Rosmarinöl Schwangerschaft
Christina Tobiasam 04.10.2017

Ätherisches Rosmarinöl wird häufig in der Naturheilkunde verwendet und kann viele positive Wirkungen auf den Körper haben. Rosmarinöl in der Schwangerschaft zu verwenden, kann allerdings sehr gefährlich sein. Wir erklären warum!

Ätherisches Rosmarinöl kann Wehen auslösen

Schwanger ätherisches Rosmarinöl

Ätherisches Rosmarinöl kann in der Schwangerschaft wehenfördernd wirken.

Vorsicht: Rosmarinöl in der Schwangerschaft anzuwenden, ist keine gute Idee, da es Krämpfe, Blutungen oder im schlimmsten Fall sogar vorzeitige Wehen fördern kann. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft, in den ersten beiden Trimestern, sollte von der Anwendung abgesehen werden. Da der Fötus sich hier in der entscheidenden Entwicklungsphase befindet, ist das Risiko zu hoch. Das liegt vor allem auch daran, dass Rosmarinöl Monoterpenketone beinhaltet, die eine Nervenschädigung beim Baby auslösen können. Genau aus diesem Grund sollte man auch keinen Rosmarintee trinken.

Naht der Geburtstermin oder ist er sogar überschritten, kann Rosmarinöl dagegen ein echter Geheimtipp sein, um die Wehen auszulösen. Besonders ein Bad in Rosmarinöl wird von Hebammen und Frauenärztinnen in diesem Fall empfohlen.

Für ein wehenförderndes Rosmarinbad:

  • Zehn Tropfen des ätherischen Rosmarinöls in lauwarmes Wasser geben.
  • Nicht länger als zwanzig Minuten darin baden.

Das Rosmarinbad wirkt bei jeder Frau anders. Ob Wehen wirklich ausgelöst werden, hängt stark von der Wehenbereitschaft des Körpers ab. Wehen sollen übrigens auch durch Himbeerblättertee oder ein Heublumenbad natürlich eingeleitet werden können.

Müssen Schwangere auch auf Rosmarin als Gewürz verzichten?

Wer die mediterrane Küche liebt, verwendet Rosmarin, Thymian und Basilikum regelmäßig, um Pasta, Pizza und Co. aufzupeppen. Doch wenn die Verwendung von Rosmarinöl in der Schwangerschaft schädlich ist, müssen Schwangere dann auch auf Rosmarin als Gewürz verzichten? Die Antwort lautet nein! Da beim Würzen meist nur eine sehr geringe Menge verwendet wird, ist die Verwendung unbedenklich. Auch ein Spritzer Rosmarinspeiseöl kann zum Braten bedenkenlos verwendet werden.

Die richtige Ernährung in der Schwangerschaft ist ein schwieriges Thema. Was genau soll man essen ohne eine Schwangerschaftsdiabetes zu riskieren? Wir haben sieben Lebensmittel für Schwangere parat, die ohne Bedenken verzehrt werden dürfen.

Ätherisches Rosmarinöl in der Schwangerschaft zu verwenden ist nicht immer unbedenklich. Aufgrund der wehenfördernden Wirkung sollte es im ersten und zweiten Trimester nicht benutzt werden. Rosmarin als Gewürz oder Rosmarinspeiseöl dagegen sind unbedenklich und können in geringen Mengen verwendet werden. Hast du in den letzten Tagen deiner Schwangerschaft ein Rosmarinbad genommen? Verrate uns deine Erfahrungen in den Kommentaren!

Bildquelle:

iStock/Catalina-Gabriela Molnar, dima_sidelnikov
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