Endlich ein Supermarkt ganz ohne Plastik

Alle, die sich schon immer gefragt haben, ob Salatgurken, Käse, Fleisch und Co. immer in Folie und Plastik eingeschweißt sein müssen, dürfen sich nun über ein neues Supermarkt Konzept freuen, das noch diesen Sommer in Berlin seine Premiere feiern wird. „Original Unverpackt“ nennt sich passenderweise der Supermarkt, der zeigt, dass es auch anders geht und auf Einwegverpackungen verzichtet.

Sara Wolf und Melina Glimbovski heißen die zwei Gründerinnen, die das Konzept von „Original Unverpackt“ entwickelt haben. Ihr Credo: Die vielen Einwegverpackungen, in denen im normalen Supermarkt alles von Gemüse über Käse bis hin zu Müsli verpackt ist, sind eigentlich überflüssig und produzieren letztlich nur Abfall. Tatsächlich kommt der deutsche Bundesbürger im Jahr durchschnittlich auf 250 Kilogramm Müll, ganze 16 Millionen Tonnen Verpackungsmüll landen allein bei uns jedes Jahr auf den Müllhalden. Die Idee der beiden Jungunternehmerinnen schlägt so große Wellen, dass sie selbst auf der anderen Seite des großen Teiches an Land schwappen und auf Nachhaltigkeit fokussierte Onlinemagazine wie Takepart und Upworthy über sie berichten. Es steckt also jede Menge Potential hinter dieser simplen aber genialen Idee.

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In den Supermarkt mit den eigenen Vorratsdosen? In Berlin ist das möglich!

„Original Unverpackt“: Wie ein verpackungsloser Supermarkt funktioniert

Nachhaltigkeit und Reduktion sind die zwei Schlagwörter, die sich das innovative Konzept in ganz großen Lettern auf die Fahnen geschrieben hat. Das Prinzip des kreativen Supermarkts ist ganz einfach: Statt Wegwerfbecher und Plastikfolien sind die Lebensmittel entweder unverpackt (schließlich kommen Gurken, Bananen und Co. mit einer ganz natürlichen Verpackung daher) oder werden in großen Spendersystemen gelagert. Jeder Kunde bringt sein eigenes Verpackungsmaterial mit: Ob Einmachgläser, Plastikdosen oder wiederverwendete PET-Flaschen, worin der Einkauf verpackt wird, entscheidest Du allein. Für den spontanen (oder auch vergesslichen) Shopper hält der Supermarkt Leihbehälter und recycelte Papiertüten bereit. Diese simple Idee hat gleich zwei geniale Vorteile: Der Verpackungsmüll für Deinen Einkauf entfällt komplett und Du kannst selbst entscheiden, ob Du 50, 200 oder vielleicht ganz genau 348 Gramm Käse brauchst. So bist Du endlich nicht mehr auf festgelegte Verpackungsgrößen angewiesen, von denen hinterher die Hälfte verdirbt, weil man die Mengen eigentlich gar nicht benötigt. Bei der Konzeptentwicklung haben Sara Wolf und Melina Glimbovski eng mit dem Gesundheitsamt zusammengearbeitet und so kann der Supermarkt ideale Hygieneanforderungen garantieren. Also: Vorratsdose einpacken und ab in die Startlöcher!

Jetzt müssen wir nur noch warten, bis der erste „Original Unverpackt“ Supermarkt seine Türen öffnet, dann heißt es endlich – zumindest erst einmal für die Berliner – umweltfreundlich und nachhaltig einkaufen. So macht Shoppen doch gleich viel mehr Spaß. Und wer Müll spart, muss ihn auch nicht so oft rausbringen.

Bildquelle: Thinkstock /


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