angst vorm kinderkriegen
Diana Heuschkelam 13.04.2017

Das mit dem Kinderkriegen ist so eine Sache: Viele Frauen können sich nichts Schöneres vorstellen, als ihren eigenen Nachwuchs in den Armen zu halten und nehmen dafür gerne die Nachteile in Kauf. Andere haben ohnehin keine Lust darauf, dass ein Kind ihnen einen Strich durch die Lebensplanung macht. Und wieder andere verspüren in Punkto Kinderwunsch eine große Unsicherheit. Kein Wunder, denn die folgenden Dinge, die mit dem Kinderkriegen einhergehen, können einem ganz schön Angst machen:

#1 Die Schwangerschaft

Was das angeht, ist jede Frau anders. Einige freuen sich auf die Zeit, in der ein Kind in ihnen heranwächst, andere konzentrieren sich bei ihrer Vorfreude lieber auf die Zeit nach der Geburt. Klar, dass vielen Frauen der Gedanke an die Schwangerschaft Sorgen bereitet – man hört ja auch ständig diese Stories über Wassereinlagerungen, Blähungen, Rückenschmerzen und Schwangerschaftsstreifen. Richtig wünschenswert klingt das alles nicht.

#2 Die Geburtsschmerzen

Dieser Punkt darf natürlich nicht fehlen. Zwar dauern die Schmerzen „nur“ einige Stunden an, was dafür, dass man sein Kind danach sein ganzes Leben hat, ein geringer Preis ist, doch trotzdem sind es wohl mitunter die schlimmsten Schmerzen, die man als Mensch nur haben kann. Dass das angsteinflößend ist, ist mehr als verständlich.

#3 Der Körper verändert sich

… zumindest erscheint er vielen Müttern direkt nach der Geburt erstmal fremd: Der Bauch ist ausgeleiert, der Intimbereich hat auch einiges mitgemacht, die Organe müssen sich erstmal wieder in die Ursprungsposition zurückfinden und vielleicht haben Dehnungsstreifen und Co. Narben hinterlassen, die man fortan für immer mit sich herumführt. Wie bei so vielen Dingen, nehmen Mütter das alles gerne dafür in Kauf, dass sie ihr Kind auf die Welt bringen können. Aber die Vorstellung ist trotzdem verdammt gruselig.

Schwangere steht vor Kinderbett

Schwangerschaft: Erst verändert sich der Körper und dann das ganze Leben

#4 Alles umstellen

Lange Partyabende mit anschließendem Katertag? Am Wochenende ausschlafen? Ein spontaner Wochenendtrip mit den Freunden oder dem Liebsten? Fehlanzeige! Sobald Dein Kind da ist, teilst Du Deinen Tag rund um seine Bedürfnisse ein.Zwar empfinden viele Mütter dies auch als geringen Preis fürs Kinderkriegen und -haben, doch vor der Schwangerschaft ist die Vorstellung, dass sich alles ändert und man nicht mehr der alleinige Herr seines Alltags ist, ziemlich gruselig.

#5 Dein Körper „gehört“ Deinem Kind

In den ersten Wochen bis Monaten nach der Geburt dient der weibliche Körper der Lebenserhaltung des Neugeborenen und als primäre Nahrungsquelle. Alle paar Stunden musst Du körperlich parat stehen, um Dein Kind zu füttern oder Muttermilch abzupumpen. Dafür vergessen sie umso häufiger, sich selbst etwas zu Essen zu machen. Viele Frauen berichten vor allem in den ersten Wochen nach der Geburt davon, dass sie nur sehr wenig Zeit für ihre gewohnte Körperpflege haben. Sogar Toilettengänge sind teilweise nur noch mit Baby im Schlepptau möglich. Dass man diese Vorstellung im Vorhinein sehr unangenehm findet, ist wohl verständlich.

#6 Sooo viel Verantwortung

Du hast manchmal das Gefühl, dass Du nicht mal für Dein eigenes Leben die richtigen Entscheidungen triffst? Dann ist die Vorstellung, auch noch für das Leben eines kleinen, hilflosen Menschen verantwortlich zu sein, wohl umso beängstigender. Gerade Frauen, die selbst auf eine schwierige Kindheit zurückblicken, wissen, wie stark sich die Entscheidungen und Handlungen der Eltern auf das Leben des Kindes auswirken. Und es ist ja selbst mit den besten Absichten nicht so, als gäbe es ein Handbuch, in dem man die richtigen Erziehungsentscheidungen für alle Lebenslagen finden könnte.

Wie stehst Du dazu? Teilst Du diese Sorgen? Oder hast Du vielleicht schon Kinder und hast in diesen Punkten selber gute oder schlechte Erfahrungen gemacht? Dann berichte uns und den anderen Userinnen doch davon in den Kommentaren!

Bildquelle: pexels.com


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