Abwechslung pur

Spaghettisalat: Pasta mal anders

Meike Leyerleam 07.01.2016 um 13:03 Uhr

Gefühlt kommt kein Partybuffet ohne einen Nudelsalat aus, gerne in der klassischen Version mit reichlich Mayonnaise, Erbsen und gewürfelter Fleischwurst. Das findest Du öde? Zu fettig? Nachvollziehbar, aber kein Grund, der Kombination aus Pasta und Salat keine Chance mehr zu geben. Denn wo der klassische Nudelsalat langweilig wird, springt der Spaghettisalat ein – und überrascht mit vielen leckeren Varianten, die garantiert jeden Partygast begeistern werden!

Spaghetti gehören in den meisten deutschen Küchen wohl zu den beliebtesten Pastasorten und der Nudelsalat ist sogar ein echter deutscher Klassiker. Was liegt da näher, als die beiden zu kombinieren und ein neues kulinarisches Highlight aus der Taufe zu heben? Und schon ist der Spaghettisalat entstanden – wie genau, wann und vor allem wer die Leckerei erfunden hat, ist allerdings nicht überliefert. Fakt ist jedoch, dass der Spaghettisalat mittlerweile ein gern gesehener Partygast geworden ist.

Spaghettisalat mit Gemüse

Spaghettisalat ist nicht gleich Spaghettisalat, es gibt unendlich viele Kreationen!

Dabei hat er nach und nach seinem Vorgänger, dem Nudelsalat, (fast) den Rang abgelaufen. Denn obwohl es auch für den Salatklassiker immer wieder neue, ausgefallene Kreationen gibt, hat er im Laufe der Jahre – eigentlich völlig zu Unrecht – ein leicht angestaubtes Image bekommen, er passt einfach nicht mehr so gut zur heutigen Esskultur. Anders sieht es beim Spaghettisalat aus, der sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Mit ihm verbinden viele Feinschmecker keine langweiligen Partys und keine mächtigen Mayonnaisedressings, stattdessen steht er für mediterrane Gastlichkeit und locker-leichten Genuss.

Spaghettisalat: Die Pasta macht den Salat

Bevor aus Spaghetti ein Spaghettisalat werden kann, müssen die Nudeln erst einmal gekocht werden. Dabei kann man wirklich nichts falsch machen: Einfach der Packungsanleitung folgen, die Pasta al dente kochen und anschließend gut abkühlen lassen, bevor die anderen Zutaten des Salats ins Spiel beziehungsweise die Salatschüssel kommen. Damit sie beim Abkühlen nicht so stark aneinanderkleben, gibt es einen einfachen Küchentrick: Etwas lauwarmes Olivenöl zu den Nudeln geben und alles gut miteinander vermengen. Zu viel Öl sollte man allerdings nicht verwenden, sonst sind sie später zu fettig und das Dressing kann sich nicht mehr so gut mit der Pasta verbinden. Ein bis zwei Esslöffel reichen je nach Menge der Nudeln bereits aus. Um sie später leichter servieren und essen zu können, kann man die Spaghetti vor dem Kochen übrigens einfach in mundgerechte Stücke brechen, das erleichtert die Arbeit mit dem Spaghettisalat. Allerdings geht dann auch das „Spaghettifeeling“ etwas verloren – wer mundgerechte Stücke möchte, könnte schließlich auch einfach andere Nudeln für den Salat verwenden.

Spaghettisalat von italienisch bis asiatisch

Wie bei einem Nudelsalat, der mit einer anderen Pastasorte hergestellt wird, setzt auch beim Spaghettisalat eigentlich nur die eigene Fantasie grenzen, welche Kombinationen möglich sind. Ein Klassiker ist sicherlich ein italienischer Spaghettisalat mit Cocktailtomaten, Rucola, frischem Basilikumpesto und – je nach Geschmack – gehobeltem Parmesan. Für Abwechslung sorgt beispielsweise diese Kreationen: ein asiatisch angehauchter Spaghettisalat mit Tofu und Garnelen, der mit einem Sojasaucen-Dressing, Ingwer und Koriander geschmacklich abgerundet wird. Das waren aber natürlich längst nicht alle Ideen: Wo die eigene Kochkreativität endet, fangen diese Spaghettisalat Rezepte nämlich erst an:

Es gibt immer einen Anlass für Spaghettisalat

Genau wie der Nudelsalat ist auch Spaghettisalat immer eine gute Wahl, wenn es gilt, ein abwechslungsreiches und leckeres Partybuffet zusammenzustellen, das möglichst viele Feinschmecker anspricht. Im Gegensatz zu anderen Partysalaten sollte der Spaghettisalat allerdings nicht zu früh vorbereitet werden. Saugen sich die Spaghetti mit Dressing voll, werden sie zu weich und der Salat verliert seinen kulinarischen Reiz. Im Sommer eignet sich ein Spaghettisalat übrigens auch wunderbar als Beilage zum Grillen. Apropos Sommer: Wenn das Thermometer die 30 Grad-Marke locker knackt und es eigentlich viel zu heiß ist, um irgendetwas Warmes zu sich zu nehmen, stellt der Spaghettisalat eine wunderbare Alternative zu klassischen Pastagerichten dar. Er kommt schließlich kalt daher und kann mit Begleitern wie Tomaten, Basilikum, gegrillter Hähnchenbrust und Co. eine erfrischende und trotzdem sättigende Mahlzeit sein.

Hol‘ schon mal die Salatschüssel raus, jetzt gibt es Spaghettisalat! Gründe dafür gibt es genug, immerhin ist er lecker, schnell zubereitet, abwechslungsreich und gesund. Worauf wartest Du also noch? Klicke Dich durch die vielen Kreationen, suche Dir Deinen Favoriten aus und zaubere schnell und einfach einen unvergleichlich guten Spaghettisalat.

Bildquelle: iStock/MarenWischnewski

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