Trend-Frühstück

4 gute (!) Gründe für Porridge

Meike Leyerleam 25.01.2016 um 15:30 Uhr

Kaum ein Instagram-Food-Account, der im Moment ohne Fotos von Porridge auskommt, kein Foodblogger, der kein Rezept für den britischen Frühstücksklassiker hervorbringt: Porridge ist, da muss man den alten Wortwitz bemühen, in aller Munde. Doch warum wird der Haferbrei gerade jetzt zum Trend? Und was kann das als Superfood gefeierte Frühstück wirklich? Wir haben hinter die Kulissen geschaut – und vier wirklich überzeugende Argumente für Porridge gefunden!

1. Schnell, schneller Porridge

Morgens zählt jede Minute, dafür haben wir vollstes Verständnis. Das eine oder andere Mal die Snooze-Taste bemühen, dann schnell duschen, stylen und ab zur Arbeit – und genau hier müssen wir laut „STOPP!“ rufen. Denn das Frühstück auszulassen ist eine ganz schlechte Idee, dass zeigen diverse medizinische Studien. Wer nicht frühstückt, dem fehlt Energie und der tappt schneller in die Heißhungerfalle. Es lohnt sich also, sich Zeit für die erste Mahlzeit des Tages zu nehmen. Hier kommt der Porridge ins Spiel. Denn auch wenn es im ersten Moment scheint, als würde es sich widersprechen, dass ein Frühstück, das man erstmal kochen muss, schnell geht, können wir versichern, dass der Haferbrei wirklich in wenigen Minuten zubereitet ist: Einfach Milch oder Wasser aufkochen, die Haferflocken hineingeben und das Ganze einige Minuten quellen lassen, bis der Porridge eine schöne Konsistenz hat.

 

Die Zeit kann man übrigens wunderbar nutzen, um sich über das Outfit des Tages Gedanken zu machen oder die Frisur in Form zu bringen. Mit Zucker, Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup kann man dem Porridge die nötige Süße verleihen, mit Butter oder Sahne kann man ihm noch etwas mehr Cremigkeit verleihen (muss man aber nicht). Noch ein kleiner Tipp für alle, die morgens wirklich gar keine Zeit finden, Porridge zu kochen: Overnight Oats werden fast genauso gehypt wie Porridge und lassen sich wunderbar am Abend vorher zubereiten: Für eine Portion einfach sechs Esslöffel Haferflocken in 130 ml Wasser, Milch oder Joghurt einweichen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Morgen dann mit frischen Früchten genießen – zu Hause oder bei der Arbeit.

2. Abwechslungsreich ist sein zweiter Vorname!

Okay, es klingt vielleicht nicht gerade aufregend, jeden Tag Haferflocken mit Milch zu frühstücken. Doch der Porridge ist für Foodies das, was eine leere Leinwand für einen Künstler ist, die Quelle der Inspiration. Denn da die beiden Hauptzutaten eher schlicht sind, bilden sie die ideale Grundlage für aufregende Kreationen und köstliche Kombinationen. Frisches Obst, hausgemachtes Fruchtmus, Nüsse, Chia Samen, verschieden Gewürze wie beispielsweise Zimt oder eine Prise Muskat, Trockenfrüchte oder auch herzhafte Varianten – erlaubt ist, was schmeckt! So kommt garantiert keine Langeweile auf und der Porridge hat jeden Tag aufs Neue die Chance, sich zum echten Lieblingsessen zu entwickeln. Veganer können sich übrigens über jede Menge Kreationen freuen, die zu ihrem Ernährungsstil passen, denn Porridge lässt sich auch wunderbar mit Wasser oder Sojamilch zubereiten.

Porridge mit Bananen, Erdbeeren und Cocos-Chips

Porridge ist nicht nur lecker und gesund, er macht auch optisch einiges her!

3. Porridge: Nicht nur lecker, sondern auch gesund

Dass Porridge durch die vielen unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten köstlich und abwechslungsreich ist, macht ihn noch lange nicht zum Food-Trend. In Zeiten, in denen #cleaneating und Fitness nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch im realen Leben immer wichtiger werden, muss Essen mehr können – Superfood ist hier das Stichwort. Haferflocken können es mit Chia Samen, Amaranth, Quinoa und Co. aber locker aufnehmen, wenn es um die Inhaltsstoffe geht, daher darf sich auch der Porridge über die Auszeichnung Superfood freuen. Er enthält nämlich jede Menge Eiweiß (rund 15 Prozent), ungesättigte Fettsäuren und dazu noch reichlich Ballaststoffe. Dazu gesellen sich Zink, Eisen, die Vitamine B1, B6 und E sowie Magnesium und sorgen für ein Rundum-Sorglos-Paket. Dem im Hafer – und damit auch im Porridge – enthaltenen Beta-Glucan wird außerdem von Experten nachgesagt, den Cholesterinspiegel zu senken. Klingt ziemlich gesund, dieser Porridge, stimmt‘s? Ist er auch!

4. Porridge ist der ideale Start in den Tag

Die guten Inhalts- und Nährstoffe sind eigentlich schon Grund genug, dem Porridge eine Dauerkarte für den eigenen Speiseplan zu überreichen, doch es gibt noch ein weiteres, überzeugendes Argument (das vor allem diejenigen anspricht, die auf ihre Figur achten möchten): Haferflocken, ihres Zeichen Hauptzutat von Porridge, haben einen Kohlehydratanteil von 70 Prozent. Klingt jetzt erstmal danach, sie ganz weit nach hinten in den Küchenschrank zu verbannen, ist in Wahrheit aber ein Grund, sie ganz weit nach vorne zu holen. Denn aufgrund dieser vielen Kohlenhydrate macht Porridge sehr lange satt. Zudem steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Frühstück nur langsam wieder an, was die Gefahr von Heißhungerattacken deutlich verringert.

Gesund, lecker, abwechslungsreich, lange sättigend: Gäbe es eine Checkliste mit Dingen, die ein Frühstück erfüllen muss, Porridge würde alle Hürden mit Bravour nehmen. Und wer das schafft, der darf auch gut und gerne ein Foodtrend werden – im Idealfall sogar ein Trend, der bleibt. Also nichts wie ran an Kochtopf und Müslischale, ab sofort gibt es Porridge und zwar ständig!

Bildquelle: iStock/Jasmina81

Kommentar (1)

  • Meike Leyerle am 25.01.2016 um 14:42 Uhr

    Bist Du Fan des Trend-Frühstücks Porridge?