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Frage:

Buchstabendreher, Lispeln und unvollständige Sätze – Ab wann ist der Gang zum Logopäden fällig?

Anwort:

Dass Kinder in den ersten Jahren mal ein paar Buchstaben in einem Wort vertauschen, in unzusammenhängenden Sätzen sprechen oder zeitweise lispeln ist ganz normal und oft geben sich kleine Sprachfehler im Kindergartenalter von selbst. Trotzdem gibt es klare Anzeichen dafür, dass ein Kind die Hilfe eines Logopäden benötigt. Spätestens, wenn der Kinderarzt bei einer Routineuntersuchung dazu rät, sollte man die Sprachentwicklung des Kindes speziell fördern. Doch auch ohne Arzt gibt es Warnsignale. Eine spezielle Sprachförderung sollte stattfinden, sobald das Kind selbst Probleme mit dem Sprachfehler hat. Kann ein Kind beispielsweise einen bestimmten Buchstaben nicht richtig sagen, stört dies das Kind am Anfang zumeist nicht, es ersetzt den Buchstaben einfach durch einen anderen. Doch spätestens, wenn das Kind im Kindergarten ausgelacht wird, beginnen viele Kinder Wörter mit dem entsprechenden Buchstaben ganz zu meiden oder sprechen generell viel weniger als vorher. Tritt dieser Fall ein, sollten Eltern nicht länger zögern einen Logopäden zu Rate zu ziehen, denn spätestens wenn ein Kind in die Schule kommt, sollte es klar verständlich sprechen können.


Kommentar (1)

  • tinsche33 am 18.10.2011 um 15:20 Uhr

    Meinem Neffen hat das sehr geholfen, er spricht jetzt fehlerfrei :-)