Die Debatte um das Betreuungsgeld für Eltern geht weiter. Familienministerin Kristina Schröder will auch Eltern von Kita-Kindern einbeziehen, die CSU ist dagegen.

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt erklärte im Bundestag, dass für die CSU das Betreuungsgeld nur für Eltern in Frage käme, die ihre Kinder nicht in eine staatlich geförderte Krippe bringen würden. Dies sei die Grundlage der Koalitionsentscheidung.

Schröder will Betreuungsgeld für Berufstätige

Familienministerin Schröder sagte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, dass sie sich am Modell, wie es in Thüringen praktiziert wird, orientieren wolle. Dort wird das Geld auch dann gezahlt, wenn die Kinder eine Kita besuchen und hängt nicht von der Berufstätigkeit der Eltern ab.

Betreuungsgeld für alle Eltern?

Die Debatte ums Betreuungsgeld geht weiter


Betreuungsgeld und erhöhte Rentenansprüche

In der unionsinternen Debatte kam es auch zu der Überlegung, begleitend zum Betreuungsgeld die Rentenansprüche der Mütter zu erhöhen. In der vergangenen Woche war geprüft worden, ob die Rente für Mütter von bisher einem Jahr auf drei Jahre aufgestockt werden könnte. Diese gibt es momentan noch für die Erziehung von Kindern, die vor 1992 geboren wurden. Eine Aufstockung würde jedoch etwa sieben Milliarden Euro Mehrausgaben jedes Jahr bedeuten. Norbert Barthle, haushaltpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion (CDU), hält dies jedoch für „nicht finanzierbar“.

Kommentare

1 Kommentar

  • rosabienchen

    Also ich blicke da nicht mehr durch, welchen Sinn soll das Betreuungsgeld denn dann noch haben, wenn es auch Eltern, deren Kinder die Kita besuchen, bekommen?

    05.12.2011 um 15:59 Uhr


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