Heute ist Beth Ditto eine von Modezar Karl Lagerfeld bewunderte Stilikone und eine echte Powerfrau, die mit ihrer wuchtigen Stimme die Konzertsäle der Welt füllt. Doch das war nicht immer so. In ihrem neuen Buch gibt sie nun erschütternde Details über ihre Kindheit preis.
Hat nun ihre Liebe gefunden: Beth Ditto mit ihrer Freundin Kristin Ogata
So schildert Beth Ditto unter anderem, wie sie von frühester Jugend an von ihrem Onkel missbraucht wurde. „Jedes Mal, wenn wir alleine waren, hatte er seine Hände überall an mir. In meiner Unterhose, unter meinem Shirt. (...) Das war ganz normal. Ich muss ungefähr vier Jahre alt gewesen sein, als es anfing. Aber niemand half mir.“
Beth Ditto: Kindheit in bitterster Armut
Auch davon abgesehen war die Jugendzeit für Beth Ditto kein Zuckerschlecken. Ihre Familie lebte in größter Armut. Oft reichte das Geld sogar fürs Essen nicht. „Wir hatten nie etwas zu essen im Haus. Wir hatten auch kein Telefon, um Hilfe zu rufen, wenn die Not zu groß wurde. (...) Mein Dad kochte gerne Eichhörnchenköpfe und lutschte das Hirn durch die Schnauze.“ Mit ihrem Buch versucht Beth Ditto nun, dieses schwere Kapitel ihres Lebens endlich hinter sich zu lassen.
Mit ihrer traurigen Kindheitsgeschichte ist Beth Ditto ein Vorbild für viele Menschen. Sie zeigt, dass man auch aus der Gosse ganz nach oben kommen kann. Ihr Buch gibt ihren Leser mit Sicherheit viel Hoffnung.
Bildquelle: © Bullspress / Matrix Pictures




















