In einer Wiesbadener Kita ist ein Fall von offener Lungentuberkulose bekannt geworden. Das Gesundheitsamt hat vorsorglich eine Untersuchung von Kindern und Betreuern angeordnet.

Tuberkulose in Wiesbadener Kita

Tuberkulose-Fall in Wiesbadener Kita

In der Kindertagesstätte „Kleiner Bahnhof“ in Wiesbaden gab es einen Fall von offener Lungentuberkulose. Das Ansteckungsrisiko an dieser inzwischen seltenen Krankheit sei jedoch sehr gering. „Ein wirklich bedeutsames Ansteckungsrisiko besteht nur bei intensivem und lang dauerndem Kontakt mit einem an offener Lungentuberkulose erkrankten Patienten“, erläutert Dr. Holger Meireis, Leiter des Gesundheitsamtes Wiesbaden. Selbst bei einer Ansteckung könne das Immunsystem eine Erkrankung zumeist abwehren, so Meireis.

Da Kinder im Kita-Alter jedoch empfindlicher gegenüber Tuberkulose-Bakterien sind, als Jugendliche und Erwachsene, hat das Gesundheitsamt vorsorglich eine so genannte Umgebungsuntersuchung angeordnet. Dabei werden Kinder, Betreuer und sonstiges Kita-Personal auf eine Ansteckung mit den Tuberkulose-Bakterien untersucht, um gegebenenfalls schnell Schutz- und Behandlungsmaßnahmen einleiten zu können. Die Eltern der 68 Kinder, die in der Kita „Kleiner Bahnhof“ betreut werden, wurden bereits schriftlich benachrichtigt.

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Betreuung, Krankheiten

Kommentare

2 Kommentare

  • Natalie1989

    Bei solchen Nachrichten frag ich mich warum die Impfung dagegen heutzutage nicht mehr empfohlen wird. Früher hat man die noch bekommen.

    08.08.2011 um 17:12 Uhr
  • BabyCookie

    yaa das frag ich mich auch ... ist wahrscheinlich günstiger oder soo ...

    14.08.2011 um 14:01 Uhr


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