Gary Colemans Testament regelt, wer beiseiner Beerdigung willkommen ist und wer
nicht.
Am 28. Mai fand das Leben des ehemaligen Kinderstars Gary Coleman ein tragisches Ende. Jetzt ist der letzte Wille des Schauspielers aufgetaucht. Nur, wer keine finanziellen Ziele verfolgt, ist bei seiner Beerdigung willkommen.
Gary Coleman hatte während seiner Karriere oft das Gefühl, von Mitläufern und Menschen, die ihn benutzen wollten, umgeben zu sein. Genau diese Menschen wollte er von seiner Beerdigung fern halten. Der 42-jährige Schauspieler verstarb im Mai an den Folgen eines Unfalls.
Aus seinem zweiseitigen Testament, das am Dienstag verlesen wurde, geht hervor, dass der Schauspieler eingeäschert werden wollte. Gary Coleman legte in dem Dokument auch sehr deutlich fest, wer bei seiner Beerdigung willkommen ist und wer nicht:
„Alle, die nicht nur eine finanzielle Verbindung zu mir haben und sich gegenseitig ansehen und sagen können, dass sie sich wirklich für die Person Gary Coleman interessiert haben“ dürfen ihm laut "People" die letzte Ehre erweisen. Das schließt auch die Presse aus: „Ich ordne an, dass mein persönlicher Stellvertreter keine Mitglieder der Presse bei meiner Totenmesse oder meiner Beerdigung zulassen soll.“
In seinem Testament bestimmte Gary Coleman seinen Manager Dion Mial zum offiziellen Verwalter seines Nachlasses. Er soll auch den Ablauf und die Bezahlung der Beerdigung organisieren. Mial richtet sich dabei genau nach Gary Colemans Wünschen: „Bevor irgendjemand Geld bekommt, werden seine Rechnungen für Krankenhaus und Beerdigung beglichen.“
Bildquelle: gettyimages



















