Vorbeugen

10 Tipps gegen Dehnungsstreifen

Du bist die glücklichste Frau der Welt: Endlich sind die neun Monate Wartezeit vorbei und Du hältst Dein Baby in den Armen. Doch da ist eine Kleinigkeit, die Dein vollkommenes Glück etwas trübt. An Deinem Bauch, Deinen Beinen und vielleicht auch an Deinen Brüsten zeigen sich helle Linien, die Dehnungsstreifen, die bei vielen Frauen als dauerhafte Erinnerungen an die Schwangerschaft zurückbleiben. Ob Du anfällig für die störenden Andenken an die ansonsten schöne Kugelzeit bist, ist zwar auch abhängig von Deinen Genen, aber es gibt dennoch einige Tipps, die Dir helfen, die unschönen Streifen zu vermeiden oder ihr Auftreten zumindest unwahrscheinlicher zu machen.

Video: Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen: Welche Mami kennt sie nicht? Während einer Schwangerschaft dehnt sich Dein Körper vor allem am Bauch sehr stark aus. Die Kugel kann innerhalb von nur neun Monaten einen Umfang von bis zu 130 cm bekommen. Das ist eine ganz schöne Herausforderung für Deine Haut, denn sie muss sich in kurzer Zeit sehr weit dehnen. Das hat zur Folge, dass bei den meisten Schwangeren das Bindegewebe an den extrem gedehnten Stellen, wie dem Bauch, den Beinen oder den Brüsten, überdehnt wird oder sogar reißt. Die Folge sind Dehnungsstreifen, also gräuliche Streifen und Maserungen auf Deiner Haut, die meist auch nicht wieder von alleine verschwinden. Dehnungsstreifen sind eine dauerhafte Beschädigung der Haut, die entsteht, weil das Gewebe gerissen ist und seine Elastizität verloren hat. Es kann sich also nicht mehr zusammenziehen. Die störenden Streifen wieder weg zu bekommen, ist aber leider nicht ganz einfach. Du kannst trotzdem Einiges dafür tun, dass Dehnungsstreifen erst gar nicht entstehen.

Hier findest Du Massageöl

10 Tipps, mit denen Du Dehnungsstreifen vorbeugen kannst

1. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Ernährung

Gesunde Ernährung! Eine gesunde Ernährung während der Schwangerschaft mit Vollkornprodukten, viel Obst und Gemüse sowie Fisch und Milch, ist nicht nur gut für Dich und Dein Baby, sondern kann auch Dehnungsstreifen vorbeugen. Sie unterstützt die Elastizität Deines Bindegewebes und sorgt dafür, dass Deine Haut strahlt. Vitamin C, Proteine und Aminosäuren helfen außerdem dabei, beschädigtes Gewebe zu regenerieren und zu stärken.

2. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Viel Trinken

Flüssigkeit hält Deine Haut und das Bindegewebe geschmeidig und kann so Dehnungsstreifen entgegenwirken. Am besten solltest Du zwei bis drei Liter am Tag trinken und dabei auf koffein- und zuckerhaltige Getränke verzichten. Koffein entzieht Deinem Körper Wasser und Zucker lässt die Haut vorzeitig altern. Ausgetrocknetes Gewebe ist generell nicht so widerstandsfähig wie Gewebe, das ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist und ist daher anfälliger für Verletzungen, wie zum Beispiel die in der Schwangerschaft typischen Dehnungsstreifen.

3. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Gewichtszunahme

Eine gewisse Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist normal. Du isst ja nunmal auch gleich für zwei Lebewesen. Trotzdem solltest Du aber darauf achten, dass Dein Gewicht insgesamt nicht mehr als 20 Kilo nach oben geht. Das ist nämlich nicht nur ungesund und fördert Schwangerschaftsdiabetes, sondern auch die Bildung der unschönen Dehnungsstreifen. Fett braucht schließlich Platz. Wenn Du aber generell auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit achtest, sollte das kein Problem für Dich werden.

4. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Massagen

Natürlich wird Dein Bindegewebe in der Schwangerschaft sehr stark beansprucht. Deshalb tut ihm eine regelmäßige Massage gut. Massiere die Haut an Deinem Bauch, Deinen Brüsten, Deinem Po und Deinen Oberschenkeln während des Duschens in kreisenden Bewegungen mit einer Bürste aus Naturborsten oder einem Luffa-Handschuh. Das fördert die Durchblutung, stärkt die Zellen des Bindegewebes und wirkt so Dehnungsstreifen entgegen.

Hier findest Du Massageöl

5. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Pflegeprodukte

Inzwischen gibt es Cremes und Peelings für jeden Zweck. Eine Bodylotion hast mit Sicherheit auch Du zuhause im Badregal stehen. Tatsächlich hilft schon die regelmäßige Versorgung mit Feuchtigkeit dabei, Streifen und Risse zu vermeiden. Wenn Du Pflegeprodukte zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen nutzt, solltest Du diese am besten nach dem Duschen auftragen. In dem leicht feuchten Zustand, den Deine Haut nach dem Abtrocknen noch hat, ist sie am empfänglichsten für Cremes und deren Inhaltsstoffe.

6. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Spezielle Mittel gegen Schwangerschaftsstreifen

In Apotheken und Drogerien kannst Du spezielle Öle und Lotionen kaufen, die extra darauf abgestimmt sind, Dehnungsstreifen entgegenzuwirken. Sie sollen den Flüssigkeitshaushalt und die Durchblutung Deiner Haut und Deines Bindegewebes ausgleichen. Solche Präparate sind zwar oft recht teuer, können aber im Hinblick auf Dehnungsstreifen wahre Wunder bewirken. Vor dem Kauf solltest Du Dich vom Fachpersonal beraten lassen, welches Produkt am besten für Dich geeignet ist.

Mit der richtigen Pflege und unseren Tipps kannst Du Dehnungsstreifen vorbeugen.

7. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Wechselduschen

Eine Wechseldusche, bei der Du das Wasser abwechselnd warm und kalt über Deine Haut laufen lässt, ist eine gute Methode, um eventuellen Dehnungsstreifen den Kampf anzusagen. Die häufigen Temperaturwechsel kurbeln die Blutzirkulation an, erfrischen so Deine Haut und unterstützen die Bildung neuer Zellen im Bindegewebe, wodurch in der Folge auch Dehnungsstreifen verringert werden können.

8. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Ausdauersport

Auch, wenn Du schwanger bist, kannst Du ruhig ein bisschen Sport treiben. Das hält Dich nicht nur fit für die Geburt, sondern kann Dir auch dabei behilflich sein, Dehnungsstreifen vorzubeugen. Das heißt nicht, dass Du jetzt jeden Tag schweißtreibende Übungen machen sollst. Eine halbe Stunde zügig spazieren gehen, oder zwei- bis dreimal die Woche einige Bahnen schwimmen reicht schon völlig aus, um den störenden Dehnungsstreifen vorzubeugen. Auch Schwangerschaftsyoga oder -pilates sind Wunderwaffen gegen die Hautrisse. Außerdem kannst Du beim Sport während der Schwangerschaft gut abschalten und den Kopf frei kriegen.

9. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Muskelaufbau

Für ganz sportliche Schwangere ist ein gezielter Muskelaufbau eine gute Alternative zum Ausdauersport. Diese Anti-Dehnungsstreifen-Methode ist allerdings nicht für alle Frauen geeignet, da die Übungen recht anstrengend sind und das Training mindestens alle zwei Tage durchgeführt werden sollte, um zu fruchten. Übungen, die Deine Bauch-, Po- und Oberschenkelmuskeln ansprechen, wie zum Beispiel Kniebeugen oder diagonale Situps, sind hier besonders geeignet. Die Muskeln liegen genau unter dem Bindegewebe, stützen dieses und verhindern so das Entstehen von Dehnungsstreifen. Solche Übungen gegen Dehnungsstreifen solltest Du allerdings nur zu Anfang Deiner Schwangerschaft durchführen.

10. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Zupfmassagen

Last but not least eine Methode gegen Dehnungsstreifen, die Du immer mal wieder zwischendurch anwenden kannst. Eine Zupfmassage regt die Durchblutung an und fördert die Elastizität Deines Gewebes. Wie der Name schon sagt, zupfst Du einfach ganz leicht die Haut an den Stellen, an denen sich Dehnungsstreifen bilden können. Das kannst Du jeden Abend vor dem Schlafen im Bett machen, wenn Du auf der Couch liegst und einen schönen Film guckst, oder ganz nebenbei am Computer.

