Carla Bruni hatte in Woody Allens "Midnight in Paris" eine kleine Nebenrolle
Jude Law, Angelina Jolie, Selma Hayek und Robert De Niro – Sie alle sorgen für viel Wirbel auf den Filmfestspielen in Cannes. Frankreichs First Lady Carla Bruni, eigentlich ebenfalls auf dem roten Teppich erwartet, scheint die einzige zu sein, die mit ihrer Abwesenheit die Schlagzeilen füllt. Ursprünglich sollte die Frau von Nicolas Sarkozy zusammen mit den restlichen Darstellern, „Midnight in Paris“ vorstellen, doch kurz vor der Eröffnung der Filmfestspiele in Cannes sagte sie aus „persönlichen und beruflichen Gründen“ ab. Die Möglichkeit besteht durchaus, ist ihr Ehemann doch immer der französische Präsident, aber nun munkelt man an der Côte d'Azur, das ehemalige Model könne tatsächlich schwanger sein. Schon seit Wochen kursieren Gerüchte, das französische Präsidentenpaar erwarte Nachwuchs. Wie immer gab es kein Statement zu den Spekulationen.
Möglich ist aber auch, dass sich das Paar zurück gezogen hat, weil auch Präsident Nicolas Sarkozy auf den Filmfestspielen in Cannes ein heißes Thema ist. Denn Monsier le Président ist der erste amtierende Staatschef Frankreichs, dessen Karriere aktuell im Kino zu sehen ist. „Die Eroberung” heißt das Werk von Regisseur Xavier Durringer, das tiefe Einblicke in den damaligen Wahlkampf des Politikers gibt. "Viele Menschen werden überrascht sein von der Gewalttätigkeit und Rohheit der Sprache und des Milieus", verkündete der Drehbuchautor Patrick Rotman. Ob sich der Rummel um den Film schon im Vorfeld gelohnt hat, obwohl ihn niemand bisher sehen durfte, zeigt sich in den kommenden Tagen in Cannes, wenn „Die Eroberung“ Premiere feiert.
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