Folgen von Drogenmissbrauch

Heroin Kids: Drogenverherrlichung oder Warnschrei?

am 15.07.2011 um 11:54 Uhr

Hart an der Grenze: Zwei Künstler fordern Medienaufsicht und Gesellschaft heraus. Mit ihrem Projekt „Heroin Kids“ schockieren und entsetzten sie das Publikum. Nun findet vom 13. Juli bis 27. Juli sogar eine eigene Ausstellung in Berlin statt.

Drogenverherrlichung oder Warnschrei?

Heroin Kids in Berlin

Heroin Kids: Schockierende Ausstellung

Zwischen Drogenmissbrauch und Prostitution, Rausch und Absturz. Die beiden Fotokünstler Christian Kaiser, 28, und Corinna Engel, 24, nehme kein Blatt vor den Mund. Besser gesagt, sie drehen ihr Kameraobjektiv von keiner noch so abscheulichen Szene weg, sondern dokumentieren, was Drogen anrichten, aber auch, warum Drogen so faszinierend sind.

Zwar sind die Bilder von professionellen Modells gestellt, wirken jedoch täuschend echt. Jugendschutzorganisationen sowie die Bayrische Landeszentrale für Neue Medien haben sich bereits eingeschaltet und versuchen die Verbreitung der Bilder zu stoppen. Gerade dieser Medienaufruhr hat „Heroin Kids“ jedoch erst richtig populär gemacht.

Wie auch immer man zu Aufnahmen steht, bei denen Jugendliche in ihrem eigenen Erbrochenem liegen, sich für Drogen prostituieren oder im Delirium auf dem Fußboden liegen: Die Ausstellung „Heroin Kids“ zeigt, was Drogenmissbrauch anrichtet und in welch missliche Situationen er Jugendliche und Erwachsene bringen kann. Noch bis Ende Juli hängen die Fotos in der Galerie “Mein Haus am See“ in Berlin.

Kommentare


Mami News: Mehr Artikel