Zwetschgenzeit!

So gelingt Zwetschgenkuchen vom Blech

Nina Rölleram 26.09.2016 um 12:15 Uhr
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Im Spätsommer und Herbst ist Zwetschgenzeit. Und wer bekommt da nicht Lust auf ein Stück klassischen Zwetschgenkuchen vom Blech aus Hefeteig, der so gut zu den sauren Früchten passt? Obwohl viele Backanfängerinnen vor Hefeteig zurückschrecken, gibt es dafür eigentlich gar keinen Grund. Wir verraten Dir, wie der leckere Blechkuchen garantiert gelingt!

Zwetschgenkuchen vom Blech ist wie Rhabarber- oder Erdbeerkuchen eine saisonale Spezialität. Solange es gerade also noch frische Zwetschgen im Supermarkt gibt, solltest Du die Chance nicht verpassen und unbedingt diesen leckeren Kuchen nachbacken. Zwetschgen sind zwar verwandt mit den Pflaumen, die festeren ovalen Zwetschgen eignen sich jedoch aufgrund ihrer festeren Konsistenz viel besser zum Backen. Schließlich soll der Boden des Blechkuchens nicht durch den Saft der Früchte matschig werden. Damit das auf keinen Fall passiert, haben wir noch ein paar Tipps für Dich parat!

Zwetschgenkuchen vom Blech

Wenn man einige Tipps beachtet, wird Zwetschgenkuchen vom Blech nicht matschig.

Tipps für den perfekten Zwetschgenkuchen vom Blech

Nichts ist ärgerlicher, als wenn man Zeit und Mühe in einen Kuchen steckt und das Resultat ein Disaster ist. Zwetschgenkuchen vom Blech ist eigentlich ein sehr einfaches Rezept. Der Saft der Zwetschgen kann den Kuchenboden jedoch so durchtränken, dass das Endergebnis kaum mehr wie ein Kuchen schmeckt und sich nicht in Stücke schneiden lässt. Gegen das Durchweichen hilft zuallererst die richtige Wahl der Früchte. Die Zwetschgen sollten zwar reif, aber immer noch sehr fest und glänzend sein. Beim Backen machen die Früchte aus der späteren Hälfte der Zwetschgensaison die beste Figur: Jetzt ist also die beste Zeit zum Zwetschgenkuchenbacken! Wenn die Früchte doch schon etwas weich sind und viel Saft abgeben, kann der Teig vor dem Belegen mit Semmelbröseln oder Zwiebackkrümeln bestreut werden, die den Saft der Früchte aufsaugen. Der absolut beste Tipp ist jedoch den Kuchen erst nach dem Backen noch heiß mit Zucker zu bestreuen. Beim Mitbacken des Zuckers entzieht dieser den Früchten nämlich eine ganze Menge Saft und der Boden wird matschig.

Zutaten für 20 Portionen
  • 500 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 100 g Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 2 Eier
  • 125 g Butter oder Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 kg Zwetschgen
  • 50 g Semmelbrösel
  • 50 g brauner Zucker
  • 1/2 TL Zimt (optional)
Zubereitung:
  1. Für den Hefeteig gibst Du das Mehl in eine große Schüssel. In der Mitte des Mehlbergs formst Du eine Mulde und bröselst die frische Hefe hinein. Dazu gibst Du nun etwa 4 EL der lauwarmen Milch und den Zucker. Bestreue die Hefemischung mit etwas Mehl und lasse den Ansatz zugedeckt an einem warmen Ort etwa 20 Minuten gehen.
  2. Schmelze Butter oder Margarine und lasse sie etwas abkühlen. Gebe diese und die restliche Milch, Salz und Eier zu dem Hefeteig und verknete alles mit den Händen oder dem Knethaken eines Mixers zu einem glatten Teig. Diesen Teig deckst Du nun wieder mit einem Küchentuch ab und lässt ihn 45 Minuten gehen bis er sich verdoppelt hat.
  3. In der Zwischenzeit kannst Du die Zwetschgen sorgfältig waschen und trocknen. Mit einem scharfen Messer halbierst und entkernst Du die Zwetschgen. Du kannst die Zwetschgen entweder halbiert lassen oder nochmal in Viertel zerteilen.
  4. Rolle den Teig nun auf einem mit Backpapier belegten Blech aus. Bestreue den Boden mit Semmelbröseln und belege ihn mit den Zwetschgen. Nun sollte der Kuchen noch einmal für etwa 20 Minuten gehen. Nach etwa 10 Minuten kannst Du den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  5. Backe den Zwetschgenkuchen schließlich auf mittlerer Schiene für etwa 20-25 Minuten. Nach dem Backen bestreust Du ihn noch heiß mit dem braunen Zucker und wahlweise etwas Zimt.

Bildquelle: iStock/vicuschka, iStock/gusach

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