Daniel Craig gibt zu bedenken, dass er die humorvolle Seite von James Bond kaum zum Ausdruck bringen kann. Er wäre gern so entspannt wie sein Vorgänger Roger Moore, doch die nötige Lässigkeit gelingt nur mit harter Arbeit.
Daniel Craig: Bald wieder als James Bond auf der Leinwand.
Ab dem 1. November ist Daniel Craig wieder in seiner Paraderolle zu sehen: Dann wird der 44-jährige Engländer im neuen James Bond Film „Skyfall“ erneut Bösewichte jagen. Allerdings gibt er jetzt im Interview mit dem Magazin „Esquire“ zu bedenken, dass ihm die Rolle nicht sehr leicht falle – es sei schwer für ihn, den 007-Geheimagenten von seiner humorvollen Seite zu zeigen, so Daniel Craig. „Ich wäre gern ein bisschen wie mein Vorgänger Roger Moore“, verrät er. „Er hat die Rolle mit Lockerheit verkörpert, aber das kann ich nicht. Ich muss das spielen. Ich bin nicht James Bond. Ihr kennt mich alle gut genug, um den Unterschied zwischen Bond und mir zu sehen. Ich weiß, dass ich nicht superlustig bin. Ich muss also daran arbeiten, diese lustigen Momente zu finden.“
Daniel Craig: Das gute Drehbuch macht es ihm leichter, humorvoll zu sein
Allerdings gelinge dies mit einem guten Drehbuch wesentlich leichter. „Wenn die Handlung gut ist, fühle ich mich ziemlich sicher“, erklärt Daniel Craig. „Dann kann ich zwinkern und reiße hoffentlich das Publikum mit. Das war schon immer der Plan bei ‚Skyfall' - der Film verlässt sich sehr auf ein großartiges Drehbuch und einen großartigen Regisseur.“
Außerdem habe sich durch seine Rolle als James Bond seine Sicht auf das Filmgeschäft sehr verändert, wie Daniel Craig erklärt. „Früher dachte ich bei meinen Rollen nicht ständig an die Zuschauer, doch die Bond-Filme sind von genau diesen abhängig“, so der Schauspieler. „Bond-Filme leben oder sterben abhängig von ihrer Popularität. Sie zwingen Dich dazu, Dir über das, was die Leute denken, Gedanken zu machen. Und ich bin auf tiefer Ebene in diese Filme verwickelt. Ich denke da ständig dran – wenn der Film kein Geld einspielt, sind wir am Arsch“. „Skyfall“ wird der 23. James Bond Film sein. Es erwartet uns ein Actionfeuerwerk mit Daniel Craig in der Hauptrolle und Javier Bardem als Bösewicht.
Daniel Craig gibt offen seine Schwächen zu und scheut auch den Vergleich zu Bond-Legende Roger Moore nicht – das erfordert Mut. Und mit genau diesem Mut beweist er doch seine Qualitäten als perfekte Geheimagenten-Besetzung. Wir freuen uns schon auf den neuen Film!
Bildquelle: Getty Images / AFP





















