Osterplätzchen

Die Osterzeit ist schon lange nicht mehr nur die Zeit der bunten Eier und der leckeren Osterhasen aus Schokolade. Schon seit einer ganzen Weile setzt sich an diesem ursprünglich christlichen Feiertag ein schmackhafter Trend durch, den Du oft nur aus der kalten Jahreszeit kennst: Das Plätzchenbacken! Osterplätzchen sind neben dem traditionellen Osterbrot ein absolutes Muss auf jedem liebevoll dekorierten Ostertisch. So zauberst auch Du viele süße Osterplätzchen, die nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch die Frische auf den Tisch zaubern!

In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei – Der Klassiker von Rolf Zuckowski macht vor allem in der vorweihnachtlichen Zeit Lust auf leckere Kreationen aus dem Backofen. Doch nicht nur zu Weihnachten kannst Du schmackhaftes Backwerk in den interessantesten Formen zaubern, sondern auch zu Ostern! Süße Osterplätzchen in Form von Hasen, Eiern, Küken uns Co. sind nicht nur eine verführerische Bereicherung für alle Osternester, sondern auch eine schöne Deko-Idee für Deinen selbst geschmückten Osterstrauß. Unsere frühlingshaften Backkreationen mit Schlappohren, Schnäbeln und Blümchen lassen somit nicht nur Dein Herz höher schlagen, sondern werden Dir auch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Also ran an die Ausstechförmchen!

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Du kannst Osterplätzchen zuckersüß verzieren

Osterplätzchen: Der Klassiker aus Mürbeteig

Wie auch in der Weihnachtszeit gehören auch an Ostern vor allem Plätzchen aus einfachem Mürbeteig zu den Klassikern auf dem Backblech. Für den perfekten Teig benötigst Du Mehl, Zucker, Eier, Salz, Backpulver und etwas Butter. Alle Zutaten bis auf die Butter musst Du in einer normalen Rührschüssel vermengen. Anschließend gibst Du noch die kalte Butter zu der Masse und lässt den Mürbeteig für Deine Osterplätzchen noch einige Zeit gehen. Nach der Ruhezeit musst Du den fertigen Teig nur noch auf einer bemehlten Fläche ausrollen und schon kommen die Ausstechförmchen zum Einsatz. Wenn Du Hasen, Eier, Küken und Co. soweit ausgestochen hast, kommen sie auf ein Blech, das mit Backpapier ausgelegt ist. Danach landen Deine leckeren Osterplätzchen nur für etwa fünf bis zehn Minuten im Ofen. Wie auch in der Vorweihnachtszeit kommt nach dem Abkühlen der beste Teil am Backen: das Dekorieren! Traditionell werden Osterplätzchen mit leckerem Zuckerguss verziert. Dafür musst Du einfach nur Puderzucker mit Zitronensaft und etwas warmem Wasser verrühren. Damit Deine Osterplätzchen besonders frisch und frühlingshaft aussehen, kannst Du je nach Bedarf auch ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazugeben, so erstrahlen Deine Häschen, Ostereier und Küken in warmen Sorbet-Tönen. Natürlich ist an dieser Stelle auch Kreativität gefragt, denn mit ein paar bunten Zuckerperlen, Herzchen und Sternchen kannst Du Deinen selbst gebackenen Osterplätzchen noch das gewisse Etwas verleihen.

Osterplätzchen: Gefüllte Leckereien

Für alle, denen die Klassiker unter den Osterplätzchen zu einfach sind, verbirgt sich hinter einer ausgefallenen Plätzchenfüllung vielleicht die perfekte Herausforderung in Sachen Backkunst. Die Basis für Deine schmackhaften Ostertaler, die jedes Deiner liebevoll gefüllten Osternester zu einem kulinarischen Highlight machen werden, ist häufig ein klassischer Mürbeteig, der beispielsweise noch mit etwas frischer Zitronen- oder Orangenschale oder auch etwas Mark einer Vanilleschote aufgepeppt werden kann. Beim Ausstechen der Osterplätzchen hast Du selbstverständlich die freie Wahl, ob Du lieber traditionelle runde Taler möchtest, oder doch lieber genüsslich in einen knusprigen Hasen aus Mürbeteig beißen möchtest. In jedem Fall müssen die rohen Plätzchen nach dem Ausstechen für einige Minuten in den Ofen. In der Zwischenzeit kannst Du mit ein paar einfachen Handgriffen eine sehr leckere und frische Füllung für Deine Osterplätzchen zaubern. Für alle Freunde der cremigen Geschmackserlebnisse dürfte eine frische Creme aus Beeren und Schmand wohl die perfekte Osterleckerei sein. Für diese fruchtige Füllung musst Du zu Begin die Beeren Deiner Wahl, egal ob frisch oder aus der Tiefkühltruhe, erst einmal pürieren. Danach weichst Du Gelatineplatten in Wasser ein und vermengst sie dann anschließend mit dem Püree, Schmand und Zucker. Das Ganze kommt anschließend in einen Spritzbeutel und wird dann auf eines der erkalteten Osterplätzchen aufgetragen. Zum Schluss kommt der zweite Plätzchen-Rohling als Deckel drauf. Wenn Du möchtest, kannst Du Deine gefüllten Osterplätzchen dann noch mit Zucker, Puderzucker oder auch essbarer Dekoration verzieren. Für alle, die keine Vorliebe für eine cremige Füllung haben, gibt es jedoch noch viele andere leckere Alternativen aus fruchtigen Aufstrichen oder Marmeladen.


