Pasta!

Nudeln selber machen: Genießen wie bei Mamma

Bei Spaghetti, Tagliatelle, Rigatoni und Co. geht Dir so richtig das Herz auf? Ohne Nudeln hätte alles gar keinen Sinn? Dann bist Du genau die richtige Kandidatin für Pasta Made by you. Nudeln selber machen ist gar nicht so schwer, wie viele annehmen. Alles, was Du brauchst, sind eine handvoll Zutaten und etwas Muskelkraft. Wir zeigen Dir, wie Du Nudeln selber machen kannst, die jede gekaufte Pasta kulinarisch in den Schatten stellen.

Ein dampfender Teller Pasta mit einer einer pfiffigen Walnuß-Sahnesoße mit Zitrone ist an sich schon ein absolutes Highlight. Wenn dazu auch noch die Pasta frisch gemacht ist, wird aus dem Highlight ein unvergessliches Gedicht. Nudeln selber machen ist kein Hexenwerk, alles, was Du brauchst, sind eine Handvoll Zutaten, ein Nudelholz und Deine Hände. Die richtige Menge für das Grundrezept kannst Du Dir ganz einfach merken und so ganz individuell anpassen: Pro Portion rechnest Du mit 100 Gramm Mehl oder einem Gemisch aus Mehl und Hartweizengrieß und einem Ei. Stell noch eine Flasche Olivenöl und ein bisschen Salz bereit und schon hast Du alle Zutaten beisammen, die Du brauchst, um Nudeln selber machen zu können. Nun ist es endlich soweit, das Projekt „Nudeln selber machen“ kann starten. Damit auch alles glatt läuft, bereitest Du aus Deinen Zutaten einen Nudelteig zu, der schön griffig ist. Gib Dein Mehl-Grieß-Gemisch auf Deine saubere Arbeitsplatte und forme in der Mitte eine Vertiefung für die Eier. Verfeinere Deinen Nudelteig noch mit einer Prise Salz und ein paar Tropfen Olivenöl und schon kann es losgehen, denn jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit! Mit einer Teigkarte oder einer Gabel mischt Du Deine Zutaten zuerst grob zusammen. Dann ist Muskelkraft angesagt, denn wer Nudeln selber machen möchte, braucht kein Workout mehr. Den meisten Handmixern geht beim Kneten des sehr zähen Nudelteiges schnell die Luft aus, daher helfen sie Dir nur für kurze Zeit. Für etwa 20 Minuten knetest Du Deinen Teig, bis sich alle Zutaten gleichmäßig vermengt haben und Du Dich über trainierte Oberarme freuen kannst. Wer arbeitet, darf auch mal Pause machen: Wickle Deinen Teig in Klarsichtfolie ein, dann könnt ihr beide eine halbe Stunde relaxen.

Various types of pasta

Schnapp Dir Mehl und Eier und schon kannst Du Nudeln selber machen

Alle wieder entspannt? Zücke Dein Nudelholz und bemehle Deine Arbeitsfläche, denn jetzt verwandelst Du Deinen Teigklumpen in köstliche Bandnudeln, gefüllte Ravioli oder dünne Spaghetti. Dazu rollst Du den Teig schön dünn aus, arbeite Dich am besten Portionsweise vor und lasse derweil den übrigen Teig in der Frischhaltefolie ruhen, so trocknet er nicht aus. Für lange Bandnudeln schlägst Du den Teig vorsichtig ein und schneidest mit einem scharfen, glatten Messer Bandnudeln in der gewünschten Breite. Wenn Du Nudeln selber machen möchtest, die noch gefüllt werden sollen, dann hilft Dir ein Trinkglas mit einem Durchmesser von etwa sechs bis acht Zentimetern weiter, damit stichst Du perfekte Kreise aus, die Grundlage für Ravioli. Einen Klecks Füllung in die Mitte, zusammenklappen, Ränder andrücken, fertig sind verführerische gefüllte Nudeln. Für Spaghetti und Co. kommst Du um zusätzliche Hilfsmittel allerdings nicht herum: Eine Nudelmaschine mit Spaghettiaufsatz muss her. Wer Nudeln macht, muss sie auch kochen. Klar sind frische Nudeln viel schneller gar als ihre staubtrockenen Kollegen. Du brauchst sie daher nur für wenige Minuten im kochenden Wasser baden und schon kannst Du mit ihnen Deine liebsten Nudelgerichte zaubern. Wie Du die Nudeln perfekt kochst, erfährst Du hier:

