Schwangerschaft
Jessica Tomalaam 29.03.2017

Wer plant ein Baby zu bekommen, muss nicht nur, herausfinden, wann der Zeitpunkt, schwanger zu werden am größten ist. Auch der Körper muss optimal auf die Schwangerschaft vorbereitet werden. Die richtige Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn neue Forschungsergebnisse zeigen, dass auch die Ernährung vor der Schwangerschaft einen Einfluss auf die DNA hat. Wir sagen Dir, wie Dir die Fertilitäts-Diät dabei helfen kann.

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Wenn Du schwanger werden willst, solltest Du schon vorher auf eine gesunde Ernährung achten.

Ein saftiger Burger, eine knusprige Pizza, leckere Nudeln mit Bolognese: Natürlich musst Du nicht auf all das, was Dir schmeckt verzichten, wenn Du planst, ein Baby zu bekommen. Trotzdem gibt es einige Ernährungstipps, die Du vielleicht beherzigen solltest, weil sie nicht nur Dir, sondern auch Deinem künftigen Baby guttun werden. Dazu gehört vor allem sich bereits vor der Befruchtung gesunde Essgewohnheiten anzueignen.

Schwanger werden: Achte auf eine gesunde Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vollkornprodukten, frischem Gemüse und Obst, fettreduzierten Milchprodukten und ausreichend Eiweiß empfiehlt sich natürlich immer, aber besonders vor der Schwangerschaft solltest Du auf eine gesunde Ernährung achten, da Dein Körper dringend bestimmte Nährstoffe braucht, um sich besser auf eine Schwangerschaft vorbereiten zu können. Diese Ernährungsumstellung nennt sich auch Fertilitäts-Diät.

Mit Folsäure sinkt das Risiko von Geburtsfehlern

Nüsse Schwangerschaft

Nüsse enthalten viel Folsäure, da darfst Du gerne zugreifen.

Besonders wichtig ist bei der Fertilitäts-Diät zum Beispiel die Einnahme des Nährstoffs Folsäure, der das Risiko von Geburtsfehlern wie einer offenen Wirbelsäule und Anenzephalie, also das Fehlen von großen Teilen des Gehirns und des Schädeldachs, reduzieren kann. Deshalb solltest Du pro Tag etwa 400 Mikrogramm Folsäure zu Dir nehmen. Enthalten ist sie zum Beispiel in Zitrusfrüchten wie Grapefruits, Zitronen und Orangen, in Blattgemüse und Bohnen. Auch einen bunten Nuss-Mix darfst Du Dir gerne gönnen. Noch mehr Folsäure-haltige Lebensmittel haben wir in diesem Artikel für Dich aufgelistet.

Natürlich kannst Du Dir selbst ausrechnen, wie viel Du von welchen Lebensmitteln zu Dir nehmen musst, um Deinen täglichen Bedarf zu decken. Alternativ kannst Du aber auch ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Dein Allgemeinmediziner oder Gynäkologe kann Dich bei der Auswahl unterstützen. Eigentlich ist die Einnahme von Folsäure erst in den ersten 28 Tagen nach der Befruchtung wichtig. Da man ja aber oftmals in der ersten Zeit gar nicht weiß, dass man schwanger ist, ist es von Vorteil, wenn Du Folsäure bereits einnimmst, wenn Du eine Schwangerschaft planst. Auch während der ersten drei Monate der Schwangerschaft solltest Du unbedingt folsäurehaltige Lebensmittel zu Dir nehmen.

Fertilitäts-Diät: Milchprodukte zum Frühstück

Zum Frühstück kannst Du gerne ein paar Milchprodukte auf Deinen Ernährungsplan schreiben, denn diese enthalten viel Kalzium, ebenfalls ein für die Schwangerschaft sehr wichtiger Nährstoff. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist die Einnahme von rund 1.000 Milligramm Kalzium pro Tag während der Schwangerschaft wünschenswert. So viel solltest Du übrigens generell als Erwachsene zu Dir nehmen. Frühstückstipp: Leckere Smoothie-Bowls mit Joghurt, Mandelmilch, Früchten und ein paar Nüssen.

Eisen: Wichtig für die Blutbildung

Schwanger

Eisenhaltige Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel solltest Du nicht nur während, sondern auch schon vor der Schwangerschaft zu Dir nehmen.

Sicherlich hast Du auch schon mal gehört, dass der weibliche Körper zusätzlich zur Folsäure auch viel Eisen braucht, um sich optimal auf die Schwangerschaft vorbereiten zu können. Denn Eisen ist bei uns im Körper für den Sauerstofftransport, die Blutbildung und auch unser Immunsystem zuständig. Gerade während unserer Periode macht uns manchmal ein Eisenmangel zu schaffen. Wer schwanger werden möchte, kann entweder auf Eisen als Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen oder sich diese Top-10-Liste der Lebensmittel mit dem höchsten Eisenanteil anschauen. Kleiner Vorgeschmack: Grünkohl, Kichererbsen, Brokkoli und Hühnchen dürfen gerne Deinen Teller füllen. Zum Nachtisch darf es sogar etwas dunkle Schokolade sein. Klingt gar nicht so übel, oder?

Bildquellen: iStock/DragonImages, iStock/egal, iStock/conejota, iStock/AndreyPopov

 


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