Facebook hat in Irland seine Europazentrale und wurde dort drei Monate lang von der Datenschutz-Behörde im Hinblick auf die Privatsphäre untersucht. Dabei wurden keine gravierenden Verstöße gefunden.

Nach einer breit angelegten Untersuchung des Online-Netzwerkes Facebook im Hinblick auf die Privatsphäre, hatten irische Datenschützer diverse Nachbesserungen gefordert, aber keine gravierenden Verstöße gefunden. Die Datenschutz-Behörde berichtete, dass sich Facebook für den Datenschutz bereit erklärt habe, besser über die Gesichtserkennungsfunktion zu informieren und von Nutzern gelöschte Daten, wie zum Beispiel ein Babyfoto, schneller von den Servern zu entfernen. Die Behörde für den Datenschutz fand keine Hinweise darauf, dass Facebook Profile von Nicht-Mitgliedern erstellt werden, forderte das Unternehmen aber auf, die Speicherung von Informationen über Nicht-Mitglieder auf ein Minimum zu reduzieren und diese noch schneller zu löschen.

Facebook wurde drei Monate lang bezüglich des Datenschutzes unter die Lupe genommen

Facebook will den Datenschutz verbessern


Datenschutz wird verbessert

Facebook sowie Facebook-Kritiker fühlten sich von den Ergebnissen bestätigt. Das Unternehmen freute sich darüber, dass die Datenschutzbehörde die Bemühungen um Schutz und Sicherheit der Nutzerdaten gelobt habe. Der Wiener Jurastudent Max Schrems fühlte sich von dem Bericht bestätigt, denn es sei festgestellt worden, dass Facebook sich nicht an alle Regeln des Datenschutzes halte. Positiv sei, dass die Nutzer ausdrücklich die Möglichkeit bekommen, Daten endgültig zu löschen und ein Anrecht auf eine lückenlose Auskunft über die gespeicherten Informationen haben. So werden zum Beispiel auch gelöschte Kinderfotos von einem Facebook Profil nicht mehr dauerhaft zu finden sein.

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Medien, Recht

Kommentare

3 Kommentare

  • Rakete33

    Das klingt ja in der Theorie alles ganz gut, aber ich bezweifle, dass dann wirklich alles gelöscht sein soll...

    27.12.2011 um 08:37 Uhr
  • Lakritzschnecki

    Über Datenschutz kann man sich nur streiten. Jeder hat eine eigene persönliche Grenze, die nicht pauschal so gesetzt werden kann, dass alle zufrieden sind.

    27.12.2011 um 12:02 Uhr
  • bellISAma

    Naja... da bin ich mal gespannt, ob Facebook den Datenschutz wirklich optimiert.

    27.12.2011 um 13:20 Uhr


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