Mehr als Soße!

Finde das perfekte Salatdressing

Meike Leyerleam 10.12.2015 um 17:52 Uhr

Was wären knackige, frische Salate ohne das richtige Salatdressing? Richtig, einfach nur Grünzeug. Aber mit Essig, Öl, Joghurt und vielen frischen Kräutern und Gewürzen kannst Du Deinem Salat – egal, für welchen Du Dich entscheidest – das gewisse Etwas geben. Salatdressing ist allerdings nicht gleich Salatdressing – die Mischung macht’s! Und wir verraten Dir, wie Dir die ideale Mischung gelingt…

Welches Salatdressing am besten zu Deiner gesunden Mahlzeit passt, entscheidet vor allem Dein Geschmack. Die Auswahl ist dabei riesig: Salatdressing mit Joghurt, ein schlichtes Salatdressing aus Essig und Öl, eine Himbeervinaigrette oder ein Salatdressing mit scharfem Dijon-Senf und süßem Honig – erlaubt ist, was Dir schmeckt! Gerade zu grünen Blattsalaten wie Feldsalat, Eisberg- oder Kopfsalat sowie Lollo Rosso passen alle Sorten von Salatdressing. Du kannst sie dabei ganz individuell aufpeppen. Zum Feldsalat passt beispielsweise ein cremiges Joghurtdressing, das Du mit frischen, selbst gemachten Croutôns und angebratenen Speckwürfeln garnierst. Zum Chinakohl passt ein fruchtiges Dressing ganz wunderbar – wenn Du dann noch frische Orangenstücke dazu gibst, hast Du mit wenigen Handgriffen und noch weniger Zutaten ein kulinarisches und optisches Highlight gezaubert.

Zutaten für ein Salatdressing

Mit den richtigen Zutaten gelingt Dir garantiert ein perfektes Salatdressing!

Das Wort Dressing stammt übrigens aus dem Englischen und kann vielerlei Bedeutungen haben (Zubereitung, aber auch Dekoration oder Verkleidung). In der Küchensprache wird Dressing in den USA ganz allgemein für verschiedene Soßen und Dips verwendet. Daher wird, wenn von einem Salatdressing die Rede ist, zwischen unterschiedlichen Sorten (beispielsweise French Dressing, oder Italian Dressing) differenziert, sodass jeder Feinschmecker weiß, welche Salatsoße gemeint ist. Im Deutschen Sprachgebrauch hat sich statt der genauen Unterscheidung einzelner Soßen der Begriff Salatdressing (oder auch Salatsoße) durchgesetzt. Letzten Endes ist es aber auch egal, wie man es nennt, die Hauptsache ist doch, dass das Salatdressing lecker ist!

Salatdressing: Die Klassiker

Wenn es einen Dauerbrenner unter den Salatsoßen gibt, dann ist es die Vinaigrette – auch bekannt als Essig-Öl-Dressing. Dafür wird zunächst eine Prise Salz in Essig oder Zitronensaft aufgelöst und diese Mischung dann mit Öl vermengt. Dabei wird nicht gespart, denn Essig und Öl sollten im Verhältnis 1:3 stehen, damit das Salatdressing richtig lecker wird und die ideale Konsistenz bekommt. Um alle Zutaten miteinander zu verbinden, wird das Gemisch nun mit einem Schneebesen aufgeschlagen, bis eine Emulsion entsteht. Diese wird je nach Geschmack mit Pfeffer, Knoblauch, fein gehackten Zwiebeln sowie frischen Kräutern und Gewürzen abgeschmeckt und dann mit dem Salat vereint. Soll das Salatdressing lieber cremig sein, kann man statt Essig und Öl auch Milchprodukte als Basis verwenden. Besonders beliebt sind Mayonnaise, Joghurt und Crème fraîche beziehungsweise Saure Sahne. Sie können nach Belieben mit Zitronensaft, Essig, Öl, Senf, Salz, Pfeffer und Kräutern abgeschmeckt werden. Ein cremiges Salatdressing ist besonders weit verbreitet: das Dressing Sylter Art. Für diesen Klassiker der Deutschen Küche wird Saure Sahne mit Joghurt, gehacktem Knoblauch, frischem Dill, Petersilie, Öl sowie Essig vermengt und anschließend mit Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt. Ob das Dressing tatsächlich auf der Insel Sylt erfunden wurde, ist übrigens nicht mehr zweifelsfrei nachzuvollziehen – aber das tut dem Geschmack zum Glück keinen Abbruch. Apropos Geschmack: Da ein Salatdressing in aller Regel aus wenigen Zutaten besteht, ist deren Qualität besonders wichtig. Gerade beim Öl sollte man nicht sparen, denn ein hochwertiges Öl veredelt mit seiner Finesse garantiert jedes Salatdressing. Gleiches gilt natürlich auch für Essig und Senf, die der Soße einen ganz eigenen Dreh verleihen können.

Salatdressing aus den USA

Nicht nur der Begriff Dressing kommt aus den USA, die amerikanische Küche hat auch jede Menge Salatsoßen hervorgebracht. Zum Beispiel das French Dressing, für das Ketchup (oder Tomatenmark) und Mayonnaise vermengt und anschließend mit Gewürzen abgeschmeckt wird. Hier herrscht übrigens akute Verwechslungsgefahr, denn einige Feinschmecker verwenden den Begriff French Dressing (fälschlicherweise) als englisches Synonym für die Vinaigrette. Keinerlei Verwechslung droht hingegen beim amerikanischen Klassiker und Dauerbrenner Caesars Dressing: Hier werden Eigelb, Worcestestersauce, Zitronensaft, fein gehackter Knoblauch sowie Salz und Pfeffer zu einem der wohl bekanntesten Salatdressings überhaupt zusammengebracht. Traditionell wird das Caesars Dressing natürlich zum Caesars Salad serviert, dessen Grundrezept aus Römersalat, Croûtons und grob gehobeltem Parmesan besteht. Je nach Rezept werden in den Salat oder das Dressing noch fein gehackte beziehungsweise pürierte Sardellenfilets, Avocado, Garnelen oder Hühnerbrustfilets gemischt – das ist aber kein Muss.

Sowohl die klassischen Salatsoßen als auch die Dressings der amerikanischen Küche sind aber natürlich nicht in Stein gemeißelt – sie lassen sich alle beliebig variieren und aufpeppen, jeder Koch hat vermutlich ein ganz eigenes Lieblingsrezept für sein perfektes Salatdressing. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Honig-Senf-Dressing, einer fruchtigen Vinaigrette oder einem italienischen Essig-Öl-Mix aus Olivenöl und aromatischen Aceto balsamico? Jede Menge Ideen und Anregungen für ein wirklich leckeres Salatdressing haben wir hier für Dich zusammengestellt:


Egal, für welches der vielen Rezepte Du Dich entscheidest, eines steht von vorneherein fest: Du machst Deinen Salat damit zu etwas ganz Besonderem. Denn was ohne Salatdressing nur Grünzeug wäre, wird mit den Soßen zu einem unvergesslichen Genuss.

Bildquelle: iStock/Cleardesign1

Kommentar (1)

  • Welches Salatdressing ist Dein absoluter Favorit?