Newborn baby girl right after delivery, shallow focus
Diana Heuschkelam 28.07.2017

Bei der Geburt eines Kindes steht natürlich das Wohl der Frau und des Nachwuchses im Vordergrund. Die Männer stehen dabei mal mehr, mal weniger hilflos daneben und geben im besten Fall alles, um ihre Partnerin zu unterstützen. Dass ihnen dabei der ein oder andere fehlplatzierte Satz rausrutschen kann, haben wir bereits festgestellt. Doch wie erleben Männer eine Geburt wirklich?

Auf Reddit haben einige Herren dazu Stellung bezogen, was sie dabei empfanden, ihre Partnerin mit so starken Schmerzen zu erleben, welche Eindrücke ihnen vom Geburtsvorgang in Erinnerung geblieben sind und ob das Erlebnis ihre Beziehung nachhaltig beeinflusst hat.

#1 „Es widerte mich nicht an, sondern ich liebte sie noch mehr als zuvor“

„Ich habe nicht nur zuguckt, sondern hielt für den Arzt eins ihrer Beine aus dem Weg. Ich konnte sehen, wie der Kopf meines Sohnes herauskam sowie seine ersten Bewegungen. Es war eine schnelle Geburt, bei der meine Frau viele Verletzungen erlitt. Ich liebe und respektiere sie nun mehr als je zuvor. Die Risse und das Blut zu sehen, widerte mich nicht an, sondern ich liebte sie deshalb nur noch mehr.“ – Aspenkarius

#2 „Der Anblick wird mich wohl für den Rest meines Lebens begleiten“

“Meine Frau hatte einen Kaiserschnitt und ich saß im OP-Saal direkt neben ihrem Kopf und hielt ihre Hand. Ich sagte ihr all die netten, rückversichernden Dinge, die ein Ehemann sagen sollte, aber in Wahrheit habe ich die ganze Zeit den Chirurgen bei der Arbeit zugeguckt. Es gab einen Vorhang, der den blutigen Teil verdecken sollte, aber als ich in die Richtung schaute, fiel er plötzlich herunter. Es bot sich mir daraufhin eine Aussicht auf meine wundervolle Frau und ihren blutenden Bauch aus dem ein winziger Arm herausragte. Dieser Anblick wird mich wohl für den Rest meines Lebens begleiten.“ – necropanser

Vater mit Baby

Die Geburt ihres Kindes änderte für einige Männer die Sicht auf ihre Partnerin.

#3 „Ich fühlte so viel Liebe für sie und mein Kind“

„Ich habe mich noch nie jemandem so nahe gefühlt wie der Mutter meines Kindes. Ich fühlte so viel Liebe für sie und mein Kind. Und ich fühlte mich schlecht, weil ich wusste, wie viele Schmerzen sie gerade durchleiden musste und ich ihr nicht helfen konnte.“ – dssorg

#4 „Ich musste mir die Hand auf den Mund pressen“

„Meine Frau lag 54 Stunden lang in den Wehen und hatte sich fest vorgenommen, meinen Sohn auf natürliche Weise zur Welt zu bringen. (…) Es gab jedoch eine kleine Komplikation mit seiner Lage im Bauch. Ein paar Medikamente und ein bisschen Umpositionierung später erblickte er mithilfe unserer großartigen Hebamme das Licht der Welt. Es war großartig, ich fühlte eine enge Verbundenheit, es war zugleich wundervoll und erschöpfend.

Und dann, 30 Sekunden später, presste sie die Nachgeburt heraus, die mit einem quietschigen, fleischigen Matschesound in einen Edelstahlbehälter fiel, der extra dafür unter ihr positioniert worden war, um diesen alienhaften, blutigen Fleischklops zu fangen, aus dem Alpträume gemacht sind.

Ich musste mir die Hand auf den Mund pressen, damit ich nicht laut aussprach, was ich gerade dachte: ‘Fuck! Ich hab sie kaputt gemacht!’“ – Dealthagar

Frau in den Wehen im Krankenhaus

Viele Mänenr fühlen sich hilflos, weil sie ihrer Partnerin die Schmerzen nicht abnehmen können.

#5 „Ich habe die krassesten Dinge miterlebt“

„Ich habe bei beiden Geburten unserer Kinder zugeschaut und sogar die krassesten Dinge miterlebt, zum Beispiel, als sie einen Schnitt in die Vagina machen mussten, damit der Kopf des Kindes mehr Platz hatte. All das hatte absolut keinen negativen Einfluss auf mich. Es hat auch nichts daran geändert, dass wir uns sexuell anziehend finden.“ – khthon

Bist du bereits Mutter und hat dein Partner dir vielleicht Ähnliches davon berichtet, wie die Geburt eures Kindes aus seiner Sicht war? Erzähl uns davon in den Kommentaren unter dem Artikel oder auf Facebook.

Bildquelle: iStock.com/molka, iStock.com/monkeybusinessimages, iStock.com/Trish233


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