Übelkeit am Ende der Schwangerschaft
Anna Groß am 16.11.2016

Du befindest Dich im 3. Trimester Deiner Schwangerschaft und hast mit Unwohlsein zu kämpfen? Besonders Dein Magen macht Dir zu schaffen und Sodbrennen ist Dein täglicher Begleiter? Was es mit der Übelkeit am Ende der Schwangerschaft auf sich hat, wann und wie Du darauf reagieren solltest, erfährst Du hier.

Übelkeit und Erbrechen machen werdenden Mamis besonders in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten zu schaffen. Übelkeit zu Beginn der Schwangerschaft ist in den allermeisten Fällen völlig harmlos. Aber was, wenn das Unwohlsein am Ende der Schwangerschaft auftritt?

Übelkeit im 3. Trimester der Schwangerschaft

Unwohlsein und Übelkeit am Ende der Schwangerschaft: Was sind die Ursachen?

Ursachen für Übelkeit am Ende der Schwangerschaft

Tatsächlich kann Übelkeit am Ende der Schwangerschaft noch einmal zu Problem werden. In der Regel wird das Unwohlsein und Erbrechen im 3. Trimester (Woche 28 bis 40) mit dem stetigen Wachstum Deines ungeborenen Kindes in Zusammenhang gebracht. Da der Platz im Bauchraum trotz Zunahme Deines Bauchumfangs begrenzt ist, werden Deine inneren Organe zunehmend in Richtung Brustkorb verdrängt. Dein Magen-Darm-Trakt wird dabei immer weiter komprimiert. Gerade nach dem Essen kann es deshalb zu starkem Brechreiz und sogar zum Erbrechen kommen. Um der Übelkeit am Ende der Schwangerschaft entgegenzuwirken, empfiehlt es sich über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Fülle Deinen Magen im letzten Drittel Deiner Schwangerschaft also nicht übermäßig, um häufiger Übelkeit vorzubeugen.

3. Trimester: Weitere Gründe für’s Unwohlsein

Im letzten Schwangerschaftsdrittel kann Dein mittlerweile kugelrunder Babybauch nicht nur im Alltag unpraktisch werden. So wird die Übelkeit am Ende der Schwangerschaft meist von weiteren typischen Nebenwirkungen begleitet, die für Dein Unwohlsein verantwortlich sein können:

  1. Sodbrennen ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen, die bei vielen Frauen erst am Ende der Schwangerschaft auftritt. Verursacht wird es durch Deine wachsende Gebärmutter, die stärker auf Deine inneren Organe und somit auch auf Deinen Magen drückt.
  2. Schlaflosigkeit plagt viele Schwangere im letzten Schwangerschaftsdrittel. So hält Dich zum Beispiel der ständige Harndrang wach, denn Dein Baby drückt nun immer stärker auf Deine Blase. Zudem hat Dein Kind seinen ganz eigenen Schlafrhythmus, der nicht unbedingt mit Deinem übereinstimmen muss.
  3. Kurzatmigkeit macht vielen werdenden Müttern in den letzten Wochen der Schwangerschaft zu schaffen. Sie bekommen deutlich weniger Luft, sodass auch einfache Tätigkeiten viel anstrengender erscheinen. Weil Deine Gebärmutter weiter wächst, drückt sie Dein Zwerchfell in die Höhe. So wird Dein Brustraum nach oben geschoben und Deine Lunge eingeengt – das Atmen fällt Dir schwerer.
Ruhe bei Übelkeit am Ende der Schwangerschaft

Dein Körper braucht jetzt Ruhe.

Die sehr unangenehme, aber vorübergehende Kurzatmigkeit hat keine Folgen oder Risiken für Dich oder Dein Kind. Spätestens, wenn sich Dein Baby etwa in der 36. Schwangerschaftswoche in die Schädellage dreht, wirst Du Erleichterung verspüren. Senkwehen lassen den Kopf Deines Kindes tiefer in Dein Becken rutschen. Dein Bauch senkt sich herab und im oberen Teil der Gebärmutter ist nun wieder etwas mehr Platz.

Je fortgeschrittener Deine Schwangerschaft ist, desto mehr Ruhe solltest Du Dir gönnen. Auch wenn Übelkeit am Ende der Schwangerschaft nicht ungewöhnlich ist, empfehlen wir Dir bei häufigem Erbrechen dennoch Deinen Arzt aufzusuchen. Wenn Komplikationen auszuschließen sind, kannst Du Dich auch viel entspannter auf die Geburt Deines Babys vorbereiten.

Bildquellen: iStock/nd3000, iStock/Artfoliophoto, iStock/erreperdomo


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