Forderung von Eltern

PC Spiele: Elternvereine fordern Steuern

In Österreich fordern Elternvereine eine zusätzliche Besteuerung für PC Spiele, die gewaltverherrlichend sind. Die Einnahmen sollen an Präventionsmaßnamen gehen.

Jugendlicher am Laptop

PC Spiele erfreuen sich bei Jugendlichen großer beliebtheit

Der Landesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Niederösterreich fordert gewaltverherrlichende PC Spiele zusätzlich zu besteuern. Das Geld solle direkt in Präventionsmaßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit fließen. So solle die PC Spiele Steuer etwa für Nachmittagsbetreuung, Nachhilfe oder Schulsozialarbeit verwendet werden.

Einstufung von PC Spielen schwierig

Um dieser Forderung nachkommen zu können müssten PC Spiele allerdings erst einmal als gewaltverherrlichend eingestuft werden. Aber gerade solche Einschätzungen sind oft schwierig. Auch ist fraglich ob die Käufer von PC Spielen für den Ausbau schulischer Betreuung verantwortlich sein sollten. Wie es mit der Forderung des Elternverbandes weitergeht bleibt abzuwarten.


Kommentare

5 Kommentare

  • Hmm, man kann nicht alles über Steuern regeln. Wer das machen will, der kauft es auch zu höheren Preisen. Das ist wie mit Alkohol und Zigaretten.

    25.10.2011 um 14:42 Uhr
  • macht für mich wenig sinn, das geld für gute schulbetreuung sollte echt woanders her kommen

    25.10.2011 um 14:56 Uhr
  • Ansich ja ne ganz gute Idee, aber ob man noch eine zusätzliche Steuer braucht..

    26.10.2011 um 07:44 Uhr
  • Ich halte nichts von so einer Steuer für PC Spiele.

    26.10.2011 um 12:59 Uhr
  • Ich finde die Idee auch nicht so ideal, vor allem löst sie nicht generell das Problem, sondern macht es nur teurer!

    26.10.2011 um 14:22 Uhr