Die Übung macht's

Lecker und gesund: Sushi selber machen

Jessica Tomalaam 16.09.2016 um 14:18 Uhr
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Ob Du Deinen Liebsten wie Samantha in Sex and the City zu Hause mal mit Body Sushi überraschen möchtest oder Dir einfach selbst unbedingt mal die japanische Kochkunst näher bringen möchtest: Sushi selber zu machen ist gar nicht so schwer, wie Du vielleicht denkst. Du brauchst nur die richtigen Zutaten und Utensilien und etwas Übung. Wir verraten Dir, wie Du leckere Maki-Rollen mit Lachs, Gurke, Möhren und Avocado selbst zubereiten kannst und zum Sushi-Meister wirst.

Auch aus unseren Speisekarten ist Sushi nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder: Schließlich ist Sushi nicht nur gesund (sogar als Burger!) und ziemlich lecker, sondern wir werden durch den Reis, der etwas stopft, auch noch davon satt. Die japanische Spezialität, die mit verschiedenem Gemüse, frischem Fisch, oder sogar als süßes Sushi verspeist werden kann, lässt sich sogar ganz einfach zu Hause zubereiten. Von den verschiedenen Sushiarten wie Nigiri, Maki, Inside-Out-Rolls oder Sashimi, sind Nigiri und Maki für den Anfang am einfachsten herzustellen. Und so geht’s:

Sushi

Sushi selber machen ist gar nicht mal so schwer. Wir geben Dir ein paar Tipps!

Zutaten für 4 Portionen
  • Reisessig
  • Wasabi
  • eingelegter Ingwer
  • Zucker
  • Salz
  • Sushi Reis
  • Nori-Blätter
  • Bambusmatte
  • 1/2 Gurke
  • 1 Avocado
  • 1 Packung TK-Lachs (2 Stücke)
  • 2 Möhren
Zubereitung:
  1. Zuerst nimmst Du den Lachs aus der Packung und lässt ihn langsam auftauen.
  2. Die gewünschte Menge Sushi-Reis gibst Du in einen Topf und lässt etwas Wasser darüberlaufen. Nun musst Du den Reis etwas "spülen", bis das Wasser nicht mehr so milchig ist. Dann gibst Du so viel Wasser dazu, dass der Reis gut abgedeckt ist und gibst noch etwa 50 ml Wasser dazu. Nun den Reis nach Packungsanweisung kochen. Tipp: Zwischendurch immer mal probieren. Wenn der Reis immer noch sehr hart und körnig ist, aber kaum mehr Wasser da ist, kannst Du ruhig noch etwas nachschütten. Fertig ist der Reis, wenn er schön aneinander klebt.
  3. Um den Reis zu würzen, vermischst Du Reisessig, Zucker und Salz. Für 250 g ungekochten Sush-Reis empfehlen sich etwa 5 EL Reisessig und jeweils ein Teelöffel Salz und Zucker. Bevor Du den Reis auskühlen lässt, gibst Du je nach Reismenge die Reisessig-Mischung darüber und mischst den Reis einmal gut durch, ohne dabei die Reiskörner zu zerquetschen.
  4. Während der Reis abkühlt, kannst Du schon mal die restlichen Zutaten für das Sushi schneiden. Die Avocado wird halbiert, der Kern und Schale entfernt und in dünne Streifen geschnitten. Auch die Gurke und die Möhren werden gewaschen, geschält und in Streifen geschnitten. Dasselbe machst Du mit dem Lachs.
  5. Für unsere Maki-Rollen legst Du nun das Nori-Blatt mit der rauen Seite nach oben auf die Bambusmatte. Befeuchte nun Deine Finger mit etwas Wasser und verteile etwas Reis auf den unteren Zwei Dritteln des Nori-Blattes. Den Reis drückst Du nun leicht mit den Fingern an und legst die Zutaten Deiner Wahl in die Mitte. Dabei kannst Du Gurke und Möhren, oder Lachs und Avocado kombinieren. Wie Du möchtest.
  6. Damit Deine Maki-Rollen besser halten, befeuchtest Du das Nori-Blatt knapp über dem Reis noch mit etwas Wasser. Nun geht es ans Rollen! Zunächst hebst Du die Bambusmatte etwas an und schaust, dass Du mit den Fingern Deine Füllung etwas festhältst. Jetzt schlägst Du die Matte vorsichtig, aber mit viel Druck darüber. Sonst wird Dein Sushi nachher viel zu locker.
  7. Da der Anfang des Nori-Blattes etwas unter dem Reis positioniert sein sollte, hebst Du am besten die Bambusmatte noch mal etwas an und drückst das Nori-Blatt etwas unter den bereits eingerollten Reis. Nun rollst Du die Matte noch etwas weiter nach vorne und drückst die Rolle fest an. Um dem Sushi mehr Festigkeit zu geben, kannst Du die Matte auch noch etwas vor und zurück rollen.
  8. Der letzte Schritt: Nun musst Du nur noch das Nori-Blatt an entsprechender Stelle abschneiden, die Maki-Rollen noch einmal gut andrücken und mit dem Messer in mundgerechte Stücke schneiden.
  9. Für die Nigiri befeuchtest Du die Hände einfach mit etwas Wasser, nimmst etwa 2 EL Reis in die Hand und formst daraus einen etwa 4 cm langen, länglichen Kloß. Auf diesen gibst Du etwas Wasabi und dann den Belag Deiner Wahl. Voilà! Deine Sushi-Kreation kannst Du nun mit etwas Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren. Tipp: Übung macht den Meister! Sei also nicht enttäuscht, wenn Dein erster Sushi-Versuch noch nicht so gut aussieht, wie die die Rollen in der Suhsi-Bar.

Bildquelle: iStock/z10e, iStock/daniaphoto

 

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