Was muss rein in die Kliniktasche?

Kliniktasche

Was muss rein in die Kliniktasche?

Neun Monate wartet man auf den einen Moment und dann geht alles ganz schnell. Wenn die Fruchtblase plötzlich platzt und die Wehen einsetzen wird wahrscheinlich jede werdende Mutter etwas hektisch – da ist es gut, wenn die Kliniktasche schon fertig gepackt bereitsteht. Doch was muss auf jeden Fall in die Kliniktasche hinein, sobald es ernst wird?

Vorweg einmal die Dinge, an die die Wenigsten beim Packen der Kliniktasche als erstes denken würden: der Papierkram. In Deine Kliniktasche gehören der Mutterpass, der Personalausweis, die Geburtsurkunde oder – sofern vorhanden – die Heiratsurkunde bzw. das Familienstammbuch und natürlich die Versicherungskarte. Damit man sie schnell zur Hand hat, sollte man all diese wichtigen Dokumente in eine Hülle oder Dokumentenaufbewahrung legen, die im Fall der Fälle nur noch in die Kliniktasche gesteckt werden muss.

Welche Kleidung darf in der Kliniktasche nicht fehlen?

Für die Zeit in der Klinik, unmittelbar vor der Entbindung, ist ein bequemes Nachthemd in der Kliniktasche ratsam. Schließlich weiß keiner, wie lange die Wehen dauern werden und da diese ja schon nervenaufreibend genug sind, sollte man es als werdende Mutter wenigstens bequem haben. Für die Zeit nach der Geburt ist ein Nachthemd ideal, das sich vorne öffnen lässt. So fällt das Stillen leichter. Auch ein Still-BH ist in der Kliniktasche vor Vorteil. Genug Kleidung zum Wechseln gehört natürlich auch in die Kliniktasche. Im Idealfall können Mutter und Kind zwar nach der Geburt recht schnell wieder nach Hause, dennoch sollte man lieber ein paar Schlüpfer mehr in die Kliniktasche packen, als nachher ohne da zu sitzen. Am besten eignen sich Slips aus Baumwolle, da diese später besonders heiß gewaschen werden können. Da es durchaus möglich ist, dass das Baby per Kaiserschnitt zur Welt kommt, sollte zudem auf hüftig geschnittene Slips verzichten werden. Stattdessen sollte man lieber solche einpacken, die dehnbar sind und auch über die Narbe des Kaiserschnitts passen. Um nicht nur im Zimmer bleiben zu müssen und bei Bedarf auch eine kleine Erkundungstour durch die Klinik unternehmen zu können, sind auch ein Bademantel und Hausschuhe bzw. Badelatschen in der Kliniktasche sinnvoll. Alles, was kuschelig warm hält, sollte in der Kliniktasche ebenfalls nicht fehlen. Ein Schal, Kuschelsocken oder eine Strickjacke sind gut geeignet – Hauptsache, es ist bequem.

Zeitvertreib in der Kliniktasche

Niemand kann vorher sagen, wie lange die Wehen dauern werden, deshalb sollten auch Getränke und Snacks ihren Weg in die Kliniktasche finden. Die Krankenhauscaféteria ist schließlich nicht jedermanns Sache. In stressigen Situationen – und seien wir ehrlich: was ist stressiger als eine Geburt? – ist etwas Nervennahrung schließlich nie verkehrt. Mit Büchern, Zeitschriften oder einem Mp3-Player kann man sich nach der Entbindung die Zeit im Krankenhaus vertreiben. Viele packen aber auch ein Lieblingskuscheltier oder einen Glücksbringer, der der werdenden Mutter bei der Geburt beistehen sollen, in die Kliniktasche.

Welche Pflegeartikel kommen in die Kliniktasche?

Neben den persönlichen Pflegeartikeln wie Shampoo, Seife oder Creme, sind Lippenbalsam, Massageöl, Wundschutzcreme und eigene Handtücher ebenfalls sehr praktisch. Außerdem sollten, für die Zeit direkt nach der Geburt, saugstarke Damenbinden in die Kliniktasche. Für Frauen mit einem leichten Schlaf sind des Weiteren Ohrstöpsel und eine Schlafmaske als Utensilien in der Kliniktasche sehr sinnvoll.

Kliniktasche – Das braucht das Baby

Ist die Entbindung dann endlich geschafft und das Baby auf der Welt, braucht es natürlich auch etwas zum Anziehen. Strampler, Pulli, Mütze, ein Jäckchen für draußen und Babysöckchen, damit das neugeborene Baby auf keinen Fall friert, sind ein absolutes Muss für die Kliniktasche. Eine zusätzliche, warme Babydecke kann, je nach Jahreszeit, ebenfalls nützlich sein. Im Winter ist es zudem sinnvoll einen Babyschneeanzug in die Kliniktasche zu packen. Auch ein paar Baumwolltücher sowie Windeln für Neugeborene gehören in die Kliniktasche – auch wenn Windeln häufig vom Krankenhaus gestellt werden: sicher ist sicher. Damit schlussendlich auch die Heimfahrt entspannt verläuft, ist ein Babyautositz absolut unerlässlich – selbst wenn dieser natürlich nicht in die Kliniktasche kommt.

Wenn Du Deine Kliniktasche früh genug packst, ersparst Du Dir einigen Stress, wenn die Wehen losgehen und das Abenteuer Mutterschaft beginnt. In der Kliniktasche hast Du dann schon alles, was Du für Dich und Dein Kind brauchst, und kannst direkt in die Klinik.


Kommentare (8)

  • Jana24 am 21.07.2015 um 07:32 Uhr

    Hallo, bin in der 35ssw und möchte gerade noch zu DM und den rest, was noch so fehlt besorgen :) Welche Damenbinden sollte man für das Wochenbett nehmen? Erfahrungen bzw. empfehlungen? Danke ;)

  • Nary90 am 04.06.2015 um 11:28 Uhr

    Ich erwarte im November Kind Nr. 2....aber ich kann mich nicht erinnern das ich beim Großen meine Geburtsurkunde mit hatte. Wofür wird die denn da gebraucht??? *etwas ratlos am Kopf kratz*

  • Himmelbett am 20.05.2014 um 12:11 Uhr

    Die Tasche für die Klinik kann man nicht früh genug packen!

  • Senfina am 14.05.2014 um 08:23 Uhr

    Im Krankhenhaus war ich später echt froh, dass ich meine gut gepackte Kliniktasche dabei hatte :) Mein Mann glaub ich auch!

  • Bikermami am 27.06.2013 um 12:40 Uhr

    Ich habe meine Tasche schon letzte Woche gepackt und ich hab noch 9 Wocjen vor mir :) aber sicher ist sicher!

  • PeacePeach am 16.05.2013 um 09:00 Uhr

    Ich habe vor kurzem geholfen, die Kliniktasche einer guten Freundin zu packen. Das war schon ein besonderer Moment. Schließlich weiß man, dass es bald losgeht, sobald man die Kliniktasche gepackt hat.

  • SaturdayNight am 05.04.2013 um 11:52 Uhr

    Mein Mann und ich haben die Kliniktasche erstmal zuhause stehen lassen vor Aufregung^^

  • MamiJanosch am 18.02.2013 um 10:13 Uhr

    Ich glaube, wenn ich schwanger bin, packe ich vor lauter Aufregung sofot die Kliniktasche :-)-. Finde ich aber schön, dass man hier mal einen Überblick darüber bekommt, wie man das Thema vorbereitet.