Erhöhtes Krankheitsrisiko

Zigaretten – Alternativen ebenso schädlich

am 21.08.2011 um 11:49 Uhr

Nicht nur Zigaretten sind gefährlich, auch Alternativen wie Wasserpfeife, Kautabak und Co. bergen hohe Gesundheitsrisiken. Eltern sollten ihre Kinder auch über die Gefahren abseits der normalen Zigaretten aufklären.

Alternativen zu Zigaretten ebenso schädlich

Zigaretten – Alternativen ebenso schädlich

Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte warnt vor der Verharmlosung von Alternativen zur Zigarette. Eltern sollten ihre Kinder aufklären, dass jede Form von Nikotingenuss schädlich ist – nicht nur in Form von Zigaretten. „Wasserpfeife zu rauchen, kann als Gewohnheit dieselben Krebsarten und Krankheiten verursachen wie Zigarettenrauchen. Selbst rauchloser Nikotinkonsum, wie Schnupf- oder Kautabak, ändert nichts an den Krankheitsrisiken“, warnt Dr. Matthias Brockstedt, Suchtbeauftragter des BVKJ.

Alternativen zu Zigaretten ändern nichts am Krankheitsrisiko

Bei Schnupf- oder Kautabak besteht sogar ein erhöhtes Risiko für Mundhöhlen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Auch elektrische Zigaretten, sind keine gesunde Alternative zur herkömmlichen Zigarette. Sie produzieren zwar keinen Teer, das Gift Nikotin nimmt der Raucher jedoch trotzdem auf und gerade das mache süchtig, warnt Brockstedt.

Der Kampf gegen Zigaretten

In Deutschland wurde die Altersbeschränkung für den Kauf von Zigaretten bereits von 16 auf 18 Jahre angehoben. Auch ist es Minderjährigen untersagt in der Öffentlichkeit zur Zigarette zu greifen. Drastischere Maßnahmen sind beispielsweise in Neuseeland geplant. Dort sollen sämtliche Tabakprodukte ab 2025 verboten werden.

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