In Berlin fand der 25. Deutsche Kongress für Perinatale Medizin statt. Dort wurde auch die Zukunft der Geburtshilfe thematisiert.

Auf dem 25. Deutschen Kongress für Perinatale Medizin, der in Berlin stattfand, wurde nach Antworten auf Fragen zur Zukunft der Geburtshilfe gesucht. Gefragt wurde beispielsweise nach dem erhöhten Geburtsgewicht der Babys, so wie im Falle des 6-Kilo-Babys, das im November geboren wurde. Auch das steigende Alter der werdenden Mütter war eine Frage, die die Mediziner beschäftigte.

Trends in der Geburtshilfe

Christian Wieg, ein Neugeborenenmediziner vom Klinikum Aschaffenburg, sieht einen Trend darin, dass es weniger Überraschungen geben werde. Durch die verbesserte Ultraschalltechnik sei es möglich, schon vor der Geburt immer mehr über die Babys zu wissen.
Der Ultraschall könne auch die Tastuntersuchungen im Kreißsaal ablösen, so die Berliner Geburtsmedizinerin und Ultraschallexpertin Silke Michaelis. Es werde dann mehr gemessen und weniger gefühlt. Karl Oliver Kagan von der Universitätsfrauenklinik Tübingen bezeichnete die Zeit zwischen der 12. und der 14. Schwangerschaftswoche als maßgeblich, da man zu diesem Zeitpunkt bereits die Hälfte aller schwerwiegenden kindlichen Fehlbildungen erkennen könne.

Geburtshilfe Trends

In Berlin wurden die neuesten Enwicklungen in der Geburtshilfe diskutiert


Neuer Test für die Geburtshilfe

Bei der Nackenfaltendiagnostik könnte ein neuer molekularbiologischer Test eingesetzt werden, um Trisomie 21 zu erkennen. Dabei werde der werdenden Mutter nur etwas Blut abgenommen. Dies sei ungefährlicher als die Fruchtwasseruntersuchung, bei der es in einem von 200 Fällen zu einer Fehlgeburt kommen kann. Das Blut enthalte Bruchstücke der kindlichen DNA, die den Chromosomen zugeordnet werden könnten, so Kongresspräsident Klaus Vetter vom Vivantes-Klinikum Berlin-Neukölln. Der Test, der bereits im nächsten Jahr in Deutschland auf den Markt kommen könnte, könne ergänzend zur Nackenfaltendiagnostik eingesetzt werden.

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Entbindung

Kommentare

2 Kommentare

  • Aber das sind doch nur Vorsorgeuntersuchungen, was hat das denn mit dern Geburtshilfe zu tun? Oder versteh ich hier was nicht?

    03.01.2012 um 12:41 Uhr
  • Na, das Thema generell war wohl die Geburtshilfe denke ich :-)

    03.01.2012 um 15:17 Uhr


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