Erst vor wenigen Jahren musste Götz George eine gefährliche Herzoperation über sich ergehen lassen, die glücklicherweise erfolgreich verlief. Dieses Ereignis scheint den Filmstar zum Grübeln gebracht zu haben – wie auch das Altern im Allgemeinen. „Das Alter schenkt dir eine neue Dimension“, verriet Götz George dem Mediendienst „teleschau“.
Götz George denkt an den Tod
Ein hohes Alter verändert die Sicht auf die Dinge – davon ist Götz George überzeugt. „Du siehst anders, du riechst anders, du reist anders. Das durchs Leben hetzen, das ist vorbei. Aber natürlich frage ich mich: Wie lange kannst du das alles noch?“ Daher versuche er seit geraumer Zeit mehr Freizeit in seinem Leben zu schaffen, sagt Götz George.
Götz George achtet auf die wirklich wichtigen Dinge
Daher ist Götz George auch nicht mehr so oft in Filmen zu sehen wie früher. Stattdessen wählt sich der Schauspieler seine Engagements sorgfältig aus und dreht in der Regel nur noch zwei Filme pro Jahr. Auch den Fernsehfilm „Deckname Luna“, mit dem Götz George am Montag im ZDF erscheinen wird, habe er mehrfach abgelehnt. „Drei Monate Drehzeit erschienen mir zu viel. Das sind drei Monate Leben, und die fehlen dir am Schluss. Ich will ja meinem Leben ein bisschen mehr Freizeit geben.“ Er spüre, dass seine Zeit auf Erden so langsam begrenzt sei, erzählte Götz George „teleschau“ ungewöhnlich offen. „Ich weiß, es ist nicht mehr lange. Aber ich kann mit dem Tod gut umgehen. Ich habe keine Angst davor. Ich war schon ein paar Mal tot.“
Ungewohnte Worte vom sonst so harten Götz George. Wir finden jedoch, dass 74 noch längst kein Alter ist, in dem man ins Grübeln kommen muss. Schauspielkollegin Inge Meysel war schließlich noch mit 94 im Fernsehen zu sehen.
Bildquelle: © Getty Images / Florian Seefried



















