Bei uns Kult, im Iran verboten: "Die Simpsons"
Sie sind gelb, sie sind Kult und sie sind verboten. Am Montag gab die iranische Zeitung „Sharq“ bekannt, dass „Die Simpsons“ im Iran ab sofort verboten sind. Weder als Film noch als Zeichentrickserie und als Spielfiguren schon mal überhaupt nicht dürfen sie zu sehen sein. Zukünftig werden also Spielwarenläden und TV-Programme auf die gelbe Familie aus Springfield verzichten müssen. Und warum das Ganze? Weil es das staatliche Institut für die intellektuelle Entwicklung von Kindern so entschieden hat. „Die Simpsons“ wurden also mal eben zur Persona non grata erklärt.
„Die Simpsons“-Produzent erklärt den Krieg
Auf das Verbot reagierte „Simpsons“-Produzent Al Jean mit folgendem Satz: „Das bedeutet Krieg“. Auch wenn die Drohung nicht ernst gemeint ist, scheint ihn diese neue staatliche Sanktion doch zu ärgern. Vor einiger Zeit traf „Barbie“ dasselbe Schicksal wie „Die Simpsons“. Auch die blonde Puppe mit den Traummaßen wird im Iran nirgendwo mehr verkauft. Schon seit Jahren versucht das staatliche Institut für die intellektuelle Entwicklung von Kindern gegen westliche Trends anzugehen. Und neben Musik, Haarschnitten und Kleidung hat es nun eben auch Homer und Co. getroffen.
Anders erging es übrigens „Superman“ und „Spiderman“ – im Gegensatz zur Kultserie „Die Simpsons“ durften die beiden Superhelden bleiben. Immerhin setzen sie sich für die Armen und Unterdrückten ein. Wir sind gespannt, was als nächstes der Sanktion zum Opfer fällt.
Bildquelle: bullspress


























Die Simpsons werden verboten: 2 Kommentare
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von: schogette85, am: 9.02.2012, 13:35h
Die iranische Regierung will ihr Volk bis ins Detail kontrollieren und verbietet sogar eine Serie wie die Simpsons. Ganz schön krass...
von: waffelqueen, am: 8.02.2012, 17:18h
Das ist ja total bescheuert. Und was genau soll jetzt so schlimm an den Simpsons sein. Darüber sagen die dann wieder nichts...