In den letzten Jahren sind Interesse und Nachfrage an privaten Grundschulen immer größer geworden. Zwar kosten diese ein stolzes Sümmchen, dafür ist Dein Schatz aber optimal betreut und lernt in Kleingruppen mit modernen Lernmaterialien. Vielleicht wäre eine private Grundschule ja auch etwas für Dich und Dein Kind.

Die private Grundschule als Option

Mit einer Privatschule assoziieren viele Menschen eine Eliteschule für die verwöhnten Kinder reicher Eltern oder für Hochbegabte. Jedoch zählen auch konfessionelle Grundschulen oder Montessori- und Waldorfschulen zu den Privatschulen in Deutschland. Eine private Grundschule verlangt anders als öffentliche Schulen einen monatlichen Betrag dafür, dass Dein Kind den Unterricht besuchen kann. Dieser liegt etwa zwischen 100 und 800 Euro pro Monat, kann aber natürlich von Einrichtung zu Einrichtung variieren. Eine private Grundschule garantiert dafür einen angenehmeren Unterricht und wirbt damit, die Kinder optimal auf die kommende Berufswelt vorzubereiten. Oft ist die Grundschule auch direkt in ein System aus privaten weiterführenden Schulen und vielleicht sogar einer Privatuniversität integriert, das dauerhaft die erstklassige Bildung Deines Schatzes gewährleisten soll.

Eine private Grundschule kann gerade für schwächere Schüler eine gute Idee sein.

Eine private Grundschule bietet viele Vorteile, kann aber auch eine Menge Geld kosten.


Private Grundschule: Vorteile

Die private Grundschule wirbt damit, Dein Kind gezielter und optimaler auf sein weiteres Leben vorzubereiten, als öffentliche Schulen dies können. Ihr größter Vorteil sind die kleinen Klassen, in denen wesentlich weniger Kinder als an öffentlichen Schulen zusammen lernen. Gleichzeitig stehen meist auch mehr Lehrer zur Verfügung, so dass der Unterricht nicht selten von zwei Lehrkräften gemeinsam durchgeführt wird. Dadurch entsteht mehr Zeit, um sich mit Problemen einzelner Schüler auseinandersetzen zu können. Gerade wenn Dein Kind ein paar Lernschwierigkeiten hat, kann eine private Grundschule daher förderlich sein. Ein weiterer Vorteil ist die oft sehr gute und moderne Ausstattung, die durch die zusätzlichen Kosten der Privatschule finanziert wird. So kann Dein Schatz mit hochaktuellen Geräten und Lernmitteln arbeiten, die sich viele öffentliche Schulen nicht durchgängig leisten können. Viele Privatschulen bieten außerdem eine breite Palette an zusätzlichen Aktivitäten und AGs an, in denen Dein Liebling seine persönlichen Interessen und Fähigkeiten nach offiziellem Schulschluss vorantreiben kann. Ob Fechtclub, Schülerzeitung oder Chinesisch-AG, die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Kind auch ungewöhnliche Hobbys entwickeln kann, ist hoch.

Private Grundschule: Nachteile

Was gegen eine private Grundschule spricht, ist das zu zahlende Schulgeld. Die Kosten einer Privatschule liegen in Deutschland etwa zwischen 100 und 800 Euro pro Monat. Dazu kommen noch Anmeldegebühren und eventuelle Kosten für eine Schuluniform. Die Preise können natürlich je nach Schule stark variieren. Trotzdem bleibt der Fakt, dass Du für eine private Grundschule zahlen musst. Damit gibst Du für die Ausbildung Deines Kindes automatisch mehr Geld aus, als wenn Du es auf eine öffentliche Grundschule schicken würdest. Eine Privatschule kann sich nicht jeder leisten und selbst wenn das Geld vorhanden ist, musst Du finanzielle Einschnitte in Kauf nehmen, um die Bildung Deines Schatzes voranzutreiben. Vor allem ist eine private Einrichtung aber kein Garant dafür, dass Dein Kind seine Schullaufbahn erfolgreich beenden wird. Außerdem ist zu beachten, dass viele Privatschulen Internate sind. Du musst also teilweise lange Trennungen von Deinem Kind in Kauf nehmen und Dein Schatz muss mit einer ungewohnten Umgebung, vielen neuen Menschen und Heimweh zurechtkommen.

Die private Grundschule: ein anderes Lernmodell

Auch wenn man erstmal an Eliteschulen denkt, die ihre Schüler optimal auf die harte Berufswelt vorbereiten wollen, gibt es noch eine Menge anderer Modelle für eine private Grundschule. Waldorf- und Montessori-Schulen zum Beispiel praktizieren einen Lern- und Erziehungsansatz, der sich von dem öffentlicher Grundschulen stark unterscheidet. Dein Kind soll einen größeren Einfluss darauf haben, womit es sich beim Lernen beschäftigen will. Das selbstständige Lernen soll von den eigenen Interessen beeinflusst sein und individuelle Stärken fördern. Deswegen kann es gut sein, dass der Unterricht nicht durchgängig im Klassenverband stattfindet, sondern in Interessengruppen, in denen Schüler verschiedener Altersklassen gemeinsam an Projekten arbeiten. Montessori- und Waldorfschulen können die Sozialkompetenzen Deines Schatzes fördern und ihm helfen, seine eigenen Interessen und Stärken zu entdecken und aktiv zu fördern. Eine private Grundschule kann auch aus konfessionellen Motiven entstehen. Viele streng katholische oder evangelische Schulen, bei denen sich der Lernplan so weit es geht nach den Regeln der Kirche und der Bibel richtet, sind heute Privatschulen. Wenn Du selbst religiös bist und Dir für Dein Kind eine Erziehung wünschst, die von den Lehren der Kirche geprägt ist, kann eine konfessionelle Privatschule ein guter Schritt sein. Häufig werden sie noch von Ordensschwestern oder Mönchen betrieben und haben eine eigene Kapelle, in der sich die Schüler zum Morgengebet versammeln. Eine konfessionelle private Grundschule garantiert einen Schuleintritt, der von Glauben und moralischen Werten geprägt ist. Mit den zu zahlenden Kosten der Privatschule unterstützt Du dabei außerdem religiös motivierte Unternehmungen der jeweiligen Kirche.

