Koch-Tipps

Diese Geheimzutat gibt Rührei das gewisse Etwas

Nina Rölleram 18.10.2016 um 13:56 Uhr

Es gibt einige Gerichte, die so einfach sind, dass sie eigentlich jeder kochen kann. Nudeln kochen und ein ordentliches Rührei solltest Du zumindest schon hinbekommen, bevor Du bei Hotel Mama ausziehst. Falls nicht, geben wir Dir heute eine kleine Nachhilfestunde und zeigen Dir direkt, wie Du es richtig machst. Und auch wenn Du glaubst, dass Du schon ein solides Rührei zubereiten kannst: Wir haben noch einen Extra-Tipp von einer Food-Bloggerin für Dich, der Deinem Rührei die perfekte Konsistenz und einen dezenten geschmacklichen Kick verleiht.

Ein Rührei sollte im Idealfall zwar gar, aber immer noch cremig sein. Wenn Du das Rührei bei zu hoher Temperatur in der Pfanne lässt oder es nicht verrührst, erhältst Du eher ein paar trockene Omelette-Krümel. Zusätzlich kann man das Rührei auch noch mit ein paar Zutaten pimpen, sodass es auch wirklich die perfekte Konsistenz wie beim Hotelfrühstück bekommt. Von Milch oder Sahne im Rührei hast Du vielleicht schon mal etwas gehört, aber auf die Zutat, die Claire Thomas von The Kitchy Kitchen in ihren Rühreiern verwendet, kommst Du bestimmt nicht!

perfektes Rührei mit Orangensaft

Ein perfektes Rührei wie im Restaurant oder Hotel ist schön cremig und nicht zu trocken.

Dos und Don’ts für das perfekte cremige Rührei

Rühreier Zubereiten gehört eigentlich zu einer der grundlegenden Koch-Skills. Dennoch streiten sich gerade bei den einfachsten Rezepten Küchenchefs und Hobbyköche um die perfekte Zubereitungsart. Viele Köche raten zum Beispiel davon ab, Rühreier vor dem Garen schon zu salzen. Ihrer Theorie nach würde dies zu festen und trockenen Rühreiern führen. Die Experten von Serious Eats haben das Ganze einmal ausgetestet und genau das Gegenteil festgestellt: Das vorherige Salzen wirkt wie ein Puffer zwischen den Protein-Ketten im Ei und verhindert, dass diese zu feste Verbindungen schließen. Das Ergebnis: herrlich zartes Rührei, das seine Feuchtigkeit beibehält. Zudem kann ein Spritzer Milch oder Sahne nicht schaden, um ein schön cremiges Rührei zu erhalten. Weitere feste Zutaten wie Tomatenstücke oder Pilze sollten vorher gut abgetropft bzw. angebraten werden, damit sie das Rührei nicht verwässern.

Die überraschende Geheimzutat

So ein Rührei ist ganz schnell zubereitet: Eier in einer kleinen Schüssel aufschlagen, etwas Salz und Pfeffer hinzu, einen Spritzer Milch hinein und ab in die nicht zu heiße Pfanne. Doch halt – nicht so schnell! Denn die Food-Bloggerin Claire Thomas macht das ein bisschen anders. Den Tipp hat sie sich bei ihrer Tante Ree abgeschaut: 2 Esslöffel Orangensaft geben dem Rührei eine leicht süßsaure Note, ohne dabei irritierend nach Orange zu schmecken. Sie legt ihren Lesern absolut ans Herz, dieses zunächst etwas verrückt klingende Rezept auszuprobieren. Zusätzlich kommt noch etwas saure Sahne in die Mischung und dann geht’s ab in die Pfanne. Anstatt der sauren Sahne kannst Du auch Crème fraîche verwenden. Der australische Koch Gordon Ramsay gibt diese am liebsten erst am Ende zu den Rühreiern, um die Masse etwas abzukühlen.

Manchmal ist es wirklich erstaunlich, mit welchen Zutaten man klassischen Rezepten noch mal eine ganz besondere Note verleihen kann. Und wie praktisch, dass Orangensaft eh zu einem klassischen Frühstück dazu gehört, und somit keine unnötigen Reste entstehen: wirklich clever! Wenn Du gerne Eier zum Frühstück verspeist, haben wir hier auch noch ein leckeres Rezept für gebackene Eier in Avocadohälften für Dich.

Bildquelle: iStock/OksanaKiian, iStock/&#169 Robyn Mackenzie

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