Schau Dir noch einmal alle Tipps in der Galerie an:

1. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Ernährung
Gesunde Ernährung! Eine gesunde Ernährung während der Schwangerschaft mit Vollkornprodukten, viel Obst und Gemüse sowie Fisch und Milch, ist nicht nur gut für Dich und Dein Baby, sondern kann auch Dehnungsstreifen vorbeugen. Sie unterstützt die Elastizität Deines Bindegewebes und sorgt dafür, dass Deine Haut strahlt. Vitamin C, Proteine und Aminosäuren helfen außerdem dabei, beschädigtes Gewebe zu regenerieren und zu stärken.
2. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Viel Trinken
Flüssigkeit hält Deine Haut und das Bindegewebe geschmeidig und kann so Dehnungsstreifen entgegenwirken. Am besten solltest Du zwei bis drei Liter am Tag trinken und dabei auf koffein- und zuckerhaltige Getränke verzichten. Koffein entzieht Deinem Körper Wasser und Zucker lässt die Haut vorzeitig altern.
3. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Gewichtszunahme
Eine gewisse Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ist normal. Trotzdem solltest Du aber darauf achten, dass Dein Gewicht insgesamt nicht mehr als 20 Kilo nach oben geht. Das ist nämlich nicht nur ungesund und fördert Schwangerschaftsdiabetes, sondern auch die Bildung der unschönen Dehnungsstreifen. Wenn Du aber generell auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit achtest, sollte das kein Problem für Dich werden.
4. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Massagen
Natürlich wird Dein Bindegewebe in der Schwangerschaft sehr stark beansprucht. Deshalb tut ihm eine regelmäßige Massage gut. Massiere die Haut an Deinem Bauch, Deinen Brüsten, Deinem Po und Deinen Oberschenkeln während des Duschens in kreisenden Bewegungen mit einer Bürste aus Naturborsten oder einem Luffa-Handschuh. Das fördert die Durchblutung, stärkt die Zellen des Bindegewebes und wirkt so Dehnungsstreifen entgegen.
5. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Pflegeprodukte
Inzwischen gibt es Cremes und Peelings für jeden Zweck. Eine Bodylotion hast mit Sicherheit auch Du zu Hause im Badregal stehen. Tatsächlich hilft schon die regelmäßige Versorgung mit Feuchtigkeit dabei, Streifen und Risse zu vermeiden. Wenn Du Pflegeprodukte zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen nutzt, solltest Du diese am besten nach dem Duschen auftragen. In dem leicht feuchten Zustand, den Deine Haut nach dem Abtrocknen noch hat, ist sie am empfänglichsten für Cremes und deren Inhaltsstoffe.
6. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Spezielle Mittel gegen Schwangerschaftsstreifen
In Apotheken und Drogerien kannst Du spezielle Öle und Lotionen kaufen, die extra darauf abgestimmt sind, Dehnungsstreifen entgegenzuwirken. Sie sollen den Flüssigkeitshaushalt und die Durchblutung Deiner Haut und Deines Bindegewebes ausgleichen. Solche Präparate sind zwar oft recht teuer, können aber im Hinblick auf Dehnungsstreifen wahre Wunder bewirken. Vor dem Kauf solltest Du Dich vom Fachpersonal beraten lassen, welches Produkt am besten für Dich geeignet ist.
7. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Wechselduschen
Eine Wechseldusche, bei der Du das Wasser abwechselnd warm und kalt über Deine Haut laufen lässt, ist eine gute Methode, um eventuellen Dehnungsstreifen den Kampf anzusagen. Die häufigen Temperaturwechsel kurbeln die Blutzirkulation an, erfrischen so Deine Haut und unterstützen die Bildung neuer Zellen im Bindegewebe, wodurch in der Folge auch Dehnungsstreifen verringert werden können.
8. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Ausdauersport
Auch, wenn Du schwanger bist, kannst Du ruhig ein bisschen Sport treiben. Das hält Dich nicht nur fit für die Geburt, sondern kann Dir auch dabei behilflich sein, Dehnungsstreifen vorzubeugen. Das heißt nicht, dass Du jetzt jeden Tag schweißtreibende Übungen machen sollst. Eine halbe Stunde zügig spazieren gehen, oder zwei- bis dreimal die Woche einige Bahnen schwimmen reicht schon völlig aus, um den störenden Dehnungsstreifen vorzubeugen. Auch Schwangerschaftsyoga oder -pilates sind Wunderwaffen gegen die Hautrisse.
9. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Muskelaufbau
Für ganz sportliche Schwangere ist ein gezielter Muskelaufbau eine gute Alternative zum Ausdauersport. Übungen, die Deine Bauch-, Po- und Oberschenkelmuskeln ansprechen, wie zum Beispiel Kniebeugen oder diagonale Situps, sind hier besonders geeignet. Die Muskeln liegen genau unter dem Bindegewebe, stützen dieses und verhindern so das Entstehen von Dehnungsstreifen. Solche Übungen gegen Dehnungsstreifen solltest Du allerdings nur zu Anfang Deiner Schwangerschaft durchführen.
10. Tipp gegen Dehnungsstreifen: Zupfmassagen
Eine Zupfmassage regt die Durchblutung an und fördert die Elastizität Deines Gewebes. Wie der Name schon sagt, zupfst Du einfach ganz leicht die Haut an den Stellen, an denen sich Dehnungsstreifen bilden können. Das kannst Du jeden Abend vor dem Schlafen im Bett machen, wenn Du auf der Couch liegst und einen schönen Film guckst, oder ganz nebenbei am Computer.

