Unterstützung für Hebammen durch Bundeselterninitiative „Mother Hood“

Passend zum heutigen Welthebammentag wendet sich die Bundeselterninitiative „Mother Hood“ direkt an die gesetzlichen Krankenkassen, um zu erzielen, dass auch zukünftig die Geburtshilfe der Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

Außerklinische Geburt mit Hebammen soll nur noch unter eingeschränkten Bedingungen als Kassenleistung möglich sein

Bislang wurde die umfassende Versorgung der Frauen mit Hebammenhilfe von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Doch nun wollen die Kassen erstmals die Kosten für diese Versorgung durch Hebammen nicht mehr übernehmen. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-SV) will, dass Frauen sich in Zukunft nur noch unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen für eine außerklinische Geburt unter Hilfe von Hebammen als Kassenleistung entscheiden können. So dürfe die Geburt beispielsweise nicht nach dem errechneten Geburtstermin stattfinden.

Hebammen: Schlafendes Baby

Damit Frauen auch weiterhin die Arbeit von Hebammen in Anspruch nehmen können, wendet sich die Bundeselterninitiative „Mother Hood” direkt an die gesetzlichen Krankenversicherungen.


„Mother Hood“ fordert uneingeschränkte Übernahme der Kosten für die Hilfe durch Hebammen

Um sicherzustellen, dass Frauen auch weiterhin die Arbeit der Hebammen in Anspruch nehmen können, wendet sich nun die Bundeselterninitiative „Mother Hood” direkt an die gesetzlichen Krankenversicherungen. Christina Baris, Julia Fertig, Hanno Köhncke und Michael Benecke haben über Change.org eine Petition ins Leben gerufen, mit der sie den GKV-SV im Namen aller Unterzeichner und GKV-Mitglieder dazu auffordern, dass auch zukünftig die Kosten für die Hilfe durch Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Die seit dem 1. Mai laufende Petition hat bereits über 19.000 Unterstützer gefunden – benötigt werden 25.000.

„Mother Hood“ setzt sich für evidenzbasierte Geburtshilfe durch Hebammen ein

Petentin Christina Baris erläutert die Gründe für die Petition: „Die Idee des GKV-SV stellt eine drastische Einschränkung der Wahlfreiheit und Selbstbestimmung von werdenden Müttern und Familien dar.“ Bislang konnten die Schwangeren nach ausführlicher Aufklärung durch ihre Hebammen und Ärzte frei wählen, wo sie gebären wollen. Die Bundeselterninitiative „Mother Hood“ setzt sich unter anderem für eine wirkliche Wahlfreiheit in Bezug auf den Geburtsort und die Geburtsart im Sinne einer sicheren, evidenzbasierten Geburtshilfe durch Hebammen in Deutschland ein. Für die Pläne der GKV-SV gibt es laut „Mother Hood“ keine wissenschaftliche Grundlage, denn eine gesunde Schwangerschaft dauert zwischen 38 und 42 Wochen und von einer medizinisch relevanten Übertragung wird erst 14 Tage nach dem errechneten Geburtstermin gesprochen. Tatsächlich kommen nur drei Prozent aller Kinder zum errechneten Termin zur Welt.

Die Bundeselterninitiative „Mother Hood“ nutzt den heutigen Welthebammentag, um auf ihre Online-Petition, mit der sie sich für die freie Wahl des Geburtsortes einsetzt, aufmerksam zu machen. Die Initiative möchte damit die Pläne des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherungen verhindern, nach denen die Kosten für Hebammen nur noch unter eingeschränkten Bedingungen übernommen werden sollen. Wer die Online-Petition unterzeichnen möchte, kann dies unter www.change.org/elternprotest tun.


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