Eine Mutter und ihr Neugeborenes

Neue Studie

Sind Babys mit großem Kopf intelligenter?

Katharina Meyeram 19.04.2017 um 18:22 Uhr

Wenn man Frauen danach fragt, wovor sie bei einer Schwangerschaft und Geburt Angst haben, dürften Babys mit einem großen Kopf wahrscheinlich irgendwo weit oben auf der Liste stehen. Eine Studie zeigt nun jedoch, dass es sogar besser ist, wenn Dein Spross einen etwas größeren Schädel hat.

Einem internationalen Team von Wissenschaftlern ist nun nämlich ein Zusammenhang zwischen der Kopfgröße direkt nach der Geburt und der späteren Intelligenz aufgefallen. Die Studie, die nun im Magazin „Molecular Psychiatry“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass Menschen, die als Babys einen größeren Schädelumfang aufwiesen, häufiger einen Uniabschluss erreichten und in Tests zum Logik- und Zahlenverständnis besser abschnitten.

Die Studie basiert auf umfassenden Daten des britischen Gesundheitsprojekts UK Biobank. Sie untersuchten die Zusammenhänge zwischen Genetik, IQ und generellen Gesundheitsfaktoren, als sie auf diese Erkenntnisse stießen. Für die Untersuchungen wurden Blut-, Urin- und Speichelproben sowie die Lebensumstände von mehr als 100.000 britischen Menschen ausgewertet.

So groß „sollte“ der Schädel sein

Kluges Baby

Natürlich bedeutet eine solche Studie nicht, dass Babys mit kleinerem Kopf gleich weniger intelligent sind, noch ist die Kopfgröße ein Garant für einen kleinen Einstein. Doch der Studie zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Intelligenz später höher entwickelt sein wird, für Kinder mit einem Schädelumfang von mehr als den durchschnittlichen 34 bis 35 Zentimetern größer.

Da wünscht man sich als Mutter dann doch nicht mehr, dass der Kopf des Babys bitte nicht so riesig ist, oder?!

Bildquellen: iStock/NiDerLander, iStock/CreativaImages


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