Food-Trend

Gemüse-Pasta mal anders: Passende Rezeptideen zum Food-Trend „Zoodles”

am 29.07.2015 um 15:08 Uhr

Haben Sie schon mal etwas von „Zoodles“ gehört? Nicht? Dann wird es Zeit! Aus dem Wort „Zucchini“ und dem englischen „Noodles“, zu Deutsch „Nudeln“, setzt sich dieser Begriff zusammen und beschreibt den neuesten Food-Trend: Pasta kann nämlich nicht mehr nur klassisch aus Mehl und Eiern hergestellt werden, sondern auch aus dem leckeren, grünen Gemüse! Was die Zoodles in Sachen Ernährung für Vorteile bieten, wie Sie sie ganz einfach selbst machen können und welche passenden Rezepte es zu ihnen gibt, das erfahren Sie hier und in der Bildergalerie .

Spaghetti-Fans aufgepasst: Dank Zoodles können Sie jetzt leckere Pasta-Speisen kreieren. Eine Diät trotz Nudel-Schlemmereien? Dank der Gemüse-Basis nicht mehr unvorstellbar! Natürlich schmecken die Zoodles auch fernab von Abnehm-Programmen und bieten für eine gesundheitsbewusste, ausgewogene Küche einige Vorteile, die Sie jetzt nutzen sollten!

Zoodles vs. herkömmliche Pasta

Der größte Pluspunkt der Zoodles ist wohl die geringe Kalorienanzahl gegenüber normaler Pasta: Auf 100 Gramm haben die Gemüse-Nudeln gerade mal 19 Kalorien, während das Weizen-Pendant auf ganze 362 Kalorien kommt. Zudem enthalten Zucchini kaum Kohlenhydrate, sodass sie sich in Nudelform auch perfekt am Abend verzehren lassen, ohne uns ein schlechtes Gewissen zu verursachen. Außerdem sind Zoodles glutenfrei, weshalb sie sich auch bei Unverträglichkeit gegenüber dem Inhaltsstoff, der in Getreide vorkommt, als perfekte Alternative eignen.

Herstellung und Zubereitungsvarianten

Die Zucchini-Nudeln lassen sich ganz einfach mit einem Spiralschneider produzieren. Dieser wird über die gewaschenen Zucchini samt Schale gezogen, sodass dünne, gekringelte Fäden entstehen. Wer keinen Spiralschneider hat, der kann auch mit einem Sparschäler dünne Streifen von der Zucchini schneiden. Die Kerne im Inneren des Gemüses sind jedoch zu weich und daher nicht für die Nudeln geeignet. Sie können sie aber trotzdem einfach in Soßen oder Pesto zum Gericht dazugeben.

Ihre fertigen Zoodles können Sie nun auf drei verschiedene Weisen weiterverarbeiten: Legen Sie sie beispielsweise für etwa eine Minute in heißes Salzwasser, sodass sie weich werden und noch mehr Ähnlichkeit zu normalen Nudeln bekommen. Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Wer seine Zoodles lieber „al dente“ mag, der kann sie auch in rohem Zustand in ein Sieb geben und sie dann mit einer Ladung kochendem Wasser übergießen. So saugen die Zoodles nicht zu viel Wasser auf, sondern behalten eine etwas festere Konsistenz. Oder Sie braten sie kurz in einer Pfanne mit etwas Öl an, um sie etwas knuspriger zu haben. Alternativ können Sie die Zoodles auch ganz naturbelassen essen, denn Zucchini eignen sich auch für den Roh-Verzehr.

Leckere Rezeptideen

Haben Sie jetzt Lust bekommen auf eine leichte Zoodle-Speise? Dann haben wir hier für Sie drei leckere Rezeptideen!

Zoodles mit selbstgemachtem Avocado-Pesto und Ziegenkäse

Das benötigen Sie: 2 große Zucchini, 2 EL Pinienkerne, eine Avocado, ½ TL gehackter Knoblauch, 3 TL Olivenöl, 2 TL Zitronensaft, 3 EL geriebener Parmesan, etwa 10 große, frische Basilikumblätter, 150 g Ziegenkäse, etwas Salz und Pfeffer

Und so geht’s: Die Zucchinis zu Zoodles schälen. Die Pinienkerne mit der Avocado, dem Knoblauch, dem Olivenöl, dem Zitronensaft, dem Parmesan sowie den Basilikumblättern in einen großen Mörser oder in einen Mixer geben und möglichst fein zermalmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die rohen Zoodles auf dem Teller verteilen und mit dem Pesto anrichten. Zum Schluss den Ziegenkäse zerbröckeln und über die Nudeln streuen.

Zoodles mit scharfen Garnelen

Das benötigen Sie: 2 große Zucchini, 300 g frische Garnelen, 2 frische, rote Paprika, 2 Knoblauchzehen, eine Zwiebel, eine Chilischote, 250 ml Schlagsahne, 200 ml Wasser, 2 EL Zitronensaft, etwas Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian und Olivenöl

Und so geht’s: Die Garnelen gut abwaschen und abtropfen lassen. Währenddessen die Paprika und die Zwiebel klein schneiden. Mit den Garnelen in eine Pfanne geben und in etwas Olivenöl bei starker Hitze anbraten. Nun den fein gewürfelten Knoblauch sowie die gehackte und entkernte Chilischote dazugeben und das Ganze bei mittlerer Hitze kurz weiter braten lassen. Wenn der Knoblauch leicht golden wird, das Ganze mit der Sahne, dem Wasser und dem Zitronensaft ablöschen. Mit den Gewürzen je nach Belieben abschmecken.

In einer Extrapfanne die Zoodles nun kurz in Olivenöl anbraten und anschließend in die andere Pfanne dazugeben. Möglichst schnell servieren, damit die Zoodles durch die Soße nicht zu weich werden.

Zoodles mit Rosmarin-Hackbällchen

Das benötigen Sie: 2 große Zucchini, 400 g Hackfleisch, eine Zwiebel, ein Ei, eine große, frische Tomate, etwas Salz, Pfeffer, Oregano und gehackten Rosmarin

Und so geht’s: Für die Fleischbällchen das Hack in eine Schüssel geben und darüber das Ei aufschlagen. Die Zwiebel möglichst klein schneiden und dazugeben. Eine Prise Salz und Pfeffer sowie den Rosmarin darüber streuen und das Ganze gut vermengen, sodass eine einheitliche Masse entsteht. Nun kurz beiseite stellen und ziehen lassen, damit sich das Rosmarin-Aroma entfalten kann. Währenddessen die Zucchini schon mal in Zoodle-Form schälen und für ein kurzes Wasserbad bereitstellen, jedoch noch nicht zubereiten!

Jetzt nämlich erstmal aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen mit etwa 4 cm Durchmesser formen und diese in einer Pfanne von allen Seiten gut anbraten. Die Tomate würfeln, mit Oregano, Salz und Pfeffer bestreuen, in die Pfanne geben und weich werden lassen, sodass eine Soße entsteht. Nun die Zoodles für eine Minute in kochendes Salzwasser geben. Abgießen, auf einem Teller anrichten und die Hackbällchen mit der Tomatensoße darüber geben.

In unserer Bildergalerie haben wir für Sie die wichtigsten Fakten und die Rezepte zu Zoodles nochmal zusammengefasst und verraten Ihnen, wie sie letztere noch mit anderen Zutaten etwas abwandeln können.

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