Auch nach der Geburt Deines Kindes solltest Du die Maßnahmen gegen Dehnungsstreifen noch fortsetzten, schließlich dauert es eine Weile, bis das restliche Gewebe Deines Körpers wieder seine ursprüngliche Form angenommen hat. Und natürlich gilt: Je früher Du damit beginnst, Dehnungsstreifen entgegenzuwirken, desto größer sind Deine Chancen auf Erfolg.

So wirst Du Dehnungsstreifen wieder los

Wenn sich während Deiner Schwangerschaft Dehnungsstreifen gebildet haben, ist es leider nicht so leicht, diese wieder loszuwerden. Ohne medizinische Hilfe hast Du kaum eine Chance gegen die unschönen Erinnerungen an Deine Schwangerschaft und selbst bei medizinischer Behandlung werden sie nicht zu 100 Prozent wieder verschwinden. Es gibt Cremes und Lotionen, die gegen Dehnungsstreifen helfen sollen, diese können die Streifen jedoch höchstens vermindern, sodass die Unterschiede der Farben der heilen und der gerissenen Haut nicht mehr ganz so sichtbar sind. Ärzte hingegen haben verschiedene Methoden, mit denen sie Deine Haut wieder nahezu in ihren ursprünglichen Zustand versetzen können. Bei der Lasertherapie werden die Dehnungsstreifen nachpigmentiert. Das bedeutet, dass die Streifen an sich zwar noch vorhanden sind, aber wieder die normale Hautfarbe annehmen. So sind sie dann kaum vom umliegenden Gewebe zu unterscheiden. Ein anderes Verfahren, mit dem die Streifen behandelt werden können, ist die sogenannte Dermabrasion. Bei dieser Methode wird Deine Haut quasi abgeschliffen. Das Gewebe, in dem sich die Dehnungsstreifen befinden, spannt sich und gleicht sich auf diese Weise wieder dem Rest Deiner Haut an.

Viele Frauen haben mit Dehnungsstreifen zu kämpfen. Mit ein paar kleinen Tricks kannst Du den Rissen in der Haut jedoch vorbeugen und Dein Risiko auf die unschönen Linien senken. Denn wenn sie erst einmal da sind, sind sie leider nur schwer wieder wegzubekommen. Die Tipps zur Vermeidung der Streifen sind aber auch nach der Schwangerschaft noch gute Ratschläge, um Deine Haut und Dein Bindegewebe insgesamt fit, schön und geschmeidig zu halten.

Bildquelle: evgenyatamanenko/iStock/Thinkstock

Mami

Alles zum Thema Mami

Schwangerschaft

Alles zum Thema Schwangerschaft