Arsen in Reis

Ernährung in der Schwangerschaft

am 07.12.2011 um 11:07 Uhr

Eine Studie in New Hampshire (USA) hat gezeigt, dass bei der Ernährung in der Schwangerschaft darauf geachtet werden sollte, nicht zu viel Reis zu essen. Darin sind möglicherweise zu hohe Mengen des Giftes Arsen enthalten.

In den USA untersuchten Forscher im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung im 6. Monat den Urin von 229 schwangeren Frauen. Bei den Frauen, die täglich etwa eine halbe Tasse Reis zu sich nahmen, wurden erhöhte Arsenwerte festgestellt. Dies kann Auswirkungen auf das ungeborene Baby haben.

Grenzwert für Ernährung in der Schwangerschaft

Bisher galt Trinkwasser als mögliche Quelle von Arsenverseuchungen, nun gebe es jedoch Anhaltspunkte, dass dies auch in Lebensmitteln auftreten könne, so die Forscher um Diane Gilbert-Diamond von der Dartmouth Medical School. Beim Trinkwasser liege der Grenzwert bei zehn Mikrogramm Arsen pro Liter, für Reise gebe es bisher weder in den USA noch in Europa Begrenzungen. Durch die Bewässerung der Felder könne das Gift in die angebauten Nutzpflanzen gelangen. Der Arsenwert schwankt beim Reis je nach Sorte und Anbaugebiet. Daher sei es schwierig, die konkrete Belastung festzustellen.

Ernährung in der Schwangerschaft mit Reis

Reis kann Arsen enthalten und ist daher schlecht bei der Ernährung in der Schwangerschaft


Gesundheitliche Folgen bei falscher Ernährung in der Schwangerschaft

Schon eine halbe Tasse Reis pro Tag reiche laut der Untersuchung aus, um auf eine ähnlich hohe Arsenbelastung zu kommen, wie beim Trinken eines Liter Wassers mit zehn Mikrogramm Arsen. In China wurde die Grenze bereits auf 0,15 Mikrogramm pro Gramm Reis festgesetzt, in den USA und Europa sei ein Grenzwert ebenfalls sinnvoll.
Die gesundheitlichen Folgen für die Frauen sind noch unklar. Für das Ungeborene stelle schon eine geringe Arsenaufnahme ein großes Gesundheitsrisiko dar. Neben einem Anstieg der Säuglingssterblichkeit seien die Babys bei der Geburt kleiner, hätten ein geschwächtes Immunsystem und ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko, so die Forscher.

Kommentare (5)

  • Ich denke auch heutzutage wird viel zu schnell Hysterie verbreitet!

  • ach quatsch- die armen asiatische´n babys o.0. Wüsste mal gern wer diese ganzen amerikanischen studien finanziert und waru man das geld nicht gleich zum fenster rauswirft oder für reis ausgibt, den man dann nach afrika schicken kann, damit ein baby weniger verhungert.

  • Uiuiuiui, gut, dass ich das nicht wusste!

  • Ich glaube ich war bei der Ernährug in meiner Schwangerschaft etwas nachlässig...ist aber zum Glück alles gut gegangen!

  • Immer diese Hiobsbotschaften! Man muss echt auf sovieles achten bei der Ernährung in der Schwangerschaft!


Mami

Ich weiß nicht mehr weiter...

2

Anji1994 am 01.09.2016 um 00:12 Uhr

Hallo... Mein freund und ich haben seit längerem einen kinderwunsch wir schauen auch dass wir immer zum ES...

Hilfe für alle Mamas

0

mama1611 am 18.08.2016 um 10:01 Uhr

Hallo liebe Mamas, ich muss euch einfach von einem super Workshop erzählen an dem ich letztens...

Welche Kinderimpfungen sind sinnvoll?

0

Alex_11 am 10.08.2016 um 11:43 Uhr

Hallo liebe Mamis! Wie wahrscheinlich jede Mami beschäftige auch ich mich mit dem viel umstrittenen Thema...

Mami Videos