Vorsorgeuntersuchung

Glukosetoleranztest in der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft gehört der Glukosetoleranztest zur Vorsorgeroutine, wenn Risikofaktoren vorliegen oder mehrmals Zucker in Deinem Urin nachgewiesen wurde. Der Test kann zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden, um eventuelle Risiken durch eine Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern.

Risikofaktor Schwangerschaftsdiabetes

Die Untersuchung des Blutzuckers ist völlig schmerzlos.

Die Blutzuckeruntersuchung ist völlig harmlos und schmerzlos.

In der Schwangerschaft werden Deine Nieren und Dein Stoffwechsel stärker beansprucht als normal. Du bist daher viel anfälliger für eine Schwangerschaftsdiabetes, als Du vielleicht denkst. 1 bis 3 Prozent aller Schwangeren leiden daran. Viele Ärzte empfehlen werdenden Müttern daher eine Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes. Risikofaktoren, die Dich besonders anfällig für eine Schwangerschaftsdiabetes machen, sind zum Beispiel starkes Übergewicht, Frauen über 35 Jahre, familiäre Vorbelastungen oder bestehende Diabetes.

Bei einer Schwangerschaftsdiabetes beginnt Deine Plazenta Hormone zu produzieren, die die Wirkung des Insulins blockieren. Um dies zu kompensieren, bekommst Du einen sehr hohen Blutzuckerspiegel. Meist tritt die Diabetes erst in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf. Typische Symptome sind ähnlich denen einer “echten” Diabetes: starker Durst, häufiges Wasserlassen und Müdigkeit. Manchmal treten jedoch auch gar keine Symptome auf. Wird die Schwangerschaftsdiabetes nicht erkannt und bleibt unbehandelt, wächst Dein Baby zu schnell und wird zu schwer. Aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums der Schwangerschaft besteht jedoch kein erhöhtes Risiko zu Fehlgeburten oder Missbildungen.

Vorsorge für Dein Baby

Im Mutterpass sind lediglich Urinkontrollen auf Zucker vorgesehen, die jedoch nicht so zuverlässig wie ein Bluttest sind. Nur etwa die Hälfte der Mütter, die an Schwangerschaftsdiabetes leiden, scheiden Glukose im Urin aus. Ein Glukosetoleranztest hingegen kann Dir schnelle Gewissheit geben. Glücklicherweise erstattet Dir Deine Krankenkasse die Kosten des Tests, wenn Du einer Risikogruppe angehörst, also an Übergewicht leiden, einen Diabetesfall in der Familie hast oder über 35 Jahre alt sein. Als Therapie reicht meistens eine Ernährungsumstellung aus, bei der Du Deine Kohlenhydratzufuhr verringerst. Nur etwa 15 Prozent der betroffenen Mütter müssen sich einer Insulinbehandlung unterziehen. Die Blutzuckeruntersuchung ist völlig harmlos und schmerzlos. Dabei wird die Konzentration von Kohlenhydraten im Blut bestimmt.

Zu Beginn der Untersuchung wird der Blutzuckerspiegel gemessen. Anschließend trinkst Du eine süße Testlösung. Sie besteht aus Wasser und darin gelöstem Traubenzucker. Nach zwei Stunden wird der Blutzuckerspiegel erneut gemessen. In der Zwischenzeit kannst Du Dich normal bewegen, anstrengende körperliche Tätigkeit solltest Du aber vermeiden.

Kommentare (8)

  • Ich habe auch einen Test zur Glukosetoleanz in der Schwangerschaft gemacht.

  • ich hab den Glukosetoleranztest auch schon hinter mir. Fiel ganz gut aus.

  • Ich habe zwar eine Schwangerschaftsdiabetis aber brauche laut meiner Frauenärztin nicht komplett auf süßes verzichten. Es soll sich im Rahmen halten. Und unserer Kleinen gehts sehr gut. :) Zumal das mit hoher Wahrscheinlichkeit nach der Schwangerschaft wieder weg geht... Also wenn das bei Euch festgestellt wird, macht Euch nicht einen zu großen Kopf darum. Euer Frauenarzt wird Euch genau sagen, was nun zu tun ist.

  • Der Glukosetoleranztest fiel damals bei mir zum Glück erfreulich aus.

  • oh ich mache mir die jetzt auch ein wenig..denn die symptome habe ich schon..müdigkeit, häufiges wasser lassen und viel es gibt tage da habe ich durst ohne ende..aber mein testist zum glück ende der woche ich denke da wird es sich dann zeigen..hmm mal gespannt..

  • oh oh der steht bei mir auch bald an, hoffe es ist alles ok.

  • So hoch find ich die Zahl jetzt gar nicht. Von dem her mach ich mir da gar keine Sorgen.

  • Ich hab zwischen der 20. und 23. SSW so extrem viel zugenommen, dass ich wirklich Angst hatte vor Schwangerschaftsdiabetes. War gottseidank nicht der Fall! Man macht sich einfach viel zu viele Sorgen in der Schwangerschaft..