Hungersnot in Afrika

Ostafrika: 500.000 mangelernährte Kinder

Die Lage in Ostafrika spitzt sich immer weiter zu. Eine halbe Million Kinder in Kenia, Somalia und angrenzenden Ländern sind so schwer mangelernährt, dass nur sofortige Hilfe ihr Leben retten kann.

500.000 mangelernährte Kinder

Ostafrika: Die Lage spitzt sich zu

Ostafrika – 500.000 mangelernährte Kinder

Die Hungersnot in Ostafrika nimmt immer dramatischere Züge an. In manchen Regionen Somalias stirbt alle sechs Minuten ein Kind, so die schockierende Schätzung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. Täglich fliehen tausende Menschen aus Somalia nach Kenia, um der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren zu entfliehen. Doch auch die Situation in den kenianischen Flüchtlingslagern verschlechtert sich täglich. Die Krankenstationen sind überfüllt, das Essen reicht nicht für die vielen Flüchtlinge aus.

Unermüdlich versuchen Hilfsorganisationen die Hungernden mit Lebensmitteln zu versorgen und Menschenleben zu retten. Am schlimmsten trifft es die Kinder. Die Organisation UNICEF berichtet von 500.000 mangelernährten Kindern, die nur noch durch sofortige Hilfe eine Überlebenschance haben. Darum hat UNICEF seine Hilfe noch einmal massiv ausgeweitet und versorgt Kinder mit Zusatznahrung, Trinkwasser und Medikamenten. In den Flüchtlingslagern rund um Dadaab startete die Organisation eine Impfaktion gegen Masern und Polio. Auch in Äthiopien und Dschibuti sind Impfaktionen und Zusatzversorgung mit Lebensmitteln geplant.

Wer den Kindern in Ostafrika helfen möchte, kann ganz einfach auf den Internetseiten von UNICEF, Aktion Deutschland oder einer der anderen Hilfsorganisation spenden.

Bildquelle: © Aktion Deutschland / CARE Kate Holt

Kommentar (1)

  • LittleBoy am 03.08.2011 um 08:45 Uhr

    Schrecklich, die armen Kinder in Somalia. Haben auch schon was bei Unicef gespendet. Ich kann sowas einfach nicht sehen/ hören :(


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