Ist eine Geburt nicht einfach das schönste auf Erden? Vielleicht… Bis dein Neugeborenes eins dieser vier ekligen Dinge macht.

Neugeborene

4 Dinge, die ein Baby in der 1. Stunde macht

Katharina Meyeram 20.07.2017 um 14:39 Uhr

Hach ja, das Wunder der Geburt. Ist es nicht einfach das schönste Gefühl auf Erden, wenn das Baby nach neun Monaten im Bauch und vielen Stunden qualvoller Wehen und Geburtsschmerzen endlich da ist? Vielleicht… bis dein Neugeborenes eines dieser vier ekligen Dinge macht – und zwar schon in der ersten Stunde seines Lebens.

Vielen Frauen dürfte bereits bevor sie Mutter werden bewusst sein, dass damit ein paar nicht ganz so schöne Erfahrungen einhergehen. Windeln nach explosivem Durchfall wechseln, Übergeben beim Bäuerchen und naja, alles was bei und nach der Geburt so passiert.

Diese ekligen Dinge machen Babys in ihrer ersten Lebensstunde

Eklige Baby-Dinge

Vorsicht! Das ist ziemlich eklig…

#1 Es saugt weiterhin Blut aus der Nabelschnur

Neun Monate lang war die Nabelschnur der Nährstofflieferant für dein Baby. Verbunden mit deiner Plazenta versorgte sie deinen Schatz mit Sauerstoff und weiteren wichtigen Stoffen. Auch nach der Geburt und bis zu dem Moment, in dem sie durchtrennt wird, zieht dein Neugeborenes weiterhin Blut über die Nabelschnur. Manche Eltern entscheiden sich sogar, die Plazenta mit dem Baby verbunden zu lassen, bis sich die Nabelschnur von selbst ablöst. Bei dieser sogenannten Lotusgeburt drohen allerdings Infektionen, daher ist die Praxis eher umstritten.

#2 Es scheint, als würden sie sich übergeben

Du dachtest vielleicht, dass du mit dem Aufstoßen noch so lange Schonfrist hast, bis du dein Kind das erste Mal stillst oder ihm die Flasche gibt. Allerdings wirkt es bereits direkt nach der Geburt so, als würde dein Liebling sich übergeben – noch bevor er den ersten Atemzug nimmt. Das liegt daran, dass Fruchtwasser in seinen Lungen ist, das erst einmal raus muss, bevor dein Baby atmen kann.

Ich muss kotzen!

Ich muss kotzen!

#3 Ein Stichwort: Mekonium

Der erste Stuhl deines Babys ist zäh und grünlich-schwarz und damit nicht gerade ein angenehmer Anblick (als ob es danach so viel besser werden würde…). Das sogenannte Mekonium, auch Kindspech genannt, enthält noch keine „normale“ Nahrung, sondern besteht aus Fruchtwasser, Hautzellen und allem anderen, was dein Baby in deiner Gebärmutter geschluckt hat. Bis zu vier Tage nach der Geburt normalisiert sich sein Stuhlgang dann – eklig ist so eine vollgemachte Windel aber schon noch.

Mekonium beim Kind

Mekonium = *wüüüüürg*

#4 Es ist mit Käseschmiere überzogen

Käseschmiere beim Baby

Sag nicht, wir hätten dich nicht gewarnt!

Du findest, Käseschmiere klingt schon eklig? Dann warte erstmal, bis statt eines sauberen, rosafarbenen Wonneproppens ein gelblich-weiß überzogenes Etwas aus dir herausflutscht. Doch die Käseschmiere ist zum Glück nicht nur geruchslos (oder soll sogar leicht nach Vanille riechen), sondern erfüllt gleich mehrere wichtige Funktionen. Sie schützt dein Baby noch im Fruchtwasser vor dem Austrocknen, dient bei der Geburt als natürliches Gleitmittel und hilft deinem Schatz nach der Geburt, warm zu bleiben. Auch antibakterielle Eigenschaften hat diese von der Natur eingerichtete Schutzschicht. Aber das Beste an der Käseschmiere: Sie ist schon wenige Minuten nach der Geburt komplett in die Haut des Neugeborenen eingezogen.

Klingt alles ein wenig eklig? Der erste Blick, den dein Baby dir schenkt, wird dich ganz sicher über alle diese Dinge hinwegsehen lassen!

Bildquellen: iStock/KQconcepts, iStock/dcdp, giphy.com


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