Dehnungsstreifen

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen und lindern

Eine Schwangerschaft ist ein wunderschönes Erlebnis. Aber sie stellt auch eine hohe Beanspruchung für Deinen Körper dar. So wird zum Beispiel die Haut am Bauch extrem gedehnt. Die entstehenden Schwangerschaftsstreifen sehen nicht schön aus. Mit einigen vorbeugenden Maßnahmen kannst Du den Schwangerschaftsstreifen jedoch früh genug den Kampf ansagen.

Schwangerschaftsstreifen sicher behandeln

Mit der richtigen Pflege kannst Du Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Makel am eigenen Körper sieht keine Frau gerne, und das ändert sich natürlich nicht, wenn Du schwanger bist. Doch die enorme körperliche Belastung, die eine Schwangerschaft mit sich bringt, geht eben nicht spurlos an Dir vorbei. Der wachsende Babybauch bewirkt eine starke Dehnung der Haut. Eine Folge der Überdehnung von Haut und Bindegewebe können Schwangerschaftsstreifen sein. Sie entstehen durch minimale Faserrisse im Unterhautfettgewebe, zudem werden sie durch die hormonelle Umstellung während Deiner Schwangerschaft begünstigt. Ein Wundermittel dagegen gibt es leider nicht, denn oft haben die Streifen etwas mit Deiner Veranlagung zu tun. Doch selbst wenn Du die unschönen Schwangerschaftsstreifen nicht vermeiden kannst, kannst Du sie zumindest minimieren.

Durch richtige Ernährung Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Eine wichtige Maßnahme gegen Schwangerschaftsstreifen ist die richtige Ernährung. Je weniger Du zunimmst, desto weniger Dehnung entsteht in Deinem Bindegewebe. Daher sind ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung gut, um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Deine Ernährung sollte dabei vor allem Vitamin C und Proteine enthalten. Zucker und fette Speisen solltest Du eher meiden, auch wenn der Heißhunger danach verlangt. Viel Obst und Gemüse gehören genauso zu einer gesunden Ernährung wie ausreichend Flüssigkeit, die dafür sorgt, dass die Haut elastisch bleibt. Auch mit der Wahl Deiner Getränke kannst Du Schwangerschaftsstreifen beeinflussen: Wenn Du jeden Tag 2 bis 3 Liter Wasser trinkst und koffeinhaltige Getränke wie Kaffee reduzierst, kannst Du den Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Natürlich sollst Du dabei nicht übertreiben und keine Diät in der Schwangerschaft halten, eine vollwertige Ernährung reicht vollkommen aus. Du musst nicht “für zwei” essen, damit Dein Kind genügend Nährstoffe bekommt!

Massagen gegen Schwangerschaftsstreifen

Vorsorge ist besser als Nachsorge – zum Beispiel durch Massagen. Hierfür reibst Du, am besten zweimal täglich, die betroffenen Hautpartien mit Öl ein und machst eine vitalisierende Zupfmassage. Dabei nimmst Du die Haut zwischen die Fingerspitzen und ziehst sie etwas hoch – natürlich nicht zu stark. Diese Massage fördert die Durchblutung des Gewebes und das verwendete Öl spendet wertvolle Feuchtigkeit. Die Oberschenkel benötigen auch viel Zuwendung, denn um die Hüfte wird das Gewebe ebenfalls stark beansprucht. Kreisende Bewegungen beugen hier den Schwangerschaftsstreifen vor.
Eine andere Form der Massage ist die Bürstenmassage, die am besten unter der Dusche angewendet wird. Die Bürste fördert die Durchblutung der Haut und gleichzeitig wirkt sie wie ein Peeling, bei dem die abgestorbenen Hautschüppchen abgetragen werden. Auch das beugt lästigen Schwangerschaftsstreifen vor. Wechselduschen sind ebenfalls gut, um die Durchblutung der Haut zu fördern. Nach dem Duschen bitte gut eincremen, sonst kann die Haut schnell austrocknen. Zudem ist die Haut nach dem Duschen sehr empfänglich für Pflegeprodukte.

Öle gegen Schwangerschaftsstreifen

Wenn Du den Schwangerschaftsstreifen die Stirn bieten willst, dann kannst Du auf ein paar Hilfsmittel zurückgreifen, die die Behandlung unterstützen. Wenn Du die betroffenen Hautpartien massierst, dann verwende ein reichhaltiges Öl, wie zum Beispiel Mandelöl, Wildrosenöl oder Jojoba-Öl. Aber Vorsicht mit ätherischen Ölen in der Schwangerschaft. Viele Ärzte raten von der Verwendung der folgenden Öle ab: Fenchel, Ingwer, Eisenkraut, Lorbeer, Majoran, Minze, Muskat, Nelke, Rosmarin, Thymian, Wacholder, Zedernholz und Zimt. Sie können Wehen auslösend oder sogar giftig sein. Sprich im Zweifel vorher mit Deinem Arzt, wenn Du Deine Schwangerschaftsstreifen mit Öl behandeln möchtest.

