem Sexleben noch mehr Prickeln verleihen, verraten wir Ihnen hier und in unserer Fotoshow .

Mittlerweile gibt es sogar einige Studien darüber, dass der Schlüssel der Sinnlichkeit in der beruhigten Seele, der trainierten Beckenbodenmuskulatur sowie einem bewussten Körpergefühl liegt und ein Großteil der Frauen durch Yoga ein zufriedeneres Sexualleben führt. Grund dafür ist unter anderem die Tiefenentspannung, die dem Körper durch Yoga gewährt wird – gegen negative Gedanken im Kopf kann selbst der beste Liebhaber nicht ankommen. Dadurch, dass Sie den Alltagsstress vergessen können, erhöht sich Ihr Orgasmus-Potential enorm. Dies wirkt sich außerdem positiv auf die Libido, also Ihr Lustempfinden auf Sex, aus. Zusätzlich wird der Hormonhaushalt ins Gleichgewicht gebracht und gleichzeitig auch noch die Kraft, Ausdauer und Gelenkigkeit trainiert, was im Schlafzimmer ganz sicher nicht schaden kann. Wir haben Ihnen 10 leichte Yoga-Übungen für noch besseren Sex herausgepickt.

Adho Mukha Svanasana – Der herabschauende Hund

Diese Übung dient gleichermaßen der An- und Entspannung, auch wenn es im ersten Moment für Ungeübte nicht danach aussieht. Was der herabschauende Hund zu Ihrem Sexleben beiträgt? Er lockert die Hüften sowie den Rückenbereich und fördert die Durchblutung der Geschlechtsorgane.

In den herabschauenden Hund gelangen Sie, indem Sie sich auf den Boden knien, die Hände vor sich aufstützen und dann die Beine strecken, sodass Sie Ihr Becken nach oben schieben. Dehnen Sie dann einatmend und langsam Ihren unteren Rücken sowie den Oberkörper in Richtung der Oberschenkel. Rollen Sie die Schultern nach außen und vertiefen Sie die Dehnung des gesamten Rückens. Die Fersen senken Richtung Boden, Arme und Beine sind so gut wie möglich gestreckt.

Ustrasana – Das Kamel

Diese Yoga-Übung beschreibt eine Rückwärtsbeuge, die in erster Linie die Wirbelsäule, den Brust- und Bauchmuskel streckt sowie die Gesäßmuskulatur, die Hüfte und den Oberschenkel stärkt. Durch diese Übung werden außerdem die Geschlechtsorgane stimuliert und der Körper mit Endorphinen durchflutet.

Knien Sie sich aufrecht auf den Boden, die Waden und Oberschenkel sollten einen 90-Grad-Winkel bilden. Stabilisieren Sie das Becken und halten Sie es gerade, während Sie die Schultern und schließlich den gesamten Oberkörper nach hinten lehnen. Legen Sie die Hände auf die Rückseite Ihrer Oberschenkel und spannen Sie den Po sowie die Oberschenkel an, atmen Sie tief und gleichmäßig. Die Übung wird fortgesetzt, indem Sie den Beckenboden und Brustkorb anheben und sich Wirbel für Wirbel nach hinten lehnen, bis Sie schließlich mit Ihren Händen die Fersen berühren können.

Baddha Konasana – Der Schmetterling

Diese Yoga-Übung ist perfekt, um sich vom stressigen Arbeitsalltag zu erholen und den Kopf somit frei für Intimitäten zu bekommen. Außerdem öffnet der Schmetterling die Hüften, bringt somit mehr Flexibilität ins Liebesleben und stimuliert die Beckenbodenmuskulatur. Zusätzlich werden die hinteren Oberschenkel gedehnt und der Blutfluss gefördert. Wichtig für werdende Mütter: Regelmäßig durchgeführt kann diese Übung auch einer leichteren Geburt dienen.

Setzen Sie sich aufrecht auf den Boden, die Fußsohlen legen Sie aneinander. Umfassen Sie dann Ihre Fußgelenke mit den Händen und ziehen Sie die Fersen sanft so nah wie möglich zum Körper. Das Becken muss allerdings trotzdem aufgerichtet bleiben. Spannen Sie dann die Gesäßmuskulatur an, um die Haltung zu stabilisieren. Richten Sie sich aus dem unteren Rücken heraus auf und lassen Sie die Knie zum Boden fallen. Erzwingen Sie allerdings nicht, dass diese den Boden berühren, die Entspannung darf nicht in Schmerz umschwenken.

Ardha Chandrasana – Der Halbmond

Der Halbmond ist eine Übung, die Körper und Geist in Einklang bringen und uns so mehr Körperbewusstsein beibringen soll. Dadurch, dass der gesamte Körper bei dieser Übung in eine kräftigende Position gebracht wird, wird ein auftreibendes und vitalisierendes Gefühl vermittelt.

Beim Halbmond können Sie Ihre Balance einmal ordentlich testen. Stellen Sie sich aufrecht hin, die Beine etwa anderthalb Meter auseinander. Drehen Sie nun das rechte Bein und dessen Fuß um 90 Grad nach außen, das linke Bein strecken Sie, während sich die gespreizten Zehen in den Boden drücken. Strecken Sie Ihre Arme seitlich aus und kippen Sie den gesamten Oberkörper gestreckt in Richtung des rechten Fußes, bis sie mit der Hand den Boden berühren können. Der andere Arm ist gerade nach oben gestreckt. Positionieren Sie Ihre Arme so, dass sie eine Verlängerung Ihrer Schultern bilden und heben Sie langsam das linke Bein in die Höhe. Fühlen Sie sich mit gestreckten Armen und Beine wie eine Waage, deren Gleichgewicht von der Hüfte ausgeht.

Ujjayi Pranayama – Der Lotussitz

Das A und O eines erfüllten Sexlebens mit intensiven Empfindungen und sinnlichen Orgasmen ist ein gut trainierter Beckenboden und die beherrschte, tiefe Atmung. Für beides sorgt der Lotussitz, der somit mehr Präsenz beim Liebesspiel verspricht.

Den Lotussitz erreichen Sie, indem Sie sich aufrecht auf den Boden setzen und einen oder wenn möglich beide Füße auf den Oberschenkeln positionieren, die Hände können Sie flach und entspannt auf die Oberschenkel legen. Ziehen Sie die Beckenbodenmuskulatur zusammen und spannen Sie Ihren Körper für einige Sekunden an. Hören Sie auf Ihre tiefe und gleichmäßige Atmung. Tun Sie Gleiches auch beim Vergnügen mit Ihrem Liebsten und empfinden Sie Berührungen der Brust, des Bauchs oder der Oberschenkel mit einem tiefen Einatmen weitaus intensiver.

Wichtig ist, dass alle der genannten Übungen keine Schmerzen hervorrufen dürfen, sollten Sie ein zu starkes Ziehen verspüren, dann verringern Sie den Dehnungseffekt oder verzichten lieber ganz auf diese Übung. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen diese und fünf weitere Yoga-Übungen für noch intensiveren Sex noch einmal an Silhouetten erklärt.

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