Kaffee trinken ohne schlechtes Gewissen

Koffeinjunkies können aufatmen, sich schon mal eine Tasse Kaffee einschenken und beruhigt zurück lehnen. Schon seit längerem wird in Wissenschaftlerkreisen gemunkelt, dass Kaffee trinken ein echtes Plus für die Gesundheit sein kann. Und tatsächlich: Täglich vier oder mehr Tassen Kaffee zu trinken kann das Risiko senken, an Nervenkrankheiten wie Multipler Sklerose zu erkranken.

In den letzten Jahren hat sich in der Gesundheitsforschung viel getan und auch das Kaffeetrinken zog durch seine Beliebtheit das Augemerk vieler Forscher auf sich. Seitdem hat man festgestellt, dass Kaffee trinken Herz und Nieren-Gefäße stärken kann und sogar dabei hilft, Diabetes und Krebs vorzubeugen. Nun ist noch ein weiterer Pluspunkt ans Licht gekommen. Im Detail vorgestellt wird er vom 18. Bis zum 25. April beim 67. Jahrestreffens der American Academy of Neurology (AAN) in Washington D.C. Das freut bestimmt auch jene Teilnehmer der Veranstaltung, die mit einem Becher Coffee to go in der Hand den Vorträgen lauschen. Ellen Mowry von der Johns Hopkins University School of Medicine ist eine der Wissenschaftlerinnen, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Kaffee trinken und Multipler Sklerose beschäftigt hat. Als Neurologin und Mitglied der American Academy of Neurology wird sie ihre Erkenntnisse auf der anstehenden Jahrestagung im April genauer vorstellen.

Kaffee trinken als Kampf gegen MS

Hoch die Tassen! Kaffee trinken kann Multiple Sklerose vorbeugen. Prost Kaffee!

Viel Kaffee trinken stärkt die Nerven

In einer Pressemitteilung der AAN äußerte sie sich bereits jetzt über ihre Forschungsergebnisse: „Die Aufnahme von Koffein wurde mit einem verringerten Risiko für Parkinson und Alzheimer in Verbindung gebracht […] Unsere Studie zeigt, dass Kaffeegenuss ebenfalls gegen Multiple Sklerose schützen könnte, was die Annahme stützt, dass der Wirkstoff eine schützende Wirkung auf das Gehirn haben könnte.“ Im Fokus ihrer Untersuchung standen zwei Studien aus Schweden und den USA, die zusammen den Kaffeekonsum mehrerer tausend MS-Patienten sowie gesunder Menschen erfassten. Während die schwedischen Probanden pro Tag mindestens sechs Tassen Kaffee trinken durften, waren es bei der US-amerikanischen Studie durchschnittlich vier Tassen, die täglich genossen wurden. Das Ergebnis beider Studien: Menschen, die viel Kaffee trinken, haben ein eineinhalbfach geringeres Risiko, an der Nervenkrankheit Multiple Sklerose zu erkranken. Für Ellen Mowry ergibt sich daraus ein weiterer Forschungsauftrag: Die Wirkung von Koffein bei akuter Multipler Sklerose muss genauer erforscht werden, um zu untersuchen, ob regelmäßiges Kaffee trinken auch akute Schübe abschwächen und die Degeneration der Nerven gehemmt oder gar gestoppt werden kann.

Wer von dem schwarzen Gold einfach nicht genug bekommen kann, hat jetzt Grund zur Freude: Kaffee trinken macht nicht nur kurzfristig wach, auf die Dauer kann sich ein hoher Kaffeekonsum durchaus positiv auf den Körper auswirken und gerade die Nerven im Gehirn unterstützen. Viel Kaffee zu trinken verringert den Ergebnissen nach das Risiko, an Nervenkrankheiten wie Multipler Sklerose zu erkranken. Da kann man sich doch die Tasse Kaffee am Morgen gleich viel besser schmecken lassen. Und die danach, und die danach…

Bildquelle: Massonstock/iStock


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