Rotkraut kochen
GutesvomHerd am 10.12.2014
  • Arbeitzeit: 1
  • Koch-/Backzeit: 1, 30 min
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
Zutaten für 6 Portionen
  • 1 Kopf Rotkraut
  • 1 kl. Glas Apfelmus
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Handvoll Nelken
  • 1 Stück Lorbeerblatt
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Butterschmalz
  • 200 ml schwache Gemüsebrühe
  • 300 ml trockener Rotwein
  • 3 EL Mehl
  • einige Wachholderbeeren
Zubereitung:
  1. Zuerst beginne ich natürlich damit, das Rotkraut zu hobeln, am besten geht das mit einem V-Hobel für Gemüse. Wenn die Streifen zu groß sind, schneide ich sie mit einem scharfen Messer ein paar Mal durch, sodass kleine Stücke entstehen, die man später auch gut essen kann
  2. Dann gebe ich etwas Butterschmalz in einen Topf und erhitze es. Wenn der Schmalz heiß ist, gebe ich den Zucker hinzu und lasse ihn kurz karamellisieren
  3. Den Zucker lösche ich mit einem Schuss Rotwein ab und gebe dann das klein geschnittene Rotkraut dazu und verrühre alles gut
  4. Die Zwiebel ziehe ich ab und stecke ein paar Nelken hinein, dann gebe ich sie im Ganzen mit in den Topf. Auch die Wachholderbeeren, das Lorbeerblatt und den Zimt gebe ich zum Rotkraut. Dann rühre ich noch das Apfelmus ein
  5. Dann gieße ich das Rotkraut mit der Gemüsebrühe auf und lasse es anschließend mit Deckel etwa 45 Minuten lang köcheln, dabei rühre ich immer wieder um
  6. Nach dieser Zeit siebe ich etwas Mehl in den Topf, damit das Rotkraut gebunden wird. Dann gieße ich den restlichen Rotwein in den Topf und nehme die Zwiebel, die Wachholderbeeren und das Lorbeerblatt heraus. Jetzt rühre ich alles gut um und lasse das Rotkraut kochen, bis es ganz weich ist, das dauert meistens nochmal 15 Minuten
  7. Ich bereite das Kraut meistens schon am Tag zuvor zu, denn meine Oma hat immer gesagt, dass Rot- und Sauerkraut erst richtig gut schmecken, wenn man sie aufwärmt. Für den einen Tag gebe ich das Kraut einfach in eine Plastikschüssel. Wenn ich es jedoch länger aufbewahren will, gebe ich es in Einmachgläser, die ich vorher ausgekocht habe, und verschließe sie sofort. So ist das Kraut dann wirklich lange haltbar

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Was denkst du?

  • veganonly am 10.12.2014 um 13:53 Uhr

    Rotkraut kochen ist zwar echt eine ganze Menge Arbeit und vor allem ist hinterher alles rot, aber ich finde auch, dass es sich lohnt. Da ich Veganerin bin, würde ich statt Butterschmalz eine pflanzliche Alternative wählen, aber sonst würde ich das Rotkraut genauso kochen wie du! Hört sich super an!

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