Schwangerschaftsstreifen entfernen lassen

Die Vorsorge hat nicht das gewünschte Ergebnis gebracht? Wenn Dein Leidensdruck hoch ist und Du Dich durch Deine Schwangerschaftsstreifen entstellt fühlst, denkst Du vielleicht darüber nach, wie Du sie entfernen lassen kannst. Ganz wirst Du die lästigen Streifen leider nicht los, aber es gibt Möglichkeiten, sie zu reduzieren. Eine Möglichkeit bieten Laserbehandlungen. Je nach Intensität der Schwangerschaftsstreifen werden sie mehrmals durchgeführt. Sie dauern etwa eine halbe Stunde. Dabei werden an den betroffenen Stellen dünne Hautschichten entfernt, sodass die Schwangerschaftsstreifen verschwinden. Die Preise liegen im Durchschnitt in Deutschland bei 2000€. Verbundene Risiken bei einer Laserbehandlung von Schwangerschaftsstreifen können Schwellungen und Entzündungen sein.

Schwangerschaftsstreifen alternativ entfernen

Eine mildere Alternative sind Cremes oder Lotionen. Inhaltsstoffe wie Vitamin E und Sheabutter sorgen für die Extraportion Feuchtigkeit. Auch Kakaobutter, Olivenöl oder Lavendel-Öl, sowie die Schneckencreme Elicina haben sich im Kampf gegen Schwangerschaftsstreifen bewährt. Natürlich gibt es auch teure Produkte aus der Apotheke oder Drogerie extra für die Anwendung bei Schwangerschaftsstreifen. Entgegen ihrer Werbeversprechen können diese Cremes und Öle nicht so weit in die tieferen Hautschichten eindringen, dass sie Schwangerschaftsstreifen wirklich verhindern oder verschwinden lassen können. Mit Massagen und Feuchtigkeitscremes bist Du meist genauso gut beraten und sparst dazu noch ein bisschen Geld.

Natürlich hängt die Tendenz zu Schwangerschaftsstreifen auch davon ab, wie elastisch Dein Bindegewebe ist. Wirklich verhindern kannst Du sie also nicht. Aber lass dich nicht frustrieren, denn genauso wie z. B. eine Kaiserschnittnarbe gehören die Schwangerschaftsstreifen zu Dir und Deinem Körper und zeigen, dass Du das Wunder des Lebens hervorgebracht hast. Sei also stolz auf Deine Schwangerschaftsstreifen!

Bildquelle: dreamstime.com

Kommentare (11)

  • 👍Ohne Ölen oder Cremen - Öl mag ich persönlich nicht und empfehle die super präventive gelbe Danaefabienne Creme - wird Frau (und Mann) die Sport machen, Ab- und Zunehmen und natürlich Mama werden, einen kleinen oder großen Zebrastreifen bekommen. Wer es bei nur einem/zwei/drei Streifchen belassen möchte, der sollte Cremen. Die Sheabutter (hier im Artikel erwähnt) ist eine sehr wichtige Ergänzung als Feuchtigkeitsspende, jedoch ist sie halt fettig, und besser für den trockenen Hauttyp.

  • Schwangerschaftsstreifen sind echt blöd. Aber bei den meisten gehört es ja dazu.

  • Bis jetzt habe ich noch keine Schwangerschaftsstreifen. Mal sehen, ob das so bleibt!

  • Diese blöden Schwangerschaftsstreifen plagen mich auch...

  • Ich hab auch so viele Schwangerschaftsstreifen gekriegt, allerdings keine am Bauch direkt.

  • Ich habe mal ein bisschen mehr gewogen und habe schon davon Schwangerschaftsstreifen an den Oberschenkeln bekommen. Wie es aussieht, werde ich auch in der Schwangerschaft nicht von weiteren Schwangerschaftssteifen verschont ...

  • Schwangerschaftsstreifen - ui ui ui. Da kommt ja noch ganz schön was auf mich zu ;)

  • Ich habe seltsamerweise vor allem an der Brust Dehnungsstreifen bekommen, weniger am Bauch. Die stören mich auch sehr, aber dafür habe ich am Bauch wirklich kaum Dehnungsstreifen.

  • Oh ja, ich hatte ganz heftige Schwangerschaftsstreifen. Die sind auch bis heute noch zu sehen. Sämtliche Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen haben bei mir nichts geholfen, leider.

  • Schwangerschaftsstreifen sind schon hässlich. Ich hab sogar welche, ohne schwanger gewesen zu sein. Ein schwaches Bindegewebe ist eben ein gefundenes Fressen für Schwangerschaftsstreifen.

  • Ui, davor hab ich auch schon Angst. Ich bin ja jetzt schon eine fleißige Cremerin, aber ich glaube in der Schwangerschaft muss ich noch ein bisschen mehr tun. Die Massagen hören sich gut an, da kann man doch bestimmt den Vater mitmachen lassen. :-D


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