Die private Grundschule: Das Sportinternat

Eine besondere Form der Privatschule ist das Sportinternat. Hier liegt das Hauptaugenmerk neben der schulischen Ausbildung vor allem auf den sportlichen Fähigkeiten Deines Schatzes. Der normale Unterricht wird durch sportliche Aktivitäten ergänzt. Viele große Sportler sind aus dieser Art von Erziehung hervorgegangen. Das erklärte Ziel ist es, Berufssportler hervorzubringen. Dafür braucht Dein Kind hartes und regelmäßiges Training, dass Du ihm zu Hause wahrscheinlich nicht ermöglichen könntest. – eine private Grundschule kann den nötigen Rahmen schaffen. In Sportinternaten wird der Leistungssport selbstverständlich in den Tagesablauf integriert und dadurch, dass alle Schüler dem gleichen Rhythmus folgen, sind Ablenkungen eher unwahrscheinlich. Die Kosten der Privatschule sind meist hoch, wenn Du Dein Kind auf eine sportlich motivierte private Grundschule gehen lassen möchtest. Schließlich müssen die Geräte gekauft, die Turnhallen in Stand gehalten und die zusätzlichen Sportlehrer bezahlt werden. Wenn Du glaubst, dass Dein Schatz besonderes sportliches Talent besitzt, kann ein Sportinternat eine gute Wahl sein. Mach Dir aber klar, dass Du Deinen Liebling einem stressigen und vollgepackten Alltag aussetzt. Außerdem gibt es natürlich keine Garantie dafür, dass Dein Kind wirklich dauerhaft sportbegeistert bleiben wird und mit dem geforderten Profisportlerniveau mithalten kann.

Eine private Grundschule kann viele Vorteile für Dein Kind bieten, ist aber keine Garantie für erstklassige Leistungen. Die recht hohen Kosten der Privatschule musst Du selbst finanzieren. Trotzdem kann sich eine private Grundschule durchaus für die schulische Laufbahn Deines Schatzes lohnen.

Kommentare

8 Kommentare

  • katajama82

    also hallo Ich möchte auch mein Komentar abgeben. Mein Sohn geht in einer Privaten Schule diese ist in unserer Stadt und mein Kind kommt nach der Schule nach Hause. Also vergleich von Privater und Stadtlicher Schule ist Private besser,da die Lehrer wirklich immer da sind man mit ihnen als Eltern reden kann über alles sogar Ferien.Mein Sohn geht sehr gerne da hin.Die Städtischen Schulen sind ehr nicht so und die Kinder werden nicht gut gefördert.Lieber bezahle ich monatlich was und mein Kind ist sehr gut aufgehoben,anstatt mein Kind mit blauen flecken nach Hause kommt.

    26.11.2013 um 08:40 Uhr
  • Kiwilina2

    Ich habe ehrlich gesagt bisher nur von privaten weiterführenden Schulen gehört. Eine private Grundschule ist mir noch nie begegnet.

    11.10.2013 um 09:02 Uhr
  • tiffy79

    Private Grundschule? Ich weiß nicht. Ich finde, das muss nicht sein. Mir ist wichtig, dass mein Kind mit Kindern aus allen sozialen Gruppen zusammen lernt...

    04.10.2013 um 08:39 Uhr
  • Mumi07

    Wer kennt das Pater Rupert Mayer Tagesheim in Pullach?? Für Grundschüler meine ich...Für Tipps und Meinungen wäre ich dankbar. Viele Grüße an alle Mamis.

    03.04.2013 um 08:02 Uhr
  • TanteSarah

    Ich glaube einfach, dass eine private Grundschule das Potenzial der Kinder einfach viel besser ausschöpft und somit Kinder eher die Chance bekommen, ein Gymnasium zu besuchen.

    23.02.2012 um 11:49 Uhr
  • multivitamin7

    private schulen sind ja nicht umsonst so teuer, die betreuung ist sehr viel besser, aber wer kann sich das schon leisten...

    04.10.2011 um 08:12 Uhr
  • Winterschal4

    private schulen sind auf jeden fall besser aber auch teuer

    26.09.2011 um 10:52 Uhr
  • Addi13

    ich kann mir nicht vorstellen,dass das so ein großer unterschied ist,denke auf privaten schulen haben die lehrer vielleicht etwas mehr zeit und die klassen sind kleiner (was natürlich gut ist), dafür sind die kinder ein bisschen abgeschottet irgendwie und ich denke stadtliche schulen sind auch völlig in ordnung

    22.09.2011 um 14:08 Uhr