Auf dem roten Teppich zeigte sich Daniel Craig volksnah und nahm sich eine Menge Zeit, um die zahlreich wartenden Fans mit Autogrammen und gemeinsamen Bildern zu beglücken. Der hoch gelobte Hollywoodstar gab sich sichtlich Mühe, um die Zuschauer von seinem dritten Bond-Streifen zu begeistern. Im Interview mit dem „Express“ zeigte er sich dagegen nachdenklich.
Daniel Craig besucht Berlin
„Ich habe nichts von Bond. Das alles ist nur Schauspielerei. Ich gebe bloß vor, er zu sein. Bei allem. Ich weiß nicht mal, ob ich wirklich Bond sein wollte. Natürlich ist es verlockend, der Held zu sein. Andererseits wüsste ich gar nicht, ob ich je in die Situation kommen möchte, in der man ein Held sein muss“, verriet Daniel Craig über die Ähnlichkeiten mit der von ihm so überzeugend verkörperten Filmfigur. Daher habe er sich seit dem Dreh auch wieder in den wahren Daniel Craig verwandelt. „Muskeln wie in Skyfall suchen Sie bei mir vergebens. Die habe ich nicht mehr. Klar trainiere ich noch, und für Bond habe ich täglich trainiert. Aber so möchte ich privat nicht leben“, gestand der smarte Brite.
Daniel Craig will auch weiterhin James Bond bleiben
Trotz der großen Unterschiede zwischen James Bond und seiner eigenen Person, möchte Daniel Craig den berühmten Geheimagenten auch weiterhin spielen. „Ich würde gern noch einen machen und habe für zwei weitere unterschrieben. Aber wer weiß, wenn der nächste floppt, fliege ich vielleicht doch und es kommt ein jüngerer Bond“, sagte der 007-Darsteller. Angesichts der guten Kritiken, die „Skyfall“ schon jetzt eingeheimst hat, dürfte ein Bond-Film ohne Daniel Craig allerdings noch in weiter Ferne sein.
Daniel Craig brachte gestern einen Hauch von Hollywood nach Berlin. Wir freuen uns bereits sehr auf „Skyfall“ und hoffen, dass der 44-Jährige noch viele weitere Bond-Filme dreht.
Bildquelle: © Getty Images / Sean Gallup




















