Der Rapper Jan Delay hat kürzlich in einem Interview zugegeben, dass er sich nur schwer an Regeln halten kann. Das ist schon der Fall, seitdem er noch ein Kind war. Ist er einfach nur ein rebellischer Hip-Hopper, oder steckt mehr dahinter?
Jan Delay will keine Regeln.
„Mir hat es nicht gepasst, dass ich so viele Sachen machen musste, auf die ich keinen Bock hatte“, gesteht Jan Delay gegenüber dem Magazin „IN“. „Nur weil es die Polizei gibt und irgendjemand sagt, dass alles, was die den Menschen sagen, auch so gemacht werden soll, heißt das noch lange nicht, dass ich das für mich anerkennen muss“, so Jan Delay weiter. In Sachen Musik sieht er das Thema Diebstahl auch eher locker. „Hip-Hopper bedienen sich ständig an der Musik anderer Menschen. Solange daraus etwas Neues entsteht, ist das kein Diebstahl“, findet Jan Delay.
Jan Delay in „Der kleine Rabe Socke“
Trotz seiner Liebe zu Musik, schlägt Jan Delay nun auch andere Wege ein. Ab dem 6. September leiht er einer Figur im Kinofilm „Der kleine Rabe Socke“ seine Stimme. Als Synchronsprecher gibt es wohl nicht so viele Regeln, die er verletzen kann. „Das ist total geil, ich gehe dahin, spreche meinen Text und muss dabei nicht viel denken. Ich sabble einfach los und habe kaum Gestaltungsfreiraum, außer natürlich mit der Stimme“, so Jan Delay.
Ob nun rebellischer Hip-Hopper oder relaxter Synchronsprecher, Jan Delay tut, was er tun will und lässt sich von (fast) niemandem etwas sagen. Immerhin ist er bis jetzt weit damit gekommen.
Bildquelle: gettyimages / Friedemann Vogel





