Osterplätzchen: Aus Marzipan süße Möhrchen zaubern

Wenn Du Deine Osterplätzchen besonders künstlerisch wertvoll verzieren möchtest, dann sollte sich auf Deiner Zutatenliste auf jeden Fall jede Menge Marzipan finden, denn aus dieser süßen Masse kannst Du alles formen, was Dein Herz begehrt. Wie wäre es denn zum Beispiel mit leckeren Möhren, die Deine Osterplätzchen nicht nur zu einem echten Hingucker machen, sondern auch noch gut schmecken? Damit Du die perfekte Karotte auf Deine Plätzchenkreationen zaubern kannst, brauchst Du neben Marzipanrohmasse und Puderzucker noch grüne und orangefarbene Lebensmittelfarbe. Zuerst teilst Du einen kleinen Teil des Marzipans für das Möhrengrün ab und vermengst es mit etwas Puderzucker und der grünen Farbe. Das Gleiche machst Du anschließend mit der restlichen Rohmasse für den Möhrenkörper. Danach formst Du die einzelnen Komponenten in die entsprechenden Formen und verbindest sie zu einer zuckersüßen, kleinen Mohrrübe. Damit Deine Kreationen problemlos auf Deinen selbst gebackenen Osterplätzchen halten, solltest Du sie entweder auf einen Guss oder einer Glasur anrichten. Natürlich kannst Du aus dem Marzipan auch kleine Küken, bunte Blumen oder zarte Schmetterlinge formen. In jedem Fall werden Deine Osterplätzchen so zu einem richtigen Highlight in den Osterkörbchen.

In vielen Familien fristen Osterplätzchen noch immer ein Schattendasein neben ihren weihnachtlichen Verwandten – doch damit ist jetzt Schluss! Mit ein paar einfachen Handgriffen und einigen dekorativen Ideen machen Deine selbst gemachten Osterplätzchen der traditionellen Weihnachtsbäckerei locker leckere Konkurrenz. Egal, ob mit cremiger Füllung oder schmackhaften Marzipanmöhren: Dank dieser süßen Osterplätzchen macht die Suche nach den Osternestern in diesem Jahr besonders viel Spaß!

Bildquelle: THINKSTOCK/oksix


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Was denkst du?

  • trudelamherd am 17.06.2015 um 07:24 Uhr

    Bei uns gibt es nur zu Weihnachtenplätzchen, Osterplätzchen kennt man hier in der Gegend gar nicht, soweit ich weiß. Aber die Idee finde ich schön und sie schmecken ja auch zu Ostern gut, nicht nur zu Weihnachten.

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  • NedStark am 30.03.2015 um 10:03 Uhr

    Ich glaube, ich entscheide mich für die gefüllten Osterplätzchen. Ich werd wohl am Gründonnerstag backen, die Osterplätzchen dürften sich in einer Keksdose dann ja locker bis zum Wochenende halten, oder was meint ihr?

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  • BobbySinger am 23.03.2015 um 11:48 Uhr

    Oooch, das sind ja putzige Osterplätzchen. Ich wollte dieses Jahr auch welche machen und die Kinder können die dann dekorieren. Das wird zwar eine Riesensauerei, aber was solls, gehört halt dazu 😉

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  • sheila_loves am 19.03.2015 um 09:57 Uhr

    Von Osterplätzchen habe ich noch nie gehört, ich kenne Plätzchen nur an Weihnachten. Aber warum sollte man nicht auch an Ostern welche backen, ist ja schließlich auch ein großes Fest. Schöne Idee, vielleicht probiere ich das dieses Jahr mal aus!

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