Studie zu Krebsrisiko

Künstliche Befruchtung erhöht Krebsrisiko

Das Netherland Cancer Institute in Amsterdam hat festgestellt, dass die Stimulation der Ovarien, die bei der künstlichen Befruchtung stattfindet, das Risiko von Borderline-Tumoren steigert.

Künstliche Befruchtung erhöht Krebsrisiko

Einer Studie des Netherland Cancer Instituts zufolge steigert die Stimulation der Eierstöcke bei der künstlichen Befruchtung das Risiko, an Borderline-Tumoren zu erkranken. Diese Tumore sind eine Besonderheit des Eierstockkrebses und nicht unbedingt als bösartig einzustufen. Dennoch führt eine Erkrankung an den sogenannten Grenztumoren meist zur Entfernung der Ovarien.

Studie mit Frauen, die künstliche Befruchtung durchführten

Die niederländische Studie umfasste eine Gruppe von 19.146 Frauen, die im Zeitraum von 1983 bis 1995 eine Hormonbehandlung durchführen ließen, um genügen Eizellen für die künstliche Befruchtung zu produzieren. Nach 15 Jahren erkrankten 77 dieser Frauen an Krebs, 35 von ihnen hatten Borderline-Tumore. Im Vergleich zu Frauen ohne Hormonbehandlung sei das Risiko an Borderline-Tumoren zu erkranken bei Frauen über 55 Jahren 0,26 Prozent höher. Das Risiko, an diesen Tumoren zu erkranken, ist generell mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,45 Prozent sehr gering.

Künstliche Befruchtung erhöht Krebsrisiko.

Einer neiderländischen Studie zufolge erhöht die künstliche Befruchtung das Risiko, an Borderline-Tumoren zu erkranken.


Entstehung von Borderline-Tumoren durch künstliche Befruchtung

Für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ist die künstliche Befruchtung, die In-Vitro-Fertilisation, oftmals der letzte Ausweg, um doch noch ein Baby zu bekommen. Bei dieser Form der künstlichen Befruchtung werden der Frau Eizellen entnommen und dann außerhalb ihres Körpers mit den männlichen Spermien befruchtet. Nach erfolgreicher künstlicher Befruchtung wird der Embryo dann wieder in die Gebärmutter eingepflanzt.

Damit genügend Eizellen entnommen werden können, müssen zuvor jedoch die Eierstöcke über Hormonspritzen stimuliert werden. Dass diese Stimulation gesundheitliche Folgen haben könnte, wird schon länger vermutet. Umfangreichere Studien müssen nun untersuchen, ob sich die These der niederländischen Forscher bestätigen lässt.


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Kommentare

4 Kommentare

  • Oh, das ist aber keine schöne Nachricht, man will mit der Behandlung ja etwas Positives erziehelen und nicht krank werden!

    27.10.2011 um 15:09 Uhr
  • Aber das Risiko ist ja nur minimal höher bei künstlicher Befruchtung.

    27.10.2011 um 18:49 Uhr
  • Das Risiko ist eh nur sehr, sehr gering und bleibt auch mit dem "erhöhten Risiko" ist das Risiko immer noch kleiner als 1% daran zu erkranken...

    10.11.2011 um 13:41 Uhr
  • Das Risikko ist doch trotzdem noch sehr gering..... Und so kann man immerhin ein Baby bekommen.

    11.11.2011 um 11:34 Uhr