Nebenwirkungen für Kinder

Rezeptfreie Medikamente unterschätzt

am 08.01.2012 um 10:56 Uhr

Rezeptfreie Medikamente sind bei Eltern und Kindern nicht immer gleich hilfreich. Bei Kindern können die freiverkäuflichen Medikamente durch einige Wirkstoffe auch Nebenwirkungen auslösen.

Eltern sollten darauf achten, dass sie ihren Kindern bei einer Erkältung nicht beliebig rezeptfreie Medikamente und pflanzliche Mittel verabreichen, denn auch diese können zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Dosierungsfehlern und auch schweren Nebenwirkungen führen, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Rezeptfreie Medikamente, die auch für Erwachsene angeboten würden, enthielten laut Ulrich Fegeler vom BVKJ, eine Kombination verschiedener Wirkstoffe und da der kindliche Stoffwechsel nicht mit dem einen Erwachsenen vergleichbar sei, könne es bei rezeptfreien Medikamenten zur Überdosierung kommen.

Auch bei rezeptfreien Medikamenten muss man vorsichtig sein.

Rezeptfreie Medikamente für Kinder werden unterschätzt.


Honig anstatt rezeptfreier Medikamente

Bei einer Erkältung sollten die Kinder lieber viel trinken und auch ein Luftbefeuchter sei für Kinder angenehm, so Fegeler. Er wies auf eine kanadische Studie hin, die besagte, dass Echinacea, Vitamin C oder Zink für Kinder nicht zu empfehlen seien. In einem heißen Getränk gelöster Honig, das vor dem Schlafengehen getrunken werde, wirke sich hingegen bei vielen Kindern positiv auf Hustenanfälle aus. Kinder unter einem Jahr dürfen allerdings noch keinen Honig zu sich nehmen, da er aufgrund von möglich enthaltenen Bakterien lebensgefährlich für Kinder dieser Altersgruppe sein kann.

Kommentare (2)

  • Ist doch klar, dass man rezeptfreie Medikamente nicht wie Bonbons nehmen darf. Sind schließlich immer noch Medizin.

  • Ja, rezeptfreie Medikamtente sollte man nicht so unachtsam verwenden.


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