So kann Stillen auch sein
Katharina Meyeram 15.08.2017

Stillen ist für Mutter und Baby nicht nur eine wunderbare Möglichkeit, um eine tiefe Bindung aufzubauen, sondern laut Experten auch die beste Art der Ernährung für dein Kind. Doch nicht immer verläuft die Stillerfahrung so rosig. Das zeigt ein ungeschönt ehrliches Bild einer Mutter auf Instagram.

„Ich liebe es, all diese wunderschönen Frauen in ihren Still-Klamotten zu sehen, während sie selig auf ihr Baby herunterlächeln und das Baby liebevoll zurückblickt, während es gestillt wird“, schreibt Angela Burzo zu einem Bild auf Instagram, das alles andere als die so harmonisch beschriebene Szene zeigt. Die zweifache Mutter verrät nämlich gleich dazu: „Das ist aber nicht meine Wirklichkeit. Zumindest im Moment nicht.“

I love seeing all these beautiful women in their beautiful nursing clothes smiling down at their babes as they lovingly look up back at them hand in hand while breastfeeding away. That is not my reality, right now that is. This is real & as much as I want to stay strong and be the soldier I feel I can be I cannot hide the struggle that is BREASTFEEDING. Whether she is not latching on properly, whether I am not producing enough milk to keep up with her demand, whether my nipples might not be adequate, whether we confused her with having to give her a bottle after pumping….whatever it may be it has been an emotional & painful struggle. Today has been full of no naps, sucking and not eating, crying and frustrated parents. This photo depicts my reality of this Breastfeeding journey so far & that first latch & the pain I endure. Keeping it real. Thank you to all those women coming to my rescue even the times I didn't reach out. All your kind words & encouragement have been a blessing 💕 #nationalbreastfeedingweek #breastfeeding #ayleeburzo12daysold #fedisbest #inspire #keepingitreal #reality #thestruggleisreal #blessed #thankful #normalizebreastfeeding #reallife #realshit #breastmilk #breastfed

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Ihr Foto zeigt keine Mutter, die vor Glückseligkeit zu platzen droht, während ihr Baby an ihren Brüsten hängt. Stattdessen zeigt sie sich so, wie sie ist: Müde, traurig, frustriert und kaputt. Und damit, wie Stillen auch sein kann.

Der Kampf des Stillens

„Das hier ist wahr und so sehr ich mir auch wünschte, ich würde stark bleiben, so kann ich den Kampf nicht verbergen, den das Stillen bei uns bedeutet. Sie beschreibt die Stillerfahrungen mit Töchterchen Aylee genauer. „Ganz egal, ob sie nicht richtig andockt, ob ich nicht genug Milch für ihre Bedürfnisse produziere, ob meine Nippel vielleicht nicht passend sind oder ob wir sie damit verwirrt haben, dass wir ihr auch die Flasche mit abgepumpter Milch geben mussten… Was auch immer es ist, es war bisher ein emotionaler und schmerzhafter Kampf.“

Mit ihrem Bild scheint Angela vielen Müttern aus der Seele zu sprechen, denn der bewegende Post hat bisher über 7.100 Likes und 1.200 Kommentare bekommen. „Ich bin ganz bei dir“, schreibt eine Userin. „Hab gerade mein erstes Baby bekommen und es ist wirklich ein Kampf. Ich weine sehr oft. Danke, dass du deine Geschichte geteilt hast. Wir schaffen es schon dadurch!“

Welche Erfahrungen hast du mit dem Stillen gemacht? War es bei dir schwer oder leicht? Hast du deinem Baby die Flasche gegeben? Berichte uns in den Kommentaren von deinen Erlebnissen!

Bildquelle: iStock/lolostock, Instagram/burzolife


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