Nudeln selber machen oder selber machen lassen: Nudelmaschinen

Wenn Dich das hochansteckende Nudelfieber gepackt hat und Du auch an Tagen mit weniger Zeit nicht auf frische, selbstgemachte Nudeln verzichten möchtest, ist eine Nudelmaschine eine nützliche Anschaffung. Sie nimmt Dir jede Menge Arbeit ab und sorgt dafür, dass Du im Handumdrehen Nudeln selber machen kannst. Es gibt Nudelmaschinen, die nicht nur den Teig für Dich platt walzen und in die gewünschte Form bringen, sondern Dir auch das schweißtreibende Mischen und Kneten Deines Nudelteiges ersparen. Diese teuren Profigeräte verlangen jedoch auch nach mehr Platz in der Küche. Eine günstigere und sehr zuverlässige Variante ist die klassische, italienische Nudelmaschine mit Handkurbel und verschiedenen Aufsätzen, so dass Du ganz unterschiedliche Nudeln selber machen kannst. Wenn Du um das Kneten schon nicht herum kommst, dann übernimmt die Nudelmaschine zumindest das Walzen Deines Nudelteiges, bringt ihn auf die richtige Stärke und verleiht ihm die gewünschte Form.

Fröhliche Farbenspiele: Kunterbunte Nudeln selber machen

Du magst es gern bunt und fröhlich, auch auf Deinem Teller? Kein Problem, Du kannst auch farbenfrohe Nudeln selber machen. Egal, ob Du Deinen Liebsten grüne Nudeln mit einer knallroten Tomatensoße kredenzen möchtest oder mit sonnengelben Nudeln und farbintensivem Gemüse einen erfrischenden Sommersalat zauberst, mit ein paar Tricks kannst Du ganz einfach bunte Nudeln selber machen. Knallgrüne Nudeln für vier Personen bekommst Du beispielsweise, indem Du einfach zwei bis drei Esslöffel pürierten Spinat in Deinen Nudelteig gibst. Damit es so richtig feuerrot von Deinem Teller leuchtet, hilft Dir das gute alte Tomatenmark weiter, das in fast jeder Kühlschranktür zu finden ist. Je mehr Tomatenmark Du zum Teig gibst, desto farbintensiver wird er natürlich. Für vier Portionen bist Du mit etwa drei Esslöffeln gut dabei. Du kannst auch schwarze Nudeln selber machen, dazu braucht es allerdings die pechschwarze Tinte eines Tintenfisches. Verzage nicht, Du musst dafür nicht mit dem vielarmigen Wesen diskutieren. Du bekommst Sepiatinte meist auf Bestellung im Feinkostladen oder beim Fischhändler, für vier Portionen sind kaufst Du zehn Gramm. Etwas einfacher hast Du es, wenn Du gelbe Nudeln selber machen möchtest. Dafür nimmst Du am besten einen Teelöffel farbintensiven Kurkuma, eines der Standardgewürze für jedes Currypulver. Ganz fein und extravagant werden Deine Nudeln natürlich, wenn Du statt Kurkuma eine Prise des luxuriösen Safrans verwendest. Du kannst Dich für keine Farbe entscheiden? Natürlich kannst Du Deinen Nudelteig auch portionieren und unterschiedlich einfärben, so dass Du einen bunten Farbmix auf dem Teller hast.

Nudeln selber machen und aufbewahren

Egal, ob dünn, dick, lang, kurz oder platt, wenn Du nicht alle Nudeln auf einmal essen möchtest, muss Deine Pasta trocknen, damit Du sie gut aufbewahren kannst. Je nach Nudelsorte und Platz hast Du ganz unterschiedliche Möglichkeiten: Wenn Du lange Nudeln trocknen willst, kannst Du entweder mehrere Nudeln zu kleinen, lockeren Nestern zusammenrollen oder sie einzeln über einen Besenstiel hängen. Der lange Stiel des borstigen Zeitgenossen hat nämlich einen hervorragenden Durchmesser, um Pasta zu trocknen. Zur Sicherheit solltest Du ihm vorher vielleicht eine ordentliche Abreibung verpassen und ihn gründlich reinigen. Nudelnester und auch kleine, kurze Nudeln lässt Du auf einem leicht bemehlten Baumwolltuch trocknen. Nudeln sind eines der klassischen Vorratsgerichte, die sich lange halten. Die meisten Nudeln aus dem Supermarkt enthalten jedoch ausschließlich Hartweizengrieß und Wasser und kein Ei. Daher solltest Du Deine frischen, selbst gemachten Nudeln schnell aufbrauchen. Frierst Du sie allerdings ein, kannst Du Nudeln selber machen, so viel Du willst, und sie bequem aufbewahren.

Nichts geht über selbstgemachte Pasta! Da Du nicht viel mehr brauchst als Mehl und Ei, kannst Du Deine italienischen Lieblinge eigentlich immer selbst zubereiten. Wozu also noch die fertige Pasta aus dem Supermarkt kaufen? Nudeln selber machen ist nicht viel teurer, als ihre industriell hergestellten Geschwister mit dem Barcode über den Scanner rutschen zu lassen. Da Deine eigenen Nudeln gleich doppelt gut schmecken, eignen sie sich hervorragend zum Verschenken, Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Fülle sie in ein schönes, hohes Aufbewahrungsglas, das Du mit würzig-fruchtiger Tomatensoße in einem Einmachglas kombinierst und begeistere Deine Liebsten mit einem selbst gemachten Geschenk, das sie auf kulinarische Höhenflüge schicken wird. Wer weiß, vielleicht wollen sie dann auch Nudeln selber machen? Also ran an das Nudelholz!

Bildquelle: THINKSTOCK / AlexPro9500

Kommentare (7)

  • Ich Held, ist ja voll logisch, dass man zum Beispiel Band Nudeln selber machen kann, auch wenn man keine Nudelmaschine zuhause hat. Ich wollte das nämlich schon lange mal ausprobieren, aber nicht gleich so ein teures Gerät dafür kaufen.

  • Ich habe diese Anleitung hier genommen um endlich mal Nudeln selber zu machen. Ich bin hin und wech, die schmecken echt viel besser als die gekauften Dinger. Allerdings wird das Nudeln selber machen wohl doch etwas für besondere Anlässe bleiben, das ist ja ohne Nudelmaschine und mit dem ganzen Rumgeknete doch recht aufwändig.

  • Früher habe ich immer gedacht, dass Nudeln selber machen total schwer ist, aber seit ich mir eine Nudelmaschine zugelegt habe, die den Teig für mich wälzt, finde ich es total einfach. Vor kurzem habe ich auch mal Nudeln eingefärbt mit Tomatenmark, das sah total super aus und hat auch so geschmeckt.

  • Ich habe auch mal versucht, Nudeln selber zu machen, aber es ist nicht so wirklich gut geworden. Seither greife ich dann doch lieber auf die gekaufte Version zurück, geht schneller und schmeckt auch gut. Aber ich habe echt Respekt vor jedem, der Nudeln selber machen kann.

  • Ich habe es getan! Meine Nudeln waren zwar nicht die Schönsten, aber soooo lecker! Und es stimmt, man muss beim Nudeln selber machen tatsächlich viel kneten, ist schon ein echtes Arm-Workout. Ich werde es auf jeden Fall öfter machen!

  • ich hätte auch nicht gedacht, dass Nudeln selber machen so einfach ist! Bisher habe ich mich noch nicht daran versucht, außer bei Maultaschen, aber vielleicht probiere ich bald auch mal andere Pasta aus.

  • Wie einfach man Nudeln selber machen kann! Hätte ich gar nicht gedacht. Bin immer davon ausgegangen, dass selbstgemachte Nudeln immer mit einem riesigen Aufwand verbunden sind und ich mit meiner kleinen Küche damit völlig überfordert wäre. Der Nudel selber machen-Artikel hat mich jedoch vom Gegenteil überzeugt